Sie sind hier: Themen / Umwelt

Flugschrift "Agrotreibstoffe"

E10 weder öko noch fair. 

Warum Energie dezentral produziert werden soll. Die Flugschrift wurde 2012 aktualisiert.

Flugschrift "Agrotreibstoffe - E10 weder fair noch öko",
2., überarbeitete Auflage

Bildergalerie von Demonstrationen "Ni Bure, ni Cattenom" in Metz

Demonstration gegen Cattenom, 24.4.2011

Mittwoch 08. Februar 2017

Freiburg: Bauernland soll Wohngebiet werden - Scheiß drauf

Interview, Radio Dreyeckland, 3.2.2017 [mehr]

Kategorie:

Donnerstag 26. Januar 2017

Grußwort der Aktion 3.Welt Saar beim Milchsymposium

des Bundesverbandes Deutscher Milchviehhalter, am 21. Januar 2017 in Berlin[mehr]

Kategorie:

Montag 14. November 2016

"Cattenom-Gegner wurden militärisch in die Knie gezwungen"

Aktion 3.Welt Saar im Interview vom 14.11.16, SR2[mehr]

Kategorie:

Freitag 11. November 2016

Zweifelhaftes Jubiläum: Vor dreißig Jahren ging das AKW Cattenom am 13.11.1986 ans Netz

Pressemitteilung der Aktion 3. Welt Saar[mehr]

Kategorie:

Dienstag 25. Oktober 2016

"Wachse oder weiche - die Grenzen des Wachstums: Für eine faire Landwirtschaft"

25.10.2016, Landhotel Finkenrech, Eppelborn - Hofbesichtigung: 4.11.2016, Marienhof Gerlfangen[mehr]

Kategorie:

Sonntag 05. Juni 2016

Kein Atomklo im lothringischen Bure

++++ Marsch der 200 000 Schritte, Sonntag, 5. Juni 2016 [mehr]

Kategorie:

Dienstag 31. Mai 2016

BITTE BEACHTEN! TERMINVERSCHIEBUNG! "Wachse oder weiche - die Grenzen des Wachstums: Für eine faire Landwirtschaft"

Tagung: 31.5.2016, Arbeitskammer des Saarlandes, Saarbrücken - Hofbesichtigung: 8.6.2016, Marienhof Gerlfangen[mehr]

Kategorie:

Fortschrittsmythos Gentechnik entzaubern

Kein Rollback in Sachen grüner Gentechnik. Auch Atomenergie war zunächst von großen Heilserwartungen getragen. mehr...

Gemeinsame Erklärung mit dem NABU-Saar

Kooperation zwischen Naturschutzbund NABU Saarland und der Aktion 3.Welt Saar. Übereinstimmungen bei grüner Gentechnik, Windenergie und Landwirtschaft. mehr...

30. Jahrestag der spektakulären Kühlturmbesetzung am AKW Cattenom in Lothringen am 10.10.1986

Es war die bis heute spektakulärste Widerstandsaktion, die vor genau 30 Jahren an den vier Atommeilern im französischen Cattenom an der Mosel stattfand: Am Morgen des 10. Oktober 1986 bestiegen neun Aktivisten von Robin Wood einen Kühlturm in Cattenom und hissten ein Transparent „Strom ja – so nicht! Non au Nucleaire“. Unterstützung bekam die Hamburger Umweltschutzorganisation von der französischen Partnerorganisation Robin des Bois sowie von der Aktion 3.Welt Saar, die verantwortlich mitarbeitete in der Internationalen Aktionsgemeinschaft gegen Cattenom.Opens internal link in current window[mehr Infos, Presseberichte von 1986, Rückblicke...]

Opens internal link in current windowGemeinsame Pressemitteilung von Robin Wood und Aktion 3. Welt Saar

Opens internal link in current windowCommuniqué de presse des associations ROBIN WOOD et Aktion 3. Welt Saar:
30ème jour anniversaire de l'occupation spectaculaire de la centrale nucléaire de Cattenom

Bildergalerie Kühlturmbesetzung Cattenom, 10.10.1986

© Alle Fotos Hinrich Schultze, Abdruckrechte erfragen bei presse@robinwood.de

Umwelt

Seit nunmehr 30 Jahren sind wir aktiv gegen das Atomkraftwerk Cattenom in Lothringen und arbeiten in der Internationalen Aktionsgemeinschaft gegen Cattenom mit. Und seit 2000 engagieren wir uns auch gegen das geplante Atommüllendlager in Bure, ebenfalls in Lothringen. Beide Großprojekte liegen in der Region Saar-Lor-lux. [Opens internal link in current windowBildgalerien]

Umwelt nimmt in vielen Bereichen unserer Arbeit einen wichtigen Stellenwert ein. Der Faire Handel hat es beispielsweise erreicht, dass Tee und Kaffee biologisch angebaut werden, was nicht nur den Bauern und Bäuerinnen zu Gute kommt, sondern auch den VerbraucherInnen. In unserer Bibliothek finden sich zahlreiche Bücher zum Thema. Zwei Beispiele sollen besonders hervorgehoben werden: Verkehr und Atomenergie.

Verkehr: Mobilität für alle

Mobilität muss ein Grundrecht für alle werden. In Europa wie auch in anderen Regionen der Welt erleben wir die Situation, dass Verkehr zunehmend auf Autos zugeschnitten wird. Dabei ist der motorisierte Individualverkehr die teuerste Form des Reisens und die ökologisch schädlichste noch dazu.

Der öffentliche Personennahverkehr – schienengebunden oder mit Bus – sowie der schienengebundene Güterverkehr fristen ein Mauerblümchen-Dasein und sind bestenfalls in wenigen Ballungsräumen von Bedeutung.

„Mobilität für alle“ ist ein Plädoyer dafür niemanden auszugrenzen; zum Beispiel nicht diejenigen, die kein Geld für ein Auto haben oder es nicht wollen, ebenso wenig alte Menschen, die kein Auto mehr fahren können oder wollen.

Atomenergie nein – Regenerative Energien ja

„Bei uns kommt der Strom aus der Steckdose“, mit diesem Kalauer ging vor einigen Jahren ein Tross aus Atomindustrie sowie Gewerkschafts- und Parteilobbyisten auf Sympathiewerbung. Dumm gelaufen, denn es kam nicht an. Wer Atomkraftwerke baut, hat in der Hinterhand immer auch die Option auf die Atombombe und produziert Tag für Tag Müll, der noch einige Jahrhunderte strahlen wird und mit dem unsere Nachkommen klar kommen müssen. Eine sichere Atommüllagerung gibt es nicht.

Wir haben uns in den letzten Jahren an zahlreichen Aktionen gegen zivile wie militärische Atomanlagen und Castortransporte beteiligt. Stattdessen bevorzugen wir den Ausbau regenerativer Energien. Zum manchmal strittigen Thema Windenergie haben wir vorgeschlagen, einen runden Tisch einzurichten – zum Beispiel im Saarland – um dort gemeinsam mit Kommunen, Betreibern, Anwohnern, Anti-Atom und Umweltgruppen einen tragfähigen Kompromiss zu erreichen.

Es macht keinen Sinn, Windenergie als Bruch des Landschaftsbildes zu verteufeln, während nebenan Strommasten ihr Dasein fristen. Ebenso wenig macht es Sinn, auf jede Anhöhe einen Windpark zu platzieren.