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„Juden und Radfahrer beherrschen die Welt. Wieso Radfahrer?“

Lernplakat gegen Antisemitismus für die politische Bildungsarbeit [Opens internal link in current windowmehr]

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Gegen das Vergessen: Orte des NS-Terrors und Widerstands

Flugschrift: Vorsicht, die Helfer kommen

NGOs zwischen Hilfe und Hilfsbusiness - in Palästina und anderswo

Opens internal link in current windowReaktionen auf die NGO-Flugschrift

Flugschrift "Vorsicht, die Helfer kommen" (0,8 MByte)

Flugschrift: Mit Islamismus gegen die Aufklärung

Donnerstag 11. Oktober 2012

"Flüchtlingsrat droht Klage"

Artikel in der Saarbrücker Zeitung [mehr]

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Mittwoch 10. Oktober 2012

Streit um Bundesprogramm "Toleranz fördern – Kompetenz stärken" im Saarland geht weiter

xxxxxxx xxxxx xxxxx xxxxxx xxxxxx xxxxx* und will kritische Antragsteller mit einer Klage zensieren.[mehr]

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Dienstag 10. Juli 2012

Sonntag, 28. Oktober 2012: "Von der Verwundbarkeit des Humanismus"

Zum 100. Geburtstag von Jean Améry (1912-1978), 11 h in Merzig, 20 Uhr in Trier[mehr]

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Montag 16. August 2010

Sonntagsmatinee 22. August 2010, 11 Uhr, CEB-Akademie

Vorstellung des Handbuchs "Gegen das Vergessen" über Widerstand und Terror im NS-Regime im Landkreis Merzig-Wadern[mehr]

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Samstag 10. April 2010

Djihad und Antisemitismus - Eine politische Analyse des Islamismus

Trier, Donnerstag, 29. April 2010, 18 Uhr c.t., mit dem Referenten Michel Dormal, Politikwissenschaftler.[mehr]

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Sonntag 29. November 2009

Antisemitismus im Fußball

Über das Schweigen von Fans und Funktionären. Vortrag mit Diskussion.[mehr]

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Freitag 21. August 2009

Antisemitismus im Fußball

Über das Schweigen von Fans und Funktionären. Vorträge in Merzig, Stuttgart und Halle. [mehr]

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Patriarchale Zwänge und Antisemitismus bei Kindern von Migranten

 

Interview "Patriarchale Zwänge und Antisemitismus bei Kindern von Migranten – und warum das alles kein Schicksal ist" als  PDF-Datei (240 KByte).

Interview des Kompetenzzentrum Islamismus mit der in Saarbrücken lebenden Kurdin Viyan* über ihre Arbeit mit migrantischen Jugendlichen.

Ahmad Mansour: Muslimischer Antisemitismus und Gegenstrategien

Nachlese "Muslimischer Antisemitismus und Gegenstrategien", Veranstaltung mit Ahmad Mansour vom 11.2.2016

 

Der Störenfried von nebenan

Gastpredigt von Roland Röder vom 9.11. 2007
Geschäftsführer der „Aktion 3. Welt Saar“

Ökumenischer Gottesdienst zum Gedenken an die Opfer der Reichspogromnacht vom 9.11.1938

Stadtkirche Homburg; Leitung Dr. Klaus Beckmann.
Thema der Gastpredigt: Linker Antisemitismus
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Saarbrücker Zeitung

Antisemitismus

Foto: Anti-Israelische Demonstration in Saarbrücken, 17.7.2014

Seit den 50’er Jahren kommen alle Studien in Deutschland zum Ergebnis, dass 20-30% der Bevölkerung mehr oder weniger antisemitisch eingestellt sind. Antisemitismus ohne Juden, sondern aus Prinzip und als bewusster Reflex gegen zivilisatorische Fortschritte. Seine Fortsetzung und Potenzierung findet dies in der Tatsache, dass 60% in Deutschland das kleine Israel für die größte Bedrohung des Weltfriedens halten. 60% - eine unglaubliche Zahl. „Man wird ja wohl noch Israel kritisieren dürfen“ lautet die selbstgefällige Begründung. Viele der Befragten sehen sich als Opfer – wieder einmal – und lassen sich ihre Israelkritik nicht nehmen. Verkehrte Welt. Selbstverständlich kann Israel kritisiert werden, wie alles und jedes auf dieser Welt. Auffallend ist nur, mit wieviel Schaum vorm Mund diese Kritik formuliert wird, oder die doppelten Standards und vor allem, was alles nicht erkannt werden will. Kein Wort der Kritik am Antisemitismus in Ägypten, dem regierungsoffiziellen Antisemitismus im Iran und in Syrien. Kein Wort der Kritik am zunehmenden Islamismus, der Israel ebenfalls für alles mögliche verantwortlich macht. Kein Wort der Kritik am zunehmenden Antisemitismus in globalisierungskritischen Kreisen, zum Beispiel die antisemitischen Ausfälle beim Europäischen Sozialforum im Nov’03 in Paris. „Man wird ja wohl noch Israel kritisieren dürfen“ ist die Klammer - von links, durch die Mitte bis nach rechts und umgekehrt – die viele in dieser Gesellschaft zusammenschweißt. So, wie das halt mit einem gemeinsamen Feindbild funktioniert. Israel wurde als Staat notwendig, weil Auschwitz als deutsche Tat möglich wurde. Auschwitz, Hitler, NS & Co – lange her, längst vorbei. Sorry, bei dieser Vergangenheitsbewältigung stehen wir auf der anderen Seite. Dass sich die Antisemiten dieser Erde bis heute nicht mit der Existenz Israels abgefunden haben, wer soll es ihnen verdenken. Sie können nun nicht mehr so, wie sie eigentlich gerne wollen.

Weitere, ausführliche Informationen

FachreferentInnen der Aktion 3.Welt Saar zum Thema Antisemitismus

Wir freuen uns, wenn Sie uns zu Vorträgen, Reden, Workshops oder Podiumsdiskussionen einladen. Zum Thema Antisemitismus bieten wir verschiedene Vorträge an. Für weitere Themen gilt: Einfach im Einzelfall nachfragen. Die Vorträge sind nicht umsonst. Politische Unabhängigkeit gibt es nicht zum Nulltarif. Auch hier gilt: Faire Preise für gute Arbeit. Hinter den Vorträgen steckt sehr viel Arbeit von mehreren MitarbeiterInnen, z.B. für Recherche, Aktualisierungen, Weiterentwicklungen, Literatur, technische Umsetzung…
Die Vortragshonorare dienen der Finanzierung der Arbeit der Aktion 3. Welt Saar.
Fördermitglieder – privat oder als Organisation – erhalten als Dankeschön einen Preisnachlass bei den Honoraren. Opens internal link in current windowHier geht es zum gesamten Vortragsangebot der Aktion 3. Welt Saar

Vortragsangebot „Juden und Radfahrer beherrschen die Welt. Wieso Radfahrer?“

Antisemitismus hat viele Gesichter – 10 Beispiele

Unter dem Titel „Juden und Radfahrer beherrschen die Welt. Wieso Radfahrer?“, der auf einen jüdischen Witz aus den 30er Jahren anspielt, hat die Aktion 3.Welt Saar in einer Redaktionsgruppe ein Lernplakat gegen Antisemitismus erstellt. Das Plakat erscheint in einer Auflage von 25.000 Ex. im A1 und A0 Format, wird bundesweit vertrieben und kann kostenlos bestellt werden.

Kein anderes Ressentiment und keine andere Wahnvorstellung sind in so unterschiedlichen politischen Milieus verbreitet wie der Antisemitismus. Bei Linken verbirgt er sich gerne hinter Israelkritik oder dem Aufruf, israelische Waren zu boykottieren, die Rechten sehen die Rothschilds und die Banken als die Schuldigen allen Übels und der muslimische Antisemitismus will ein Palästina ohne Juden und ohne Israel. Alle drei führen zu Beleidigungen, Übergriffen und Terroranschlägen gegen Juden auch in Europa.
Wir stellen anhand unseres Antisemitismus-Plakates die verschiedenen Gesichter des Antisemitismus vor oder nehmen auch gerne an Diskussionsrunden zum Thema teil..

Opens external link in new windowHier geht es zum Antisemitismusplakat der Aktion 3.Welt Saar, Opens external link in new windowweiteren Informationen zum Thema und zum Bestellformular

 

Vortragsangebot:

Geschichte des islamischen Antisemitismus

Der Vortrag geht den historischen Ursprüngen islamischer Judenfeindschaft nach. Er beleuchtet ihre Entwicklung von der Zeit des Koran über ihre Formen im islamischen Herrschaftsbereich des Mittelalters bis zu ihrer Verschmelzung mit dem europäischen eliminatorischen Antisemitismus. Er zeigt auf, wie diese Entwicklung 1928 in Ägypten zur Gründung der Muslimbruderschaft als der Mutterorganisation des modernen Islamismus führte und in der Kollaboration Amin Al-Husseinis, des Mufti von Jerusalem, mit den Nationalsozialisten gipfelte - was bis heute in der palästinensischen Nationalbewegung nicht aufgearbeitet wurde. Nachgezeichnet werden die Linien, die seither von der Gründung des jüdischen Staates und den gegen ihn geführten Kriegen bis zum palästinensischen Terrorismus und den iranischen Vernichtungsabsichten sich in dem Bestreben äußern, Israel von der Landkarte zu tilgen.

Das Kompetenzzentrum Islamismus der Aktion 3. Welt Saar führte das Interview „Patriarchale Zwänge und Antisemitismus bei Kindern von Migranten – und warum das alles kein Schicksal ist.“ mit der in Saarbrücken lebenden Kurdin Viyan* über ihre Arbeit mit migrantischen Jugendlichen. Opens external link in new windowHier geht es zum Interview
Opens internal link in current windowMehr Informationen gibt es beim Kompetenzzentrum Islamismus der Aktion 3. Welt Saar

Foto oben: Anti-Israelische Demonstration in Saarbrücken, 17.7.2014

 

 

 

Vortragsangebot:

Antisemitismus im Fußball

und das seltsame Schweigen vieler Fans und Funktionäre.

Der Vortrag wird präsentiert von Opens internal link in current window„… in den Lauf. Fußball, Fans, Kultur. – Eine Gruppe der Aktion 3. Welt Saar

„Wir bauen eine U-Bahn von … nach Auschwitz“. Dieser Slogan – der Ort in der Mitte wird dabei ausgetauscht – wird Woche für Woche in Fußballstadien gesungen. Antisemitismus hat im Fußball seinen Platz, analog zu seiner Präsenz in der Gesellschaft. Der Begriff „Jude“ wird im Fußball durchgängig als Schimpfwort benutzt gegenüber gegnerischen Fans, gegnerischen Vereinen oder dem Schiedsrichter. Bei solchen Sprüchen fällt auf, dass Polizei und Vereinsordner daneben stehen, aber meist nicht eingreifen. Auffallend ist, dass antisemitische Beschimpfungen in den letzten Jahren in den oberen Ligen abgenommen, dafür aber in den unteren Ligen zugenommen haben. Neben der Medienpräsenz liegt dies auch an der Gegenbewegung von Seiten der Fans. Die Faninitiative „Schickeria München“ organisiert jährlich in den Sommerferien das antirassistische Kurt-Landauer-Turnier; Kurt Landauer war der jüdische Präsident des FCB vor und nach dem „Tausendjährigen Reich“. Als überzeugte und praktizierende Fußballfans richten sich die Referenten mit ihrem Vortrag an alle, die die oben beschriebenen Phänomene aus eigener Anschauung kennen, sich bisher aber nicht trauten, im Stadion aktiv dagegen vorzugehen. Zur Veranstaltung eingeladen sind auch allgemein an Fußball Interessierte, die nicht ins Stadion gehen, sondern Fußball via TV und Printmedien konsumieren.

Vortragsangebot:

Die rechte Hassliebe zum Islam

Die Demonstrationen von PEGIDA und das Parteiprogramm der AfD lassen scheinbar einen eindeutigen Schluss zu: Die rechtspopulistische und neonazistische Szene ist islamfeindlich. Der Kampf gegen Moscheebauten und Minarette, Forderungen nach Einwanderungsbeschränkungen von Moslems oder für ihre Abschiebung stehen schon lange auch weit oben auf der Agenda der „Bürgerbewegungen“ Pro Köln und Pax Europa sowie diverser anderer Rechtsaußenvereinigungen bis hin zur NPD oder Weblogs wie Politically Incorrect. Die Pro NRW-Mitglieder sehen sich als mutige Tabubrecher, die gegenüber fundamentalistischen Muslimen demonstrativ Mohammedkarikaturen zur Schau stellen.
Doch entgegen dieser verbreiteten Wahrnehmung sind wesentliche Teile der radikalen Rechten ausgesprochen islamfreundlich. Beide schimpfen auf die vermeintliche Dekadenz des „Westens.“ Bei den antimuslimischen rechten Gruppen hingegen erweist sich ihre vermeintliche Islamkritik bei näherer Betrachtung als Deckmantel für Rassismus und Fremdenfeindlichkeit. Sie haben kein Problem mit dem Islam und bringen ihm bis in die AfD hinein sogar Sympathien entgegen, solange er in seinen „angestammten Ländern“ bleibt. Der Vortrag beleuchtet das Verhältnis unterschiedlicher rechter Strömungen zum Islam.
Opens external link in new windowHier geht es zum Mitschnitt der Veranstaltung „Die rechte Hassliebe zum Islam“ in Trier am 12. Juni 2013

Opens external link in new window Hier geht es zum Artikel des Kompetenzzentrums Islamismus der Aktion 3. Welt Saar: "Es gibt keine rechte Islamkritik", im Antifaschistisches Infoblatt, Sommer 2015, Nr. 107

Opens external link in new windowHier geht es zum Artikel des Kompetenzzentrums Islamismus der Aktion 3. Welt Saar „Braun ist keine Regenbogenfarbe“ in der Jungle World am 17.9.2009

Opens external link in new windowHier geht es zu einem Interview des Kompetenzzentrums Islamismus der Aktion 3. Welt Saar Interview zur Bürgerbewegung »Pro Köln«

Opens internal link in current windowMehr Informationen gibt es beim Kompetenzzentrum Islamismus der Aktion 3. Welt Saar
Foto: Antisemitischer Demonstrant (Berlin Juli 2014) mit Kufiya und der Zahl „88“ als Code für den Hitlergruß am Unterarm eintätowiert, © Foto Wikipedia

Vortragsangebot:

NGOs zwischen Hilfe & Hilfsbusiness - Beispiel Palästina

NGOs sind in vielen Teilen der Welt tätig. Mit Spendengeldern und sonstigen Zuweisungen bauen sie Straßen, Häuser, unterstützen Organisationen, verteilen Aufträge und leisten Hilfe. Dabei verfolgen sie auch politische Ziele, die nicht auf direkte Hilfe ausgerichtet sind. So legitim es ist, das Handeln von Regierungen und Unternehmen unter die Lupe zu nehmen, so legitim ist dies auch für NGOs. Die NGO-Dichte in den palästinensischen Gebieten ist weltweit am höchsten, obwohl es auf der Welt weitaus schlimmere Krisengebiete gibt. Der Referent beschäftigt sich mit den Zielen der NGOs in palästinensischen Gebieten, der Motivation ihrer Mitarbeiter und ihrer Finanzierung. Und er stellt die Frage: Könnte es sein, dass manche  NGOs aus finanziellen (Arbeitsplatzsicherung) oder ideologischen Gründen eher an einer Fortsetzung des Konflikts als an dessen Beilegung interessiert sind?
Die Aktion 3.Welt Saar hat kein Projekt in der so genannten 3.Welt, weil sie nicht andere entwickeln möchte. Gleichzeitig ist ihr aber dieser Teil der Welt nicht egal, denn die Politik hier hat direkte Auswirkungen auf die 3.Welt. Deshalb heißt ihr Entwicklungsland  Deutschland.
Zum Thema des Vortrags erschien Anfang 2014 die vierseitige Flugschrift „Vorsicht, die Helfer kommen!“.