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Agrarplakat "Für eine faire Landwirtschaft weltweit"

Das Plakat im Format DIN-A1 kann bei uns per E-Mail kostenlos bestellt werden. Es wird gefaltet zugestellt. Laden Sie die PDF-Version des Agrarplakats

Flugschrift "Milch billiger als Wasser"

Die Milchflugschrift erschien am 19. Januar 2013 u.a. als Beilage in der taz und natürlich hier: Milch billiger als Wasser (PDF, 1,6 MByte).

Flugschrift "Agrotreibstoffe"

E10 weder öko noch fair. 

Warum Energie dezentral produziert werden soll. Die Flugschrift wurde 2012 aktualisiert.

Flugschrift "Agrotreibstoffe - E10 weder fair noch öko",
2., überarbeitete Auflage

Streit um Saatgut

Privateigentum oder Gemeineigentum?
Warum gibt es Streit um die Kartoffel Linda und die Nachbaugebühren?

Weiter gehts undefinedhier. (PDF-Dokument)

Sonntag 23. April 2017

Radiointerview: Alternativen gegen den Hunger in der Welt

SR 3, 13.April 2017 [mehr]

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Donnerstag 30. März 2017

ERNA goes fair bei der 1. Mai-Feier des DGB

Saarbrücken, Schlossplatz[mehr]

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Dienstag 14. März 2017

Fair- Handels Organisationen müssen auch Arbeitsbedingungen in Deutschland betrachten

GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG von NGG - Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten Region Saar und Aktion 3. Welt Saar zu Starbucks[mehr]

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Mittwoch 08. Februar 2017

Freiburg: Bauernland soll Wohngebiet werden - Scheiß drauf

Interview, Radio Dreyeckland, 3.2.2017 [mehr]

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Donnerstag 26. Januar 2017

Grußwort der Aktion 3.Welt Saar beim Milchsymposium

des Bundesverbandes Deutscher Milchviehhalter, am 21. Januar 2017 in Berlin[mehr]

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Donnerstag 26. Januar 2017

Prinzessinnen-Interview

Royales Interview mit dem saarländischen Hofadel. In: Jungle World Nr. 4, 26. Januar 2017[mehr]

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Licht und Schatten - Unsere Eindrücke von „Wir haben es satt“ Demonstration am 17.Januar 2015 in Berlin

Die Aktion 3.Welt Saar ist Teil des bundesweiten Bündnisses „Meine Landwirtschaft- unsere Wahl“ und war auch wieder im Trägerkreis und Mitveranstalter der diesjährigen Demonstration „Wir haben es satt“.
Opens internal link in current windowhier geht es zu unserer Bewertung, den Fotos und Kommentaren

Nachbaugebühren

Ist Saatgut Gemein- oder Privateigentum? Biopiraterie vor der Haustür - Ein brisanter aber unbekannter Konflikt. mehr...

"Unser täglich Brot..."

Foto: Mit einem "Frühstück im Kuhstall" auf dem Marienhof in Gerlfangen startete unser Vernetzungsprojekt Opens internal link in current window"ERNA goes fair. Für eine Faire Landwirtschaft weltweit"

„Unser täglich Brot gib uns heute“ – was unschuldig mit biblischem Geist daherspaziert kommt, ist von geradezu fundamentaler politischer Bedeutung. Obwohl genügend Lebensmittel weltweit produziert werden, sterben Menschen an Hunger. Hunger wird gemacht und ist längst ein einträgliches Geschäft geworden, inklusive dem sich daran anhängenden Hilfsbusiness, der sich unabhängig von Notfallhilfe, die natürlich sinnvoll ist, als Dauerzustand etabliert hat.

Dass die Welt eine Ware werden soll, zeigt sich gerade in der Ernährungsfrage. Immer häufiger versuchen Firmen aus Industrieländern, Pflanzen der 3. Welt zu patentieren. Wenn es gelingt, ist es ein einträgliches Geschäft. Biopiraterie nennt man das. Eine hier praktizierte Form von Biopiraterie ist das Einführen von „Nachbaugebühren“ (siehe auch unsere Flugschrift). Bauern sollen demnach in Deutschland für den Teil ihrer Ernte, den sie für die Neuaussaat im nächsten Jahr zurückhalten, immer wieder extra Gebühren zahlen, obwohl sie ihr Saatgut bereits bezahlt hatten. Zur Zeit sind in der Frage mehrere Verfahren vor nationalen und europäischen Gerichten anhängig.

Gleichzeitig versuchen Pflanzenzüchter – nicht selten die großen Chemiefirmen – Bauern flächendeckend auszuspionieren und ihre Daten zu erfassen. Wir setzen uns ein für:

  • Weg mit den Nachbaugebühren
  • Keine exportfördernden Agrarsubventionen der EU
  • gegen das Preisdumping von Supermarktketten gegenüber Molkereien.
  • Verbot von Patenten auf Pflanzen
  • Keine Gentechnik

ERNA - Für eine Faire Landwirtschaft - weltweit.

ERNA goes fair

Woher kommt unser tägliches Brot?

Unsere Milch, unser Fleisch, Gemüse und Obst?

Und vor allem: Wer produziert dies wie?

Und wie hätten wir es denn gerne?

Was wir wollen

  • Eine Welt ohne Hunger.
    Mit einer bäuerlichen Landwirtschaft ohne Gentechnik könnten alle Menschen satt werden. Denn weltweit werden genügend Lebensmittel produziert.
  • Faire Preise für landwirtschaftliche Produkte und faire Löhne weltweit
  • Regionale Vielfalt und Vermarktung in Bauernhand, z.B. durch Bündelung der Milchmenge
  • Gesunde und hochwertige Produkte
  • Ernährungssouveranität für Erzeuger und Verbraucher statt Agrarfabriken
  • Eine nachhaltige bäuerliche Landwirtschaft

undefinedMehr über ERNA im Flyer (PDF).

Opens external link in new windowUPDATE: ERNA hat eine eigene Website. Schaut hier!

FachreferentInnen der Aktion 3.Welt Saar zum Thema Agrar / Ernährung

Wir freuen uns, wenn Sie uns zu Vorträgen, Reden, Workshops oder Podiumsdiskussionen einladen.Im Rahmen unseres Vernetzungsprojektes "ERNA goes fair - Für eine faire Landwirtschaft weltweit" bieten wir verschiedene Vorträge an. Für weitere Themen gilt: Einfach im Einzelfall nachfragen. Die Vorträge sind nicht umsonst. Politische Unabhängigkeit gibt es nicht zum Nulltarif. Auch hier gilt: Faire Preise für gute Arbeit. Hinter den Vorträgen steckt sehr viel Arbeit von mehreren MitarbeiterInnen, z.B. für Recherche, Aktualisierungen, Weiterentwicklungen, Literatur, technische Umsetzung…
Die Vortragshonorare dienen der Finanzierung der Arbeit der Aktion 3. Welt Saar.
Fördermitglieder – privat oder als Organisation – erhalten als Dankeschön einen Preisnachlass bei den Honoraren. Opens internal link in current windowHier geht es zum gesamten Vortragsangebot der Aktion 3. Welt Saar

Vortragsangebot: „Deutsche Kühe weiden in Paraguay und scheißen auf die Bauern im Senegal“

10 Ideen für eine faire Landwirtschaft weltweit

Wie das? Paraguay ist der viertgrößte Sojaexporteur weltweit. Folgen: Landenteignungen, mit Schusswaffen von ihrem Land vertriebene Bauern, riesige Monokulturen und der großflächige Einsatz des Unkrautvernichters Roundup von Monsanto. Das billige Soja landet im Futtertrog deutscher Milchkühe und hilft den Bauern hier, gerade so über die Runden zu kommen. Die in der EU „billig“ produzierte Milch wird als Milchpulver und Kondensmilch u.a. in den Senegal exportiert. Die Bauern dort können damit nicht konkurrieren und geben ihre Höfe auf. Bauern sind in Paraguay, Deutschland und im Senegal die Letzten, die die Hunde bzw. der Neoliberalismus beißen. Dagegen entsteht Widerstand. Wir stellen anhand unseres Agrarplakates 10 Ideen für eine Faire Landwirtschaft weltweit vor.
Der Vortrag entstand im Rahmen unseres Vernetzungsprojektes "ERNA goes fair – Für eine Faire Landwirtschaft weltweit." Opens external link in new windowHier geht es zu ERNA
Opens external link in new windowHier geht es zu dem Agrarplakat der Aktion 3. Welt Saar sowie Opens external link in new windowzum Bestellformular

Vortragsangebot: Hunger und Überfluss – Was läuft schief?

Fast eine Milliarde Menschen hungern weltweit. Mit den in Europa und Nordamerika weggeworfenen Lebensmitteln könnten diese Menschen dreimal satt werden. Was läuft schief? Woher kommt unser tägliches Brot? Unsere Milch, unser Fleisch, Gemüse und Obst? Und vor allem: Wer produziert dies wie? Und wie hätten wir es den gerne?  In Paraguay werden Bauern enteignet, um riesige Flächen mit Soja zum Export als Futtermittel für deutsche Kühe anzubauen. Hier schütten die Milchbauern ihre Milch aus Verzweiflung auf die Straße, weil sie vom Milchpreis nicht mehr leben können. Die Hochwaldmolkerei exportiert überschüssige Milch als Kondensmilch nach Westafrika. Dies zerstört die Lebensgrundlage der Bauern dort. Dagegen regt sich immer mehr Widerstand weltweit. Die Lösung liegt in der Durchsetzung einer bäuerlichen statt einer industriellen Landwirtschaft. Und Bauern und Bäuerinnen müssen weltweit Zugang zu Land und Saatgut haben sowie an der Verarbeitung und Wertschöpfung ihres (!) Produktes beteiligt sein.

Ein Vortrag im Rahmen unserer Kampagne Opens external link in new window„ERNA goes fair“

Opens external link in new windowHier geht es zu Videoaufnahmen des Vortrages, gehalten am 12.6.2012 in Trier

Vortragsangebot:"Wem gehört das Saatgut & warum hungern Menschen trotz Überfluss?"

„In den letzten Jahren ist der Versuch der Industrie zu beobachten, eine stetige Erweiterung der Rechte auf Saat- und Pflanzgut zu erreichen. Es geht um die Steuerung der Ernährung vom Acker bis zum Tellerrand, wie es einmal ein Konzern-Vertreter formuliert hat.“ (Dr. Matthias Miersch, MdB, Rechtsanwalt)

Mit Saatgut lassen sich lukrative Geschäfte machen. Vorausgesetzt, wenige haben Zugriff darauf. Unbemerkt von der breiten Öffentlichkeit wehren sich seit Jahren tausende Bauern und Bäuerinnen in Deutschland gegen die Nachbaugebühren. Sie sollen jedes Jahr aufs Neue Gebühren zahlen, wenn sie von der Kartoffel- oder Getreideernte Saatgut zurück behalten zur Aussaat im nächsten Jahr. Dieser Nachbau war bis vor kurzem ein jahrhundertealtes Bauernprivileg. Weltweit. Wir finden, der Streit um Saatgut, der auch Bauern in der 3. Welt existentiell trifft, hat eine breite Öffentlichkeit verdient, die aufmerksam nach den Interessen der Akteure fragt. Immerhin geht es um die Grundlage unserer Ernährung.

Die Aktion 3.Welt Saar ist im Saarland ansässig und arbeitet bundesweit. Im Rahmen ihres Vernetzungsprojektes „ERNA goes fair“ vernetzt sie Bauern, Gewerkschafter, Naturschützer und 3.Welt Engagierte. Gemeinsam mit Misereor, Brot für die Welt, Bauern- und Umweltorganisationen ist sie im Trägerkreis des Bündnisses von "Meine Landwirtschaft - unsere Wahl“ (Berlin) tätig, das jedes Jahr zum Auftakt der Grünen Woche Berlin rund 20.000 Menschen für eine bäuerliche Landwirtschaft auf die Straße bringt.
Opens internal link in current windowHier geht es zur Flugschrift zum Thema Saatgut und Nachbaugebühren.