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Gegen das Vergessen - Orte des NS-Terrors und Widerstandes im Landkreis St. Wendel

Der Nationalsozialismus fand auch im Landkreis St. Wendel statt. „Es gab Täter, Opfer und Verweigerer.“ So heißt es im Vorwort der Broschüre „Gegen das Vergessen – Orte des NS Terrors und Widerstandes im Landkreis St. Wendel“, die von dem Verein Wider das Vergessen und gegen Rassismus e.V. Marpingen und der Aktion 3.Welt Saar gemeinsam erstellt wurde.

„Unser Ziel war es, Lernorte der Erinnerung im Landkreis aufzuzeigen“, so Eberhard Wagner vom Verein Wider das Vergessen und gegen Rassismus. Er und seine Co-Autoren von der Aktion 3.Welt Saar, Wolfgang Johann (Projektkoordination) und Hans Wolf, stellen Orte des Widerstandes und des NS-Terrors dar. Auch im Landkreis St. Wendel gab es beiderlei: Menschen, die mutigen Widerstand gegen den NS-Terror leisteten und welche, die mitmachten. (Broschüre 3,4 MByte)

Gegen das Vergessen - Orte des NS-Terrors und Widerstandes im Landkreis Saarlouis

Ziel der vorliegenden Publikation ist es, Orte des nationalsozialistischen Terrors und des Widerstandes im Landkreis Saarlouis zu benennen, sie gleichfalls als Lernorte der Geschichte erfahrbar zu machen. Diese Lernorte bieten die Grundlage, sich die Geschichte der näheren Umgebung anzueignen und zu begreifen, dass sich die große Politik, die scheinbar so weit weg ist, immer auch „vor der eigenen Haustür” abspielt. Und dass es in den Jahren von 1933 (bzw. 1935) bis 1945 auch in der beschaulichen Region des heutigen Landkreises Saarlouis Täter, Opfer und Verweigerer gab.

Diese Publikation richtet sich an junge wie ältere Menschen gleichermaßen. Sie kann im schulischen Unterricht eingesetzt werden, ebenso in der Erwachsenenbildung und in der außerschulischen Jugendarbeit.

Eine Veröffentlichung der Aktion 3.Welt Saar und der Vereinigung für die Heimatkunde im Landkreis Saarlouis. Neugierig geworden? (Broschüre 2,2 MByte)

Gegen das Vergessen: Orte des NS-Terrors und Widerstands im Landkreis Merzig-Wadern

Die Publikation der Aktion 3. Welt Saar aus dem Jahr 2010 will Lernorte der Erinnerung direkt vor der Haustür im Landkreis Merzig-Wadern erfahrbar machen. Sie kann im Unterricht ebenso wie in der außerschulischen Bildungsarbeit eingesetzt werden.

Aus der Rede von Wolfgang Johann bei der Vorstellung der Broschüre in Merzig am 22.8.2010:

„An der B406 zwischen Sinz und Orscholz befindet sich ein Denkmal. Auf dem sind die Worte eingemeißelt:

„Die Geschichte wird den Mut und die Zähigkeit jener Soldaten der Division rühmen, die ihr Leben bei der Verteidigung der Freiheit geopfert haben. Obwohl wir den gefallenen Helden der 94sten Division niemals einen Gegendienst erweisen können, müssen wir doch sicher stellen, dass ihre großen Taten nicht vergessen werden. Dieses Denkmal zwischen Mosel und Saar steht als bleibende Erinnerung an jene Männer, die uns geholfen haben Freiheit, Frieden und Sicherheit zu gewinnen.“

Das Denkmal wurde 1994 an der höchsten Stelle des umkämpften „Orscholz-Riegels“ aufgebaut. Die Soldaten der 94. Division der 3. Armee der US-Army kämpften im Winter 1944/45 gegen die deutsche Wehrmacht in diesem Bereich des „Westwalls“. Ich muss an dieser Stelle daran erinnern, dass die Soldaten der Roten Armee Auschwitz befreiten, die Soldaten der US-Army das KZ Buchenwald befreiten. Europa wurde von den Alliierten, das heißt den USA, der UdSSR, Frankreich, Großbritannien und ihren Verbündeten vom NS-Terror befreit. Der Naziterror ist nicht ohne Auschwitz erklärbar. Die Nazis ordneten alle Lebensbereiche der Judenverfolgung unter. Der  Antisemitismus ist der rote Faden in der deutschen Politik zwischen 1933 und 1945. (…) Somit sind Widerstand, Naziterror, die Shoah und der Kriegsverlauf miteinander verknüpft und können nicht isoliert betrachtet werden.“ (Broschüre  2,8 MByte)

Die Saarbrücker Zeitung berichtete am 9. September 2015 über die Benennung des Aline-Söther-Platzes in Beckingen (PDF).

Der Türkei – Kurdistankonflikt. Die Story dahinter und was hat das alles mit „uns“ zu tun?

Wenn man 20 Jahre nach Erscheinen einer Publikation, diese genau so wieder veröffentlichen könnte, ist dies gut und schlecht zu gleich. GUT, weil man offenbar Analysen getroffen hat, die nicht hipp & cool waren, sondern Tiefgang hatten. SCHLECHT, weil wir zu schwach waren, das Elend des Alltags wie das PKK-Verbot wegzuwischen.

So geht es uns mit der Broschüre „Kurdistan“ (1995 in der Reihe „BRD + 3.Welt“, Kiel, 54 Seiten, vergriffen). Sie erschien damals, als es noch kein Internet & Facebook & Twitter gab, in 2 Auflagen, kostete 4 DM, ging sprichwörtlich weg wie „warme Semmeln“, war die erste Einführung zum türkischen Teil des Konfliktes für ein primär nicht-akademisches Publikum. Historisch wie aktuell frag(t)en wir nach den Verbindungen dieses Konfliktes zu „uns“, nach den Interessen der Akteure incl. Deutschland. Die Druckauflagen sind längst vergriffen. Nachdem junge KurdInnen uns mehrfach auf die Publikation ansprachen und wir ihnen leider keine mehr geben konnten, machen wir sie jetzt zumindest online verfügbar [mehr]

Broschüre/Flugschrift "Kurdistan" (34 MByte)