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Grußworte - 30 Jahre Aktion 3. Welt Saar

  • Antifa Saar / Projekt AK
    Antifa Saar / Projekt AK
  • Sigrid Appel
    Sigrid Appel
  • Martina Backes
    Martina Backes
  • Klaus Beckmann
    Klaus Beckmann
  • Jörg Bergstedt
    Jörg Bergstedt
  • Joachim Boesen
    Joachim Boesen
  • Lothar Christ
    Lothar Christ
  • Gisbert Eisenbarth
    Gisbert Eisenbarth
  • Alice Endres
    Alice Endres
  • Alex Feuerherdt
    Alex Feuerherdt
  • Lothar Galow-Bergemann
    Lothar Galow-Bergemann
  • Yusuf Gectan
    Yusuf Gectan
  • Andrea Golz
    Andrea Golz
  • Albert Gouaffo
    Albert Gouaffo
  • Roland Henz
    Roland Henz
  • Frank-Matthias Hofmann
    Frank-Matthias Hofmann
  • Ottmar Ilchmann
    Ottmar Ilchmann
  • Mark Indig
    Mark Indig
  • Raimund Jakobs
    Raimund Jakobs
  • Claude Michael Jung
    Claude Michael Jung
  • Iris Kiefer
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  • Annegret Kramp-Karrenbauer
    Annegret Kramp-Karrenbauer
  • Sabine Kronenberg
    Sabine Kronenberg
  • Oskar Lafontaine
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  • Jo Leinen
    Jo Leinen
  • Rolf Linsler
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  • Thomas Lutze
    Thomas Lutze
  • Doris Müller
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  • Netzwerk Sebsthilfe Saar e.V.
    Netzwerk Sebsthilfe Saar e.V.
  • Rudi Peter
    Rudi Peter
  • Jörg Michael Peters
    Jörg Michael Peters
  • AGF Trier
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  • Ursula Quack
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  • Anke Rehlinger
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  • Karl Rössel
    Karl Rössel
  • Eugen Roth
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  • Ruth Ruge
    Ruth Ruge
  • Joachim Selzer
    Joachim Selzer
  • Ottmar Schreiner
    Ottmar Schreiner
  • Collin Schubert
    Collin Schubert
  • Ernst Standhartiger
    Ernst Standhartiger
  • Christian Stock
    Christian Stock
  • H.-Jürgen Stuppi
    H.-Jürgen Stuppi
  • Wolfram Walbrach
    Wolfram Walbrach
  • Ralf Wey
    Ralf Wey

2015

  • Kundgebung „Solidarität mit Charlie Hebdo“ vor dem französischem Konsulat in Saarbrücken am 10. Januar. Als Redner traten auf: Gertrud Selzer, Vorstand der Aktion 3.Welt Saar, Thomas Lutze, MdB, Die Linke, Redner der Antifa Saar/Projekt AK, Vertreter der Kurdischen Jugend im Saarland.Im Anschluss an diese Veranstaltung, titelte die Saarbrücker Zeitung von Eklat bei der Kundgebung. Grund war, dass die Anschläge in Paris aus Sicht der Aktion 3. Welt Saar mit in Verbindung mit dem Islam stehen. Unter anderem durch diesen Artikel wurden Reaktionen ausgelöst. Es gab Kritik an der Rede, aber auch ebenso Beifall und Solidarität.Die Rede im Wortlaut sowie die Reaktionen gibt es hier



  • Zum 80. Jahrestag der Saarabstimmung vom 13. Januar 1935 lud die Aktion 3.Welt Saar ein zu einem Gespräch mit dem SR Literaturredakteur Dr. Ralph Schock: „Der 13. Januar - Schriftsteller im Abstimmungskampf 1935“. Die Veranstaltung fand am 15. Januar statt in Zusammenarbeit mit dem Saarländischen Künstlerhaus Saarbrücken e.V.Am 13. Januar 1935, dem Tag der Saar-Abstimmung, stimmten 90,8% der Saarländer/innen für den Anschluss an das nationalsozialistische Deutsche Reich und damit gegen die Aufrechterhaltung des Status quo. Dieser Status war Folge des Versailler Vertrags, der das Saarland aus dem Deutschen Reich ausgliederte und unter Völkerbundmandat stellte. Die interessierte Weltöffentlichkeit beobachtete die Saar-Abstimmung aufmerksam, hätte Hitler doch seine erste außenpolitische Niederlage beigebracht werden können. Doch diese Hoffnung wurde enttäuscht, und das Bekenntnis für NS-Deutschland fällt eindeutig aus.
  • Die Aktion 3.Welt Saar ist Teil des bundesweiten Bündnisses „Meine Landwirtschaft- unsere Wahl“ und war auch wieder im Trägerkreis und Mitveranstalter der diesjährigen Demonstration „Wir haben es satt“, am 17. Januar in Berlin. Zum Auftakt der Internationalen Grünen Woche setzten wir uns mit dieser Demonstration ein für eine nachhaltige Landwirtschaft, die respektvoll mit Menschen(!) und Tieren umgeht und genügend Nahrungsmittel für alle produziert. Nicht gefallen hat uns, dass Bauern von einem Teil der Tierrechtler angepöbelt wurden. Sie stellten Bauern de facto als Mörder dar, die außerdem Tiere gefangen halten. Mit Verlaub, wer Tiere gleichsetzt mit Menschen, Bauern als Mörder tituliert oder locker mit NS-Vergleichen hantiert, ist für uns kein Bündnispartner für eine sozialere und gerechtere Gesellschaft. Weitere Beispiele, alle Fotos und die ausführliche Bewertung gibt es hier.

  • Pressemitteilung 4. Februar: Aktion 3.Welt Saar begrüßt Ausweitung des Ethikunterrichts an saarländischen Schulen.  „Die neutrale Darstellung von Wissen über Werte, Weltbilder und Religionen auf der Basis von Philosophie und Geschichtswissenschaft ermöglicht die kritische Reflexion der eigenen wie einen differenzierten Blick auf fremde Anschauungen und erleichtert die Entwicklung universeller Werte.“ „Mit Skepsis schauen wir allerdings auf die Ausgestaltung des ebenfalls ab dem kommenden Schuljahr angebotenen islamischen Religionsunterrichts“, betont Stefan Frank vom Vorstand der Aktion 3. Welt Saar. Als Modellversuch soll dieser - mit dem ersten Schuljahr aufsteigend – in saarländischen Schulen erteilt werden. „Wir erwarten vom Kultusministerium, sicherzustellen, dass die dort vermittelten Inhalte mit den Werten von Humanismus und Aufklärung vereinbar sind.“ Derzeit veröffentliche das Kultusministerium keine Informationen darüber, welche Gesprächspartner aus den islamischen Gemeinden in die Konzipierung des Islamunterrichts einbezogen würden. Mehr…
  • Auf einer Pressekonferenz im Februar hat der Saarländische Flüchtlingsrat das Engagement von Menschen in Kommunen für Flüchtlinge gelobt und sich uneingeschränkt dahinter gestellt. Eine Absage erteilte er der von der CDU/SPD Landesregierung geplanten Bevorzugung von christlichen Flüchtlingen gegenüber muslimischen Flüchtlingen eine Absage. Religion darf nie die Grundlage sein, um Menschen zu bevorzugen oder zu benachteiligen, so Roland Röder, der für die Aktion 3.Welt Saar im Vorstand des Saarländischen Flüchtlingsrates sitzt. Opens external link in new windowHier geht es zu dem Beitrag im SR/Aktueller Bericht
  • Aktiv gegen Gentechnik im eigenen Garten mit Bantam Samen von Mais, blauer Lein und Lupinen: Die Aktion 3.Welt  Saar beteiligt sich schon seit einigen Jahren mit ihrer "ERNA goes fair" Kampagne an diesem "Zwergenaufstand" gegen Gentechnik - ganz praktisch - ganz einfach und sehr wirkungsvoll.

 

  • Ostermarkt des Weltladens am 22. März im Merziger Vereinshaus. U. a. konnten fleißige HelferInnen aus der Politik gewonnen werden: Marcus Hoffeld (Bürgermeister der Stadt, Merzig, CDU), Thomas Lutze (MdB, Die Linke), Simone Peter (Bundesvorsizende Bündnis 90/Die Grünen) und Anke Rehlinger (Ministerin für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr, SPD) verkauften beim Ostermarkt Schokolade, Kaffee und Kunsthandwerk und vieles mehr aus dem Fairem Handel. Und Bernd Schneider, Pastor der Merziger Kirchengemeinde St. Peter, hat den Ostermarkt ebenfalls durch seine tatkräftige Hilfe unterstützt.

    

  • Präsentation der Broschüre "Gegen das Vergessen - Orte des NS Terrors und Widerstandes im Landkreis St. Wendel“. Nach den Landkreisen Merzig-Wadern und Saarlouis nun die dritte Broschüre, diesmal über St. Wendel, die von dem Verein Wider das Vergessen und gegen Rassismus e.V. Marpingen und der Aktion 3.Welt Saar gemeinsam erstellt wurde. Am 13. April fand die Präsentation in der Stadtbibliothek Mia-Münster-Haus in St. Wendel statt. Hier geht es zur St.Wendel-Broschüre und hier zu den anderen Broschüren.

   

  • Frühlingsempfang der Aktion 3. Welt Saar mit kurdischen Gästen am 15. April in Merzig. Motto: "Standpunkte, Diskussionen, neue Projekte - 'Freiheit oder Barbarei – Danke für Kobanê'." Die Bilder von Kobanê in Nordsyrien gingen um die Welt: Bilder des verzweifelten Kampfes von Kurden und Kurdinnen gegen die Terrorbanden des „Islamischen Staates (IS)“. Es ging sprichwörtlich um  „Freiheit oder Barbarei“. Im Februar 2015 gelang es den Kurden nach monatelanger Belagerung, den IS aus Kobanê zu vertreiben. Kobanê liegt in Rojava, der kurdischen Selbstverwaltungsregion, die während des syrischen Bürgerkrieges entstand. Es waren Einheiten der YPG, der bewaffnete Arm der syrischen PYD und der mit ihr verbündeten PKK, die diesen Sieg errungen haben. Punktuell unterstützt von Waffenlieferungen und Bombardements der USA. Diese Kooperation irritiert. Und es irritiert, dass die PKK in Deutschland seit 1993 (!) immer noch verboten ist, was den Alltag von mehreren hunderttausend KurdInnen in Deutschland einschränkt. Wie kann es sein, dass eine Organisation, die gegen den IS Terror kämpft, verboten ist? Für die Aktion 3.Welt Saar ist es Zeit, dieses Verbot aufzuheben. Hier geht es zur Bildgalerie und zum Artikel in der Saarbrücker Zeitung.

 

  • Pressemitteilung zur Kündigung des Spendenkontos für  die kurdische Selbstverwaltung in Rojava / Nordsyrien durch die Sparkasse Saarbrücken. Saarländischer Flüchtlingsrat und Aktion 3.Welt Saar fordern die Rücknahme der Kündigung und haben sich in einem gemeinsamen offenen Brief an die Vorsitzenden des Verwaltungsrates der Sparkasse Saarbrücken, Oberbürgermeisterin Charlotte Britz (SPD) und Regionalverbandsdirektor Peter Gillo (SPD), gewandt. Seit Oktober 2014 wurden über das bundesweite Spendenkonto mehr als 106.000 € gesammelt, um die Selbstverteidigungskräfte in Rojava in ihrem Kampf gegen den Islamischen Staat (IS) zu unterstützen. Gegen die Kündigung organisierte die Aktion 3.Welt Saar gemeinsam mit Resist!, Kurdisches Gesellschaftszentrum Saarbrücken e.V., Libertad! Saar / iL und Saarländischer Flüchtlingsrat e.V. im Mai eine Kundgebung. Mehr Infos und unser Redebeitrag auf der Kundgebung gibt es hier und hier.
  • Weltladencafé macht Putumayoparty mit Weltmusik, 23. April
  •  Veranstaltung: Irgendwas mit Politik - Warum Runde Tische und Online-Petitionen nix taugen. Mit Elke Wittich in Saarbrücken, 26. April



  • Interview: „Patriarchale Zwänge und Antisemitismus bei Kindern von Migranten – und warum das alles kein Schicksal ist“ Interview mit der in Saarbrücken lebenden Kurdin Viyan* über ihre Arbeit mit migrantischen Jugendlichen. Hier geht es zu dem sehr lesenswerten Interview.
  • Das Agrarprojekt der Aktion 3.Welt Saar 'ERNA goes fair - für eine faire Landwirtschaft' war wieder bei der 1. Mai-Veranstaltung des DGB in Saarbrücken vertreten.
  • Veranstaltung: „Irgendwas mit Verschwörung Wie obskure Theorien den Kopf entlasten“ mit Jörg Bergstedt in Saarbrücken, 3. Juni. Opens external link in new windowMehr...

 

  • Vortrag mit Diskussion „Vorsicht die Helfer kommen - Projekte zwischen Hilfe und Hilfsbusiness“ mit Gertrud Selzer in Neunkirchen/Saar am 9. Juni
  • Vortrag „Afrika ist schwarz. Wirklich? Rassistische AfrikaBilder in Kinderbüchern & Chancen ihrer Überwindung“ mit Gertrud Selzer in Saarbrücken, 30. Juni, Veranstalterin war das Deutsch Französische Gymnasium
  • Interview: Die Aktion 3.Welt Saar - ihre Ziele, ihre Ideen, ihre Themen - sind Teil eines längeren Interviews, das auf türkisch in der Tageszeitung "Yeni Özgür Politika" erschien im Juni. Im Mittelpunkt steht dabei die Einschätzung der Aktion 3.Welt Saar zum Türkei-Kurdistan-Konflikt, dem PKK Verbot in der Türkei und in Deutschland und vor allem Lösungsmöglichkeiten.  Opens external link in new windowHier geht es zu dem interview.



  • 18.06.2015 SaHiSa - Saarland hilft Saasen (Hessen). Innerdeutscher Hilfstransport vom Saarland nach Saasen (Hessen) – Uneigennützig und Hilfe zur Selbsthilfe. Als Aktion 3.Welt Saar wollen wir helfen. Denn dazu sind wir als Nichtregierungsorganisation (NGO) prädestiniert: Unabhängig, unbestechlich und dem Guten verpflichtet. Da wir uns aber nicht anmaßen, weit weg andere Menschen zu belästigen, helfen wir hier. Nicht ganz hier, sondern in einer der letzten Diktaturen Europas, in dem sogenannten „Bundesland Hessen“. Die von einem selbsternannten Herrscher geführte Enklave im Herzen  Deutschlands ist fast vollkommen unter der Fuchtel eines Autokraten namens Bouffier (oder Bouffünf oder so ähnlich). Nach stundenlanger Fahrt und zermürbenden Grenzkontrollen - zum Glück hatten wir einige Geschenke für die Zöllner dabei - erreichten wir müde aber froh das abgelegene Bergdorf. Die Freude der Einheimischen war riesengroß, so viel tolle Sachen haben sie noch nie in ihrem Leben gesehen. Bilder der Aktion:

 

  • Artikel im Antifaschistisches Infoblatt (aib), Sommer 2015, Nr. 107. "Es gibt keine rechte Islamkritik": Klaus Blees und Roland Röder vom Kompetenzzentrum Islamismus der Aktion 3.Welt Saar meinen, dass Islamkritik "ihrem Wesen nach emanzipatorisch und herrschaftskritisch" ist. Die verbreitete Titulierung von Islamkritik als rechts dient nur dazu, die Kritiker zu diffamieren und Kritik am Islam zu tabuisieren. Sie widersprechen diesem Orwellschen Neusprech "im Sinne einer Rückgewinnung der aufklärerischen Bedeutung des Begriffs." Da, wo rechtspopulistische Bewegungen wie PEGIDA sich selbst als „islamkritisch“ inszenieren, handelt es sich um Etikettenschwindel, der das Propagieren rassistischer und chauvinistischer Ressentiments rechtfertigen soll. Hier geht es zum Artikel.
  • Teilnahme an Podiumsgespräch "Flucht und Migration". Veranstalterinnen: Jusos Saar, Stiftung Demokratie Saarland, 17.Juli
  • Zeitung "TAZ", 7.August, mit Stellungnahme der Aktion 3. Welt Saar: „Die Fair Handelsszene berauscht sich an Umsätzen. Doch ist eine bessere Welt käuflich?“ Hier geht es zu dem Artikel.
  • „Gegen die Inszenierung des Notstands: ‚Fluten, Wellen, Ströme‘ - Flüchtlinge sind keine Naturkatastrophe“ -  Ein Positionspapier des Saarländischen Flüchtlingsrates im August zur aktuellen Debatte. Die Aktion 3. Welt Saar arbeitet im Vorstand des SFR mit. Mehr Infos, sowie das Positionspapier gibt es hier.
  • Bericht von einer Hofbesichtigung der Aktion 3. Welt Saar gemeinsam mit dem Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM). „Lohnt der Anbau einheimischer Eiweißpflanzen wie den Leguminosen Ackerbohnen und Futtererbsen?“ Und kann damit Soja in der Fütterung des Milchviehs ersetzt werden? Diese Fragen standen im Mittelpunkt einer Hofbesichtigung auf dem Birkenhof von Randy und Sandra Aller in Vielbach im Westerwald. Bericht und Bilder zu der Besichtigungsfahrt gibt es hier

   

  • Kriterienpapier für Islamgespräche und für Islamunterricht. Ein Arbeitspapier des Kompetenzzentrums Islamismus der Aktion 3.Welt Saar zur aktuellen Debatte, September 2015. Hier geht es zu dem Papier.
  • Die Saarbrücker Zeitung berichtet am 13.9. über die Benennung des Aline-Söther-Platzes in Beckingen. Unsere Broschüre "Gegen das Vergessen – Orte des Widerstandes und des NS-Terrors im Landkreis Merzig-Wadern" gab den entscheidenden Impuls zur Umbenennung. Hier geht es zu dem Artikel und zu der Broschüre.
  • Vortrag in Neunkirchen/Saar: „Flucht nach Europa-im Saarland gestrandet. Alternativen zum Flüchtlingsgrab Mittelmeer“ mit Referenten der Aktion 3. Welt Saar am 17. September. Veranstalter war das Dekanat Neunkirchen und die Momentum Kirche am Center
  • „Scharfer Chili, sanfte Vanille, aromatischer Ingwer: Eine spannende Entdeckungsreise in die Welt der Gewürze und des Welthandels“ Dazu präsentierte sich der Weltladen beim Merziger Markt der Köstlichkeiten am 19. September und lud am 24. September zum Weltladencafé mit Vortrag und Verkostung ein. Die gleiche Veranstaltung gab es dann auch noch im Dezember gemeinsam mit der Katholischen Familienbildungsstätte in Neunkirchen.

 

  • Jungle World Interview (28.9.2015) mit der Aktion 3.Welt Saar zu den Demos türkischer Rechter gegen Kurden. In einem Interview erklärt ein Mitarbeiter des Kompetenzzentrums Islamismus der Aktion 3.Welt Saar die Hintergründe der "spontanen" Demos rechter türkischer Gruppen (Graue Wölfe, Regierungspartei AKP u.a.) gegen Kurden. Letztlich geht diese "Spontanität" auf den Gründungsmythos der türkischen Republik zurück, der mit extremer Brutalität auch gegen Armenier und Kurden u.a. gerichtet war. Hier geht es zum Interview.
  • Offener Brief an Agrarminister Schmidt - Alternativen für bessere Milchpreise. Die Aktion 3.Welt Saar gehört zu den Unterzeichnern des Offenen Briefes im Oktober. Das Problem: Die politisch gewollte Überproduktion. Diese zwingt tausende Milchbauern- und bäuerinnen in der EU zur Hofaufgabe. "Gewinner" der Überproduktion sind Molkereien, die den Rohstoff Milch zu Dumpingpreisen bekommen. Verlierer neben den Bauern hier sind Bauern und Bäuerinnen in der so genannten 3.Welt, wohin die überschüssige Milch exportiert wird, einheimische Milch vom Markt verdrängt und Milchbauern zur Hofaufgabe zwingt. Hier geht es zum Brief
  • "Ni Bure, ni Cattenom": Redebeitrag von Ingrid Röder von der Aktion 3. Welt Saar bei der Kundgebung und Demonstration in Metz der Internationalen Aktionsgemeinschaft gegen Cattenom (IAC) gegen das AKW Cattenom  und für die Stilllegung aller Atomanlagen, auch des geplanten Atommüllendlagers im lothringischen Bure am 3. Oktober. Die Aktion 3. Welt Saar arbeitet in der IAC mit und war Mitveranstalter der Demo. Hier geht es zum Redebeitrag und Bildern.

   

  • Lesung mit Dr. Moustapha Diallo. "Irgendwas mit Afrika - afrikanische Visionäre im Portrait" in Saarbrücken am 5. Oktober. Dr. Moustapha Diallo erzählt von einem anderen Afrika. In seinem Buch « Visionäre Afrikas » schreiben über 40 außergewöhnliche Frauen und Männer aus Afrika eine andere afrikanische Geschichte. Mehr Infos gibt es hier.



  • Interview zur kritischen Weißseinsforschung in der Zeitschrift Phase 2. Mit Klaus Blees und Roland Röder von der Aktion 3. Welt Saar im Oktober. Hier geht es zu dem Interview.
  • Ökumenischer Förderpreis Eine Welt für Agrarprojekt „ERNA goes fair“. Der Ökumenische Förderpreis wird gemeinsam von Brot für die Welt und dem Katholischen Fonds in den drei Kategorien „Entwicklungspolitik global“, „Klimagerechtigkeit“ und „Kirchliche Partnerschaften“ vergeben und ist mit je 3.000€ dotiert. Die Aktion 3.Welt Saar erhielt ihn in der Kategorie „Entwicklungspolitik global“.  16. Oktober. Eine Zusammenfassung findet sich hier.

 

  • Tagung in Saarbrücken: „Die Straße des 13. Januar führt zum Schlachthof – Problematische Straßennamen im Saarland“. In Kooperation mit der Aktion 3. Welt Saar und der Bürgerinitiative gegen das Vergessen und die Gleichgültigkeit veranstaltete die Peter Imandt Gesellschaft  eine Konferenz zu problematischen Namensgebungen von Straßen im Saarland am 7. November. Stefan Frank referierte für die Aktion 3. Welt Saar zum Thema „Kolonialherren als Vorbild?“ und über die jahrzehntelange distanzlose Verehrung des deutschen Kolonialmilitärs Paul von Lettow-Vorbeck in seiner Heimatstadt Saarlouis.
  • Neue Flugschrift: „Fairer Handel – Ist eine bessere Welt käuflich?“ im Dezember 2015,  herausgegeben von Aktion 3.Welt Saar und dem Ökumenischen Netz Rhein-Mosel-Saar.  Die vierseitige Publikation erschien als Beilage in der „taz.die tageszeitung“, dem "Neuen Deutschland", der Wochenzeitung "Jungle World". Ebenso wird sie verteilt als Beilagen der Zeitschriften iz3w-Zeitschrift zwischen Nord und Süd (Freiburg) und ila-Zeitschrift der Informationsstelle Lateinamerika (Bonn). Die Gesamtauflage der Flugschrift beträgt 140.000. Der Faire Handel verspricht, die Welt durch Konsum sozial gerechter zu machen und hat jährlich ein zweistelliges Wachstum. In der Flugschrift werden Erfolge des Fairen Handels benannt, aber auch seine Grenzen. Die Herausgeber haben enge Bezüge zur Fair-Handels-Szene zum Beispiel durch das Betreiben eines 3.Welt Ladens. Aber sie teilen nicht die (Wachstums-) Euphorie vieler Fair-Handels-Akteure. Deshalb fragen sie, ob eine bessere Welt käuflich ist und ob es einen fairen Kapitalismus geben kann? Hier geht es zur Flugschrift und weiteren Infos, Reaktionen etc.

 

  • Redebeitrag von Klaus Blees, Kompetenzzentrum Islamismus der Aktion 3.Welt Saar, bei der Kundgebung "Trier stellt sich quer!" gegen die Kundgebung der Republikaner zum Thema "Gemeinsamkeiten von Rechten und Islamisten", 19. Dezember.
  • Ausgefallene Weihnachtsgeschenke aus Fairem Handel und schokoladenhaltige Leckereien gibt es beim 17. Allerweltsbasar der Aktion 3.Welt Saar am 5./6. Dezember in der Merziger Fellenbergmühle. Eröffnung des Basars durch Pfarrer Hans Jürgen Gärtner vom Evangelischen Gemeindedienst für Mission und Ökumene

   

2014

  • Vierte Demonstration "Wir haben es satt - Bauernhöfe statt Agrarfabriken" im Januar in Berlin. Über 25.000 TeilnehmerInnen bei der Agrar-Demo, zu dessen Trägerkreis auch die Aktion 3. Welt Saar gehörte. Ärgerlich waren dabei einzelne Slogans von teilnehmenden Tierrechtlern wie "Tier-KZ" oder wenn der geplante Hähnchen-Megaschlachthof in Wietze (Niedersachsen) auf einem Transparent als "Europas größte Gaskammer" bezeichnet wird. Abgerundet wurde der Demotag durch einen Besuch des Symposiums des Bundesverbandes Deutscher Milchviehhalter mit über 1.000 Milchbauern und -bäuerinnen auf der Grünen Woche.

 

   

  • Vortrag „NGOs zwischen Hilfe & Hilfsbusiness - Beispiel Palästina“ mit: Alex Feuerherdt, Publizist, Köln (Aktion 3.Welt Saar) in Saarbrücken, 28.2.2014. Opens external link in new windowHier geht es zum Vortrag als mp3 Format
  • "Aufstand für Menschenrechte in der Türkei" - Vortrag mit Arzu Toker im Februar in Saarbrücken. Arzu Toker ist Publizistin und Schriftstellerin, stammt aus der Türkei und lebt in Köln. Sie war Mitglied des Rundfunkrates des WDR und hat den Zentralrat der Ex-Muslime mit gegründet.  Während der Proteste gegen Erdogans islamistische AKP-Regierung war sie zeitweilig in der Türkei, hat die gewaltsamen Angriffe der Polizei gegen die Demokratiebewegung hautnah miterlebt und auf ihrer Facebookseite protokolliert. In ihrem Vortrag analysiert sie die Reislamisierung der Türkei aber auch, wie sich viele der Einschränkung demokratischer Rechte aktiv in den Weg stellen.

  • Für ein freies Syrien ohne Diktatur und Jihadisten“ Die Aktion 3.Welt Saar gehört zu den Erstunterzeichnern des Aufrufs „Für ein freies und demokratisches Syrien ohne Diktatur und ohne Jihadisten“. Opens external link in new windowHier geht es zu dem Aufruf  
  • Flugschrift "Afrika ist schwarz. Wirklich? - Rassistische Afrikabilder in Kinderbüchern“ Aktion 3.Welt Saar veröffentlicht am 28. 2. neue Flugschrift. Zum Einsatz in der Bildungsarbeit geeignet.Die vierseitige Publikation erschien am 28. Februar in einer Auflage von 110.000 Ex. und lag der bundesweiten Ausgabe von "taz.die tageszeitung" und der Wochenzeitung "jungle world" (Berlin) bei, sowie verschiedenen Fachzeitschriften. In fünf Artikeln thematisiert sie die oftmals klischeehaften Darstellungen von Afrika und seinen Bewohnern in Kinder- und Jugendbüchern und benennt positive wie negative Beispiele. Hier geht es zur Flugschrift.

  • "Rassistische Afrika-Bilder in Kinderbüchern – und die Chancen ihrer Überwindung“, Vortrag mit Gertrud Selzer , 25.3.14, Trier, 26.3.14, Saarbrücken. Zum Thema der Flugschrift bot die Aktion 3.Welt Saar in 2014 u.a. Vorträge in Saarbrücken, Trier und Nürnberg an. Ausgehend von der Annahme, dass sich die große nationale Politik auch im scheinbar unpolitischen Kinderbuch niederschlägt, werden anhand von Beispielen der offene wie verdeckte Rassismus in deutschen Kinderbüchern unter die Lupe genommen aber auch positive Veränderungen aufgezeigt: Kooperationspartner: VHS Trier, Landeszentrale für Politische Bildung Rheinland-Pfalz, Heinrich Böll Stiftung Saar und Kultusministerium. Opens internal link in current windowMehr Infos zm Vortrag gibt es hier.

  •  „Freihandel statt fairer Handel“, Diskussion mit Shefali Sharma, USA, am 13.4.2014 in Bekond bei Trier. Werden bäuerliche und Verbraucher-Interessen beim geplanten Freihandelsabkommen USA/EU untergepflügt? Öffentliche Diskussion zur aktuellen Debatte mit amerikanischen und deutschen Landwirtschafts- und Handelsexpert/innen. Veranstalter: Aktion 3.Welt Saar, die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter, „Gegen Nachbaugebühren“, Gentechnikfreie Regionen, Bekond aktiv und der Verband der Landwirte und Winzer im Nebenerwerb - Bauernbund Rheinland-Pfalz-Saar e.V.

  • Vortrag „Von Wüsten, Savannen und Urwäldern – Wie europäisch sind die afrikanischen Landschaften?“ mit Dr. Philippe Kersting (A3WS), am 22.4.14 in Trier. Veranstalterin: Aktion 3.Welt Saar mit Unterstützung der Volkshochschule Trier, Brot für die Welt - Evangelischer Entwicklungsdienst, Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz
  • Nicht in unserem Namen! Aktion 3. Welt Saar und Anti-Atom-Gruppen lehnen Beteiligung an Atommüll-Kommission ab im April 2014.
  • Vorträge „Rechte Kapitalismuskritik in der Mitte der Gesellschaft? - Wie die Neonazis die Krise erklären und warum sie damit in der 'Mitte der Gesellschaft' landen könnten“ im Mai in Saarbrücken 12. Mai und Trier 13. Mai 2014. Mit Lothar Galow-Bergemann (Stuttgart, Aktion 3.Welt Saar) und Co-Referat: Zur Situation im Saarland: Mike Kirsch, DGB Jugend Saar. „Gierige Heuschrecken, Banker und faule Griechen sind schuld an der Misere. Sie greifen uns in die Taschen, während wir gut und ehrlich arbeiten.“ Das sind beliebte Erklärungsmuster für die anhaltende Finanz- und Wirtschaftskrise in Europa. Sie verschafft nationalistischen, rassistischen und neonazistischen Tendenzen zunehmend Auftrieb. In Ungarn herrscht eine rechtsautoritäre Quasi-Diktatur, in Griechenland sitzen Nazis im Parlament und in der deutschen parteipolitischen Debatte bündeln offene Anti-Euro-Positionen das Ressentiment gegen die angeblich „faulen Südländer“. Dabei profilieren sich besonders Neonazis schon seit Jahren mit einer „Kapitalismuskritik“, die offen antisemitisch und völkisch begründet ist. Gefährlich ist das vor allem deshalb, weil bestimmte Grundmuster dieser „Kapitalismuskritik“, wenn auch in abgeschwächter Form, auch in anderen politischen Milieus verbreitet sind wie beispielsweise in der „Mitte der Gesellschaft“ oder in der politischen Linken. Veranstaltung der Aktion 3.Welt Saar in Zusammenarbeit mit DGB-Jugend Saar, Netzwerk für Demokratie und Courage, Multikulturelles Zentrum Trier, Heinrich Böll Stiftung Saar und Rheinland Pfalz
  • Wem gehört das Saatgut? Vortrag mit Gertrud Selzer und Roland Röder, Aktion 3. Welt Saar in Neunkirchen, 16.5.14, Auf Einladung der Kath. Familienbildungsstätte Neunkirchen, Seniorenakademie
  •  „Ukraine: Die rechte Freiheit - Nationalismus und Rechtsextremismus", Vortrag mit Olaf Sundermeyer, am 18.5. in Saarbrücken. Der Berliner Journalist und Buchautor Olaf Sundermeyer arbeitet seit zehn Jahren zu Rechtsextremismus und zu Osteuropa. Er war Warschau-Korrespondent in der Kaczynski-Ära und berichtet auch immer wieder aus der Ukraine, vor allem über die Entwicklungen des nationalistischen Lagers. In der Ukraine hat er zuletzt zahlreiche Interviews mit Rechtsextremisten geführt.
  • Neu: Das WeltladenCafé: Im Weltladencafé bieten wir gerne in unregelmäßigen Abständen offene Gesprächs- und Diskussionsrunden zu aktuellen Themen an. Eingeladen sind alle, die neugierig sind, mitdiskutieren und sich austauschen möchten. Oder einfach nur mal zuhören wollen. Mal schauen wir auf die große, grelle Bühne der selbstgefälligen politischen Eitelkeiten oder hinter die Bühne, quasi backstage. Mal lassen wir es uns gut gehen und gut schmecken mit Fair Handels-Produkten. Wir laden Sie herzlich ein. Dazu gibt es Kaffee und Tee sowie kleine Knabbereien aus dem Sortiment des Weltladens. Der Eintritt ist frei. Natürlich im Weltladen der Aktion 3. Welt Saar in Losheim. Die Veranstaltungen sind nicht auf hohe Besucherzahlen angelegt. Es geht auch nicht um die Präsentation eines perfekt durchorganisierten Abends. Ziel ist es, Menschen in den Weltladen einzuladen, mit ihnen gemeinsam zu diskutieren und den Weltladen damit zu einem Austauschort für Politische Meinungen oder einen Begegnungsort zu machen. Gerade für junge Menschen oder Menschen ohne politischen Hintergrund kann eine solche Veranstaltung Anlass sein sich zu engagieren zu beginnen. 22.5.14: (K)eine Stimme für Europa - Gespräch zur Europawahl, Input: Hans Wolf von der Aktion 3. Welt Saar

  • Neues Buch über Militaristen als Namensgeber von Strassen im Saarland mit Beitrag von Roland Röder von der Aktion 3. Welt Saar zu Lettow-Vorbeck. "Straßen im Saarland: Nationalisten und Militaristen als Namensgeber", herausgegeben von Gerhard Bungert. Peter Imandt Gesellschaft, Blattlausverlag, 978-3-930771-90-5, 16,00 €, Mai 2014

  • Flucht nach Europa – im Saarland gestrandet, 6.6.14 Vortrag: Roland Röder, Aktion 3. Welt Saar. Auf Einladung der Kath. Familienbildungsstätte Neunkirchen referierten wir bei ihrer Seniorenakademie zum Thema, warum sich Europa gegen Flüchtlinge abschottet und wie eine humane Flüchtlingspolitik aussehen kann.
  • Vortrag „Mali-Intervention der franz. Armee: Kampf gegen Islamismus oder neokolonialer Terror?“ am 17.7.2014 in Saarbrücken mit Hans Wolf, Klaus Blees – Aktion 3.Welt Saar. Thema der Veranstaltung waren die zwei gegensätzlichen Positionen und das damit verbundene ethische Dilemma: Einerseits eine radikal pazifistische Position, wonach eine Militärintervention eines Industriestaates in ein Land des globalen Südens / der sog. 3.Welt immer per se abzulehnen ist, weil sie imperialen Interessen dient und den Zugriff auf Rohstoffe im Visier hat sowie die Sicherung der eigenen Einflusssphäre. Andererseits eine pragmatische, die diese imperialen Interessen nicht leugnet, aber fragt, ob mit der Intervention, sozusagen als Nebenprodukt, Menschenrechten zum Durchbruch verholfen wird. Auch die Abschaffung der Sklaverei in den USA hatte ökonomische Motive, war aber für die Betroffenen ein großer Schritt in eine freiere Welt. Beide Positionen berufen sich auf die Menschenrechte und reklamieren für sich eine Leitbildfunktion. Die Veranstaltung fand statt im Rahmen des Aktionsmonats „Militarisierung der Gesellschaft“.
  • Vortrag: „Europäische Grenzschutzagentur FRONTEX - Tödlicher Abwehrkampf gegen Flüchtlinge“, Vortrag, 23.7.2014, in Saarbrücken, Veranstalterin: Aktion 3.Welt Saar in Zusammenarbeit mit der  Heinrich Böll Stiftung Saar.

  • WeltladenCafé Torffreies Gärtnern - Diskussionsrunde im Weltladencafé, 24.7.2014: Karl Rudi Reiter vom NABU Saar präsentiert Alternativen zu Torf, z.B. Kokoblock
  • Marsch für die Freiheit: Gelungener Aktionstag in Schengen – Europadenkmal mit Stacheldraht umwickelt. Mit einem kreativen Aktionstag wurde am Sonntag der „Marsch für die Freiheit“ in Schengen fortgesetzt. Rund 300 Menschen, darunter 100 Flüchtlinge und MigrantInnen demonstrierten mit vielfältigen Aktionen gegen die europäische Asylpolitik. Es gab 2 Monate lang viel zu tun und 40 Menschen haben ehrenamtlich dazu beigetragen, dass der Marsch für die Freiheit durchs Saarland ein erfolgreiches politisches Ereignis wurde. Sie haben Verhandlungen mit Kommunen und Kirchengemeinden geführt, Plätze und Lebensmittel organisiert, in der Nacht den Schutz der Flüchtlinge vor rassistischen Angriffen gewährleistet, die Öffentlichkeit informiert und die Flüchtlinge auf ihrem Marsch durch die saarländischen Orte begleitet. Im Vorbereitungskreis arbeiteten folgende Organisationen und Gruppen zusammen: Saarländischer Flüchtlingsrat, Aktion 3. Welt Saar, Libertad! Saar, Finit - Freiraum-Initiative Saarbrücken und Antifa Saar/Projekt AK. Viele weitere Personen haben entsprechend ihrer Zeit und ihren Möglichkeiten mit angepackt und Tausend und eine Sache organisiert und somit ebenfalls zum Erfolg beigetragen. Ein Dank auch an die Städte und Gemeinden, sowie die Kirchengemeinden für Unterkünfte und logistische Hilfe. Opens external link in new windowHier geht es zu allen Fotos, Presseberichten etc.

  • Schon 1988 gab es Proteste gegen das Schengen-Abkommen. Die Aktion 3.Welt Saar (damals noch als 3.Welt Laden unterwegs) protestierte bereits 1988 in Schengen/Luxemburg gegen die Treffen der sog. Schengen-Gruppe, die alle Grausamkeiten des heutigen Asylrechtes (Festung Europa, Residenzpflicht, Datenaustausch, Abschottung etc.) vorbereitete. Und dies vor der Kulisse des beschaulichen luxemburgischen Weindorfes Schengen an der Mosel; ein paar Kilometer flussabwärtes von den 4 AKWs von Cattenom. Die Regierungsvertreter dinierten in den Schengener Weinbergen und machten Ausflüge mit dem Schiff "Marie-Astrid" auf der Mosel. Von der strategischen Bedeutung dieser Treffen nahmen internationalistische- und Asylgruppen u.a. so gut wie keine Notiz. Ein damals verteiltes Flugblatt könnte heute mit gleichem text immer noch verteilt werden. Opens external link in new windowHier geht es zu dem Flugblatt.

   

  • Menschenrechte nicht nach Kassenlage - Saarländischer Flüchtlingsrat präsentiert Großflächenplakate. Mit einer Pressekonferenz in Lebach haben Roland Röder und Doris Klauck vom Vorstand des Saarländischen Flüchtlingsrates, in dem auch die Aktion 3. Welt Saar mitarbeitet, am 10.6.2014 die 2. Runde seiner Öffentlichkeitskampagne eingeläutet: Auf sieben Großflächenplakaten fordert der Flüchtlingsrat: „Menschenrechte nicht nach Kassenlage - Wohnungen statt Lager Lebach - Geld statt Sachleistungen“ Die erste Plakattafel wurde direkt beim Lebacher Flüchtlingslager aufgestellt.


  • Redebeitrag von Hans Wolf für die Abschaffung des Lager Lebachs, Gehalten am 1.8. in Saarbrücken bei der Podiumsdiskussion "Frauen und Kinder weltweit auf der Flucht - willkommen im Saarland?!" Opens external link in new windowHier geht es zum Redemanuskript.
  • Agrarplakat (DinA 1) „Für eine Faire Landwirtschaft weltweit“ Für die Erwachsenenbildung, die Schule, den Hofladen, Gespräche mit ParteipolitikerInnen & die Stalltüre. Warum ist Milch billiger als Mineralwasser? Warum weiden deutsche Kühe in Paraguay „und scheißen auf die Bauern im Senegal“? Warum (ver-)hungern Menschen, obwohl genügend Lebensmittel produziert werden? Welche Wege führen zu einer fairen Landwirtschaft weltweit? Diese Leitfragen standen Pate bei der Entwicklung eines Agrarplakates für die außerschulische und schulische Bildungsarbeit durch ein Autorenteam der Aktion 3.Welt Saar.Das Plakat wurde im August 2014 auf dem Milchviehbetrieb des BDM Landesvorsitzenden Saarland, Joachim Boesen, mit dem saarländischen Kultusminister Ulrich Commerçon vorgestellt. Laden Sie die PDF-Version des Agrarplakats (1 MByte)


  • „Für ein freies Syrien ohne Diktatur und Jihadisten“ Die Aktion 3.Welt Saar gehört zu den Erstunterzeichnern des Aufrufs „Für ein freies und demokratisches Syrien ohne Diktatur und ohne Jihadisten“Opens external link in new windowHier geht es zum Aufruf.
  • MAKING OF - KAMIKAZE - Film von Nouri Bouzid (Tunesien, 2006), 30. September 2014, Saarbrücken, Filmhaus. Der Film tritt mutig für arabisch-islamische Werte ein, bietet aber zugleich deren Missbrauch vehement die Stirn und spricht sich gegen eine Vermischung von Religion und Politik aus: eine klare Absage an Fanatismus jedweder Art, nicht nur im arabischen Raum, nicht nur in Bezug auf den Islam. Nach dem Film diskutierten die über 60 Teilnehmer mit dem Hauptdarstellers Lotfi Abdelli.Veranstalterinnen: Aktion 3.Welt Saar und Filmhaus Saarbrücken
  • „Mensch Macht Milch” Ausstellung mit Begleitprogramm im September / Oktober 2014 in Merzig, Rathausfoyer, Eröffnung mit Umweltminister Jost und BM Hoffeld. Mit Vortrag "Wem gehört das Saatgut & warum hungern Menschen trotz Überfluss?" mit Gertrud Selzer, Roland Röder – Aktion 3.Welt Saar. Hofbesichtigung des saarländischen Milchviehbetriebs Marienhof in Gerlfangen und Erntedank-Gottesdienst & Milchfrühstück in der Evangelischen Kirche Merzig mit Pfarrer Klaus Künhaupt und Martina Brodback vom Bundesverband Deutscher Milchviehhalter, LV Saarland. Veranstalter waren die Aktion 3. Welt Saar und der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter, LV Saarland in kooperation mit der Stadt Merzig und der Ev. Kirchengemeinde Merzig.

   

  • Waffen an die Kurden gegen IS-Terror, Aktueller Bericht im SR-Fernsehen am 25. August 2014, Interview mit Roland Röder von der Aktion 3.Welt Saar. Er tut sich schwer mit EU-Waffenlieferungen an Kurden. Aufgrund der humanitären Ausnahmesituation hält er dies aber für legitim. Allerdings nur unter Einbeziehung der PKK. Es waren überwiegend PKK-Kämpfer und Kämpferinnen (!) und vereinzelt nordirakische Peschmergaeinheiten, die Zehntausende vor dem IS-Terror geflohene Jesiden vor dem sicheren Tod in den Sindschar-Bergen bewahrten Letztlich wird es in der Region dauerhaft nur eine (friedliche) Entwicklung geben, wenn die säkularen Kräfte gestärkt werden. Und dabei spielen die Kurden die zentrale Rolle, weil sie - im Nordirak wie in der Türkei und in Syrien - die einzigen sind, die nicht auf die religiöse Karte setzen. Selbstredend sollte das PKK-Verbot in der Bundesrepublik Deutschland - von November 1993 - endlich aufgelöst werden. Opens external link in new windowDas Video ist hier zu sehen:
  • SR2-Interview zur Landtagsanhörung um Lager Lebach. Roland Röder sitzt für die Aktion 3.Welt Saar im Vorstand des Saarländischen Flüchtlingsrates (SFR) und erklärt, warum der SFR nicht an der Anhörung zum Flüchtlingslager Lebach teilgenommen hat und was getan werden müsste. Der Saarländische Flüchtlingsrat hat die Anhörung zum Flüchtlingslager Lebach im Landtag boykottiert. Ein Widerspruch zur Agenda des SFR? Nein, es gibt gute Gründe nicht daran teilzunehmen, denn die Anhörung ist nur die Simulation von Politik. Was getan werden müsste, ist bekannt: Auflösung des Lagers. Und: SR2, 11.9.2014, Bilanz am Abend /Opens external link in new window hier geht es zum Interview
  • Altkleidersammlungen: Wem helfen sie? Können sie "fair" sein? Warum wir Position beziehen gegen die Sammlung von Altkleidern für den globalen Süden. Seitens der „Aktion 3. Welt Saar“ lehnen wir Altkleidersammlungen für die 3. Welt ab, weil wir die Auswirkungen für überwiegend schädlich halten. Die Intention der Initiatoren mag gut und „fair“ sein, aber es ist wie im Fußball: Die gute Absicht führt nicht automatisch zum Torerfolg. Opens external link in new windowHier geht es zur ausführlichen Erklärung der Aktion 3. Welt Saar.
  • "Rassistische Afrika-Bilder in Kinderbüchern – und die Chancen ihrer Überwindung“, Vortrag mit Gertrud Selzer 5.9.14, Nürnberg. Veranstalter war Afrodeutsche e.V. Nürnberg
  • WeltladenCafé: „Grüne Smoothies jetzt auch Fair!“ mit Klaudia Landahl, Kräuterpädagogin, 11.9.14. Bereits um 19 Uhr trafen wir uns im Weltladen zur Kräuterwanderung. Aus den gesammelten Kräutern und fair gehandeltem Mango-Saft von den Philippinen wurden dann leckere grüne Smoothies.
  • Markt der Köstlichkeiten, Merzig, 20.9.2014. Köstliche Mango-Lassi-Verkostung und weitere Fair-Handels-Produkte zum Genießen. Stefan Frank präsentierte auf der Bühne vor dem Alten Rathaus in einer von SR-Journalisten Michael Friemel moderierten Schow das ERNA goes fair Projekt.

  • Demonstration gegen das AKW Cattenom und Atommüllager Bure (Lothringen) am 27. 09.2014 in Metz unter dem Motto „Cattenom et Bure non merci – Arrêtons tout, vite!“ - “Die geplante Tiefen-Endlagerung von Atommüll im lothringischen Bure ist eine Pseudo-Lösung. Sie dient nur dem weiteren Betrieb von AKW’s. Und wegen der Nichtrückholbarkeit nimmt sie der Menschheit auf Ewigkeit jegliche Eingriffsmöglichkeit“, so Ingrid Röder von der Aktion 3.Welt Saar in der Pressemitteilung. Die Aktion 3.Welt rief gemeinsam mit der Internationalen Aktionsgemeinschaft gegen Cattenom und dem französischen Anti-Atom-Netzwerk „Sortons du nucléaire moselle“ auf zur Kundgebung.

   

  • Lehrerfortbildung mit den zwei NS Broschüren „Gegen das Vergessen - Orte des NS Terrors und Widerstandes“ der Aktion 3.Welt Saar am 30.9.2014 in Saarwellingen. Veranstalter war das Landesinstitut für Pädagogik und Medien Saarland in Kooperation mit der Aktion 3. Welt Saar und der Vereinigung für die Heimatkunde im Landkreis Saarlouis. Hier geht es zur Broschüre für den Landkreis Saarlouis und hier für den Landkreis Merzig-Wadern.

 

  • Die Sklaverei der Arbeit - Wie wir jeden Tag Verhältnisse herstellen, die uns unfrei machen, Vortrag und Diskussion mit Lothar Galow-Bergemann
    (Stuttgart, Aktion 3.Welt Saar)  3.11.14, Saarbrücken: „Arbeit ist eines freien Bürgers unwürdig.“ So brachte Aristoteles die Haltung der kleinen Oberschicht freier Männer seiner Zeit auf den Punkt. Sie hatten leicht reden, denn Sklaven und Frauen nahmen ihnen die Arbeit ab. Seither hat die Haltung zur Arbeit viele Wandlungen erfahren. Mit Beginn der Neuzeit erfuhr sie gar religiöse Weihen. Das sprichwörtliche protestantische Arbeitsethos stand an der Wiege des Kapitalismus und sowohl Arbeiterbewegung wie Nationalsozialismus haben die Arbeit förmlich verherrlicht. Auch heute ist der Kult um sie ungebrochen. Doch geht es uns wirklich gut mit ihr, wenn wir zum Arbeitsbeginn schon den Feierabend herbeisehnen? Veranstalter: Aktion 3.Welt Saar in Kooperation mit dem Ökumenischen Netz Rhein-Mosel-Saar. Diese Veranstaltung fand statt im Rahmen des Saar-Bündnisses gegen globale Sklaverei heute

  • Ist eine bessere Welt käuflich? - Chancen und Grenzen des Fairen Handels, 18.11.14 in Saarbrücken. Vortrag mit Wolfgang Johann, Roland Röder – Aktion 3.Welt Saar: Der Faire Handel (FH) brummt. Die Umsatzzahlen steigen, immer mehr Geschäfte machen mit. Das Versprechen: Eine bessere Welt ist käuflich. Der FH ist angetreten, um die Welt über den Konsum gerechter zu gestalten. Aber ist dies möglich? Insbesondere Akteure, die schon länger dabei sind, verneinen dies. Zentraler Kritikpunkt: Entpolitisierung. Man kauft und kauft und kauft und kauft und alles bleibt wie es ist. Auch im gewerkschaftlichen Bereich hat der FH enorme Defizite: Von den drei großen Importorganisationen des FH in der BRD haben zwei keinen Betriebsrat. Das Versprechen aber, die Welt durch Konsum gerechter zu gestalten und einen Kapitalismus mit menschlichem Antlitz zu schaffen, kann der Faire Handel nicht einlösen.Mit Unterstützung des Ministeriums für Bildung und Kultur. Diese Veranstaltung fand statt im Rahmen des Saar-Bündnisses gegen globale Sklaverei heute „Sklaven-los“



  • Der Fall Kobanê - Der Islamische Staat, die Türkei und das PKK-Verbot, Vortrag mit Deniz Yücel, 28.11.14, Saarbrücken: Die in Nordsyrien gelegene Stadt Kobanê steht als Synonym für den verzweifelten Kampf gegen die Barbarei. Inmitten des syrischen Bürgerkriegs verteidigen Einheiten der Demokratischen Union (PYD), der syrischen Ausgabe der türkischen PKK, ihre Stadt gegen den Islamischen Staat. Kobanê gehört zur kurdischen Autonomiezone Rojava: Dem einzigen Gebiet in Syrien, in dem die Verhältnisse heute besser sind als vor Beginn des Aufstands gegen Assad. Der NATO-Staat Türkei spielt in dem Konflikt keine rühmliche Rolle. Mitte Oktober bombardierte er Einheiten der PKK im eigenen Land. Die islamische Regierung in Ankara hat kein Interesse an einem kurdischen Autonomiegebiet. Unterstützt sie (deswegen) die Dschihadisten? Bei den Gezi-Protesten im vergangenen Jahr riefen die Demonstranten „Taksim ist überall". Ist Taksim auch in Kobanê? Und wo steht die kurdische Bewegung im innertürkischen Konflikt zwischen der autoritären AKP und der linken, liberalen und kemalistischen Opposition? Kobanê hat auch etwas mit Deutschland zu tun: 1993 wurde die PKK hier – auch auf Druck der Türkei - verboten, es folgten tausende Verfahren gegen politisch aktive KurdInnen. Die Aktion 3.Welt Saar ist für die Aufhebung dieses Verbotes: Wer in Kobanê gegen den islamistischen Terror kämpft, darf hier nicht verfolgt werden. Kooperationspartner: Heinrich-Böll-Stiftung Saar



  • Allerweltsbasar – Fair schenken - Die 16. Ausgabe 6.12. / 7.12.14, 10 – 18 Uhr, Fellenbergmühle, Merzig. Die größte Ausstellung mit Produkten aus Fairem Handel zieht jährlich viele Besucher/innen aus dem Saarland, Rheinland-Pfalz und aus Luxemburg an.

2013

  • Neujahrsempfang „Entwicklungspolitik zwischen Hilfe & Hilfsbusiness“ Der Referent Alex Feuerherdt beschäftigt sich mit den Zielen der NGOs in palästinensischen Gebieten, der Motivation ihrer Mitarbeiter und ihrer Finanzierung. Und er stellt die Frage: Könnte es sein, dass manche NGOs eher an einer Fortsetzung des Konflikts als an dessen Beilegung interessiert sind? Hier geht es zum Manuskript des Vortrages.
  • Flugschrift "Milch billiger als Wasser" - Die gemeinsam von Aktion 3. Welt Saar und Bundesverband Deutscher Milchviehhalter herausgegebene Milchflugschrift erschien im Januar u.a. als Beilage in der taz



  • Ist die Mali-Intervention Frankreichs sinnvoll oder alte Kolonialpolitik? Dazu hat unser Mitarbeiter Klaus Blees einen Kommentar "Krieg, Uran und Jihadisten" in der Jungle World im Januar veröffentlicht. Wie soll man mit Islamisten umgehen, wenn Sie, wie im Falle Malis, die Staatsgewalt ergreifen wollen: Ist eine Militärintervention Frankreichs ein emanzipatorischer Akt oder die Fortsetzung von Kolonialpolitik? Opens external link in new windowHier geht es zum Artikel.
  • Mahnwachen gegen Röchling Höhe in Völklingen. Die Aktion 3.Welt Saar unterstützt die Mahnwachen gegen eine Röchling-Höhe in Völklingen. Die Einlader halten die von CDU- und SPD-Fraktion getroffene Vereinbarung, nach einer Umbenennung in „Röchling Höhe“ für völlig unzureichend, weil sie eine pauschale Verehrung der Familie Röchling bedeutet, zu denen mindestens drei verurteilte Kriegsverbrecher gehören. Solch eine Entscheidung kann deren Opfern unmöglich gerecht werden. Gleichzeitig werden CDU und SPD aufgerufen, entweder den im Juni von der Linken Ratsfraktion eingebrachten Antrag auf Umbenennung in Bouser Höhe zuzustimmen oder die Völklinger Bürgerinnen und Bürger über den Namen selbst entscheiden zu lassen. Die Aktion 3.Welt Saar gehört zu den Erstunterzeichnern eines Aufrufes zur Umbenennung der Röchling-Höhe in Völklingen, die am 30.8.2013 als Anzeige in der Saarbrücker Zeitung erschien. Opens external link in new windowHier geht es zu dem Aufruf. Opens external link in new windowHier geht es zum Offenen Brief der Synagogengemeinde Saar zur Wiederumbenennung der Hermann-Röchling-Höhe.

  • "Mensch Macht Milch" - Ausstellung mit Begleitprogramm vom 14.-26. Februar, Ludwigskirche Saarbrücken  und Opens external link in new windowvom 15.-28. September, VHS Trier.
    Im Begleitprogramm unter anderem unser Vortrag "Hunger und Überfluss", Lesung mit Matthias Stührwoldt, Vortrag mit Norbert Trenkle, Publizist, Nürnberg und in Saarbrücken ein Ausstellungsrundgang mit Anke Rehlinger, Ministerin für Umwelt und Verbraucherschutz.

  • „Menschenrechte nicht nach Kassenlage. Wohnungen statt Lager Lebach. Geld statt Sachleistungen.“, so lautete das Motto einer Öffentlichkeitskampagne des Saarländischen Flüchtlingsrates. Ziel der Kampagne ist eine deutliche Verbesserung der Lebenssituation der rund 900 Flüchtlinge im Lager Lebach. Die Aktion 3. Welt Saar arbeitet im Vorstand des Flüchtlingsrates mit.
  • "Antisemitismus und Israelfeindschaft in islamischen Communities" Vortrag mit Giyasettin Sayan, Berlin, im März in Saarbrücken und Trier. Veranstalter waren die Kurdische Gemeinde Saarland e.V. und die Aktion 3. Welt Saar. Opens external link in new windowMehr Infos und Audiodateien des Vortrages hier.
  • Die N-Wort-Debatte. Die Ankündigung des Verlages, das Wort „Neger“ aus dem Kinderbuch „Die kleine Hexe“ von Otfried Preußler zu streichen, löste eine heftige pro und contra Debatte aus. Die einen schworen auf die Unveränderbarkeit von Literatur, die anderen begrüßten die Streichung eines offensichtlich rassistischen Begriffes. Zu diesem Thema bieten wir einen Vortrag an: „AfrikaBilder – Rassismus im Kinderbuch“, der im Mai in Saarbrücken und in Regensburg von Gertrud Selzer gehalten wurde. Dazu auch Opens external link in new windowein Interview mit ihr im „Neues Deutschland“ und Opens external link in new windowein Radio-Interview im Freien Radio Erfurt.
  • "Offener Brief an Afrika“ - Entwicklungshelfer nach Deutschland senden. Wer entwickelt hier eigentlich wen? Das fragt die Aktion 3.Welt Saar und präsentierte zum „Deutschen Entwicklungstag“ im Mai einen Offenen Brief an Afrika. Der Brief und die Reaktionen darauf wurden in der TAZ und der Saarbr. Zeitung dokumentiert. Opens external link in new windowHier geht es zu mehr Infos. 

  • "Nie wieder Genozid an Kurden wie in Halabja (1988)" Aktion 3.Welt Saar unterzeichnet im Juni einen Appell zu Syrien der Kurdischen Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V.. Ziel des Appells ist die Prävention gegen Massaker oder Genozid in syrisch-kurdischen Siedlungsgebieten. Opens external link in new windowHier geht es zu dem Appell.
  • Streit um Saatgut und Nachbaugebühren - Vortrag im saarländischen Landtag im Juni mit Dr. Matthias Miersch, veranstaltet von der Aktion 3.Welt Saar mit der SPD-Landtagsfraktion. „In den letzten Jahren ist der Versuch der Industrie zu beobachten, eine stetige Erweiterung der Rechte auf Saat- und Pflanzgut zu erreichen. Es geht um die Steuerung der Ernährung vom Acker bis zum Tellerrand, wie es einmal ein Konzern-Vertreter formuliert hat.“ Dr. Matthias Miersch. Opens external link in new windowMehr Infos und Audiodatei des Vortrages.

  • „Monsanto auf Deutsch - Wie die Gentechnik in Deutschland mit Filz & Lobbying durchgesetzt wird“ Vortrag mit Jörg Bergstedt zu seinem Saarbrücker Prozess im September 2013. Veranstalter waren die Aktion 3. Welt Saar und attac Saar mit Unterstützung der Heinrich Böll Stiftung saar und des NABU Landesverband Saarland. Mehr als 90 Besucher. Opens external link in new windowBericht zur Veranstaltung und zum Prozeß. Opens external link in new windowNoch mehr Infos hier.

  • „Fairer Handel - Kaufend schreiten wir voran“ Differenzierter Blick hinter die Kulissen der heilen Welt des Fairen Handels in den "blätter des iz3w" Nr. 388 mit drei Beiträgen von MitarbeiterInnen der Aktion 3.Welt Saar, die seit 1982 einen Weltladen betreibt aber nicht alles gut findet. Zum gleichen Thema Interview bei Radio Dreyeckland. Hier geht es Opens external link in new windowzu den Artikeln und Opens external link in new windowhier zum Interview
  • Wahlprüfsteine 2013: „Krieg und Frieden- Diskussion mit Parteien", Roland Röder moderierte für die Aktion 3. Welt Saar beim Podiumsgespräch "Wahlprüfsteine 2013 – Krieg und Frieden – Parteien vor der Bundestagswahl", veranstaltet von Arbeitsgemeinschaft Frieden Trier und Pax Christi Gruppe Trier im August.
  • Veranstaltungsreihe "Frauen und Islam" - Proteste in Tunesien & der Türkei. Im Oktober zeigten wir zweimal den Film „Même pas mal“ Preisgekrönter Film von Nadia El Fani über islamistischen Terror in Tunesien und ein Plädoyer für eine säkulare Gesellschaft (Tunesien, 2012) im Filmhaus Saarbrücken mit der Regisseurin Nadia El Fani und zwei Wochen später in Wadern gemeinsam mit dem Verein Lichtspiele Wadern. Nadia El Fani ist eine tunesische Filmemacherin und lebt in Paris. In ihrem Film „Même pas mal“ (Tut nicht mal weh) zeigt sie die hasserfüllten Reaktionen islamistischer Fanatiker auf ihren vorangegangenen Film „Laïcité, Inch’ Allah", der ein Plädoyer für eine säkulare Verfassung und Gesellschaft nach dem Umsturz in Tunesien ist: Sie stürmten ein Kino in Tunis und drohten ihr telefonisch und über Facebook mit dem Tode. Selbst ihre Krebserkrankung nutzten die Islamisten für ihre Hetze, um sie mit abscheulich verzerrten Bildern im Internet zu denunzieren. Auf dem größten afrikanischen Filmfestival, FESPACO in Burkina Faso, hat sie im Februar 2013 den ersten Preis für den besten Dokumentarfilm erhalten. Ein mutiges Dokument wider Einschüchterung und Hetze. Opens external link in new windowDie Saarbrücker Zeitung über den Abend. Die Veranstaltungsreihe wurde vom Kompetenzzentrum Islamismus der Aktion 3.Welt Saar entwickelt mit Unterstützung der FilmInitiativ Köln.


  • Saarländischer Flüchtlingsrat, in dem auch die Aktion 3.Welt Saar mitarbeitet, verweigert die Mitarbeit beim „Heim-TÜV“, mit dem die Landesregierung die  Zertifizierung des Lagers Lebach plant. Nach Stromsperren gegen Flüchtlinge heißt der neuste politische Widersinn in Sachen Lager Lebach: "Heim-TÜV“. Das geht aus einem Brief hervor, den der Saarländische Flüchtlingsrat im Oktober von der Geschäftsstelle der Integrationsbeauftragen der Landesregierung erhalten hat. Auch der Flüchtlingsrat wurde um Mitarbeit bei der „Heim-TÜV“ Arbeitsgruppe gebeten, was dieser aber in einem Opens external link in new windowOffenen Brief ablehnt. Zitat: "Der Flüchtlingsrat ist nicht bereit bei einer Evaluation mitzuarbeiten, die faktisch in der herrschenden Lagerphilosophie gefangen bleibt. Alle in der Handreichung zum "Heim-TÜV" genannten Faktoren zielen mehr oder weniger auf gute Flüchtlingslager, die es unserer Meinung nach nicht gibt und auch nicht geben kann."
  • Teilnahme am Saarbrücker Caritas Gespräch „Flucht nach Europa – in Saarbrücken gestrandet“ im Dezember in Saarbrücken. Podiumsdiskussion u.a. mit Innenstaatssekretär G. Jungmann, Roland Röder für den saarländischen Flüchtlingsrat und die Aktion 3. Welt Saar
  • Artikel zu AfrikaBildern im Kinderbuch in der Broschüre "Sambaabende, Asyldebatte und Interkulturalität in Leipzig", hrsg. von „Engagierte Wissenschaft e.V.“ bei der Rosa Luxemburg Stiftung Sachsen, Dezember 2013
    In dem Buch über Alltagsrassismus in der „Welt nach dem Kolonialismus“ hat Gertrud Selzer, Aktion 3.Welt Saar, einen Beitrag verfasst: „AfrikaBilder – Rassismus im Kinderbuch“ (S.60-66). Opens external link in new windowDie Broschüre kann als PDF (3,5 MByte) geladen werden.
  • Der Saarländischer Rundfunk berichtete am 07.12. über die 15. Ausgabe des Allerweltsbasar der Aktion 3. Welt Saar am 7./8.Dezember in der Merziger Fellenbergmühle.
    Opens external link in new windowHier geht es zum Filmbericht.

 

  • Der Paritätische Landesverband Rheinland-Pfalz/Saarland, der Saarländische Flüchtlingsrat und die Aktion 3.Welt Saar veröffentlichen zum Tag der Menschenrechte, 10.12.2013, ein gemeinsames Eckpunktepapier für eine humane Flüchtlingspolitik.
    Darin schlagen sie unter anderem vor:  Geldleistungen statt Lebensmittelpakete, Reduzierung der Aufenthaltsdauer im saarländischen Aufnahmelager Lebach auf 3 Monate, Abschaffung der europaweit einmaligen Residenzpflicht, Abschaffung des 1993 eingeführten Asylbewerberleistungsgesetzes und damit Gleichstellung von AsylbewerberInnen mit SGB-II BezieherInnen. Positiv bewertet wird die im Koalitionsvertrag vereinbarte alters- und stichtagsunabhängige Bleiberechtsregelung für Geduldete. Opens external link in new windowHier geht es zu Eckpunktepapier.


  • Flugschrift: „Vorsicht, die Helfer kommen! - NGOs zwischen Hilfe und Hilfsbusiness – in Palästina und anderswo. Die vierseitige Publikation erschien zu Weihnachten in einer Auflage von 120.000 und lag unter anderem der "taz.die tageszeitung" und der Wochenzeitung "Jungle World" bei. Die siebenköpfige Redaktion schaut hinter die Kulissen der Arbeit von Nichtregierungsorganisationen (NGOs) in der so genannten 3.Welt, fragt nach ihren Motiven zur Hilfe und nach den Auswirkungen. Der Einleitungsartikel beschäftigt sich mit dem schmalen Grat zwischen Hilfe und Entmündigung. „Bisher hat beispielsweise kein afrikanisches, asiatisches oder südamerikanisches Land ein Ministerium zur Entwicklung von Europa." Aus Kamerun und Indien kommen auch keine Projektteams, um ‚den Deutschen’ zu zeigen, wie sie eine Landwirtschaft aufbauen können, die nicht in anderen Teilen der Welt riesige Flächen für Futtermittel oder Erdbeeren zur Winterzeit beansprucht.“ Die Aktion 3.Welt Saar schlägt deshalb ein Projekte-Moratorium vor; mit Ausnahme der Katastrophenhilfe. Am Beispiel Palästinas nimmt die Redaktion der Flugschrift das Hilfsbusiness genauer unter die Lupe. Nirgendwo gibt es so viele Hilfs-NGOs wie in Palästina und nirgendwohin fließen so viele Gelder: Fast 6 mal so viel wie in den Sudan, 18 mal so viel wie nach Pakistan, mehr als 7 mal so viel wie nach Afghanistan, 23 mal so viel wie nach Äthiopien. Und die UNO unterhält sogar ein eigenes Flüchtlingshilfswerk ausschließlich für palästinensische Flüchtlinge. Für alle anderen Flüchtlinge gibt es nur ein Flüchtlingshilfswerk, das UNHCR. Zum gleichen Thema organisierten wir mit dem Infoladen Trier im November eine Veranstaltung in Trier mit Alex Feuerherdt. Mit Unterstützung der Landeszentrale für Politische Bildung RP.


  • Wie immer zum Jahresende fordert die Aktion 3.Welt Saar Hilfsorganisationen auf, den Appell ‚Brot statt Böller’ einzustellen, da der Aufruf eine gehörige Portion Lustfeindlichkeit zur Schau stellt und lediglich an das schlechte Gewissen appelliert. Auffallend ist, dass die Kritik am Silvesterfeuerwerk erst dann ansetzt, wenn 'die breite Masse' Raketen zündet, nicht aber am Feuerwerk 'in den eigenen Reihen', beispielsweise nach Klassik-Open-Air-Konzerten oder bei der offiziellen Feier in Saarbrücken am Vorabend des Jahrestages der französischen Revolution. Merkwürdigerweise gilt dann plötzlich „Brot STATT Böller“ nicht mehr. Der unterstellte Zusammenhang zwischen dem Silvesterfeuerwerk sowie Hunger und Armut in der Welt ist beliebig gewählt und existiert nicht. Genauso gut könnte man dazu aufrufen, keine Weihnachtsbäume, Smartphones, Bücher oder Jogginganzüge zu kaufen, keinen Wein zu trinken und Fußballspiele ausfallen zu lassen. Der Einsatz für Gerechtigkeit und Solidarität führt ins Leere, wenn er mit einer Leidensmiene und dem moralischen Zeigefinger einher geht.



 

2012

  • Neujahrsempfang „30 Jahre Aktion 3. Welt Saar. Kritisch – unabhängig – mit Biss“


  • „Wir haben es satt – Bauernhöfe statt Agrarindustrie“ Demonstration für Reform der EU Agrarpolitik anlässlich der Grünen Woche in Berlin. Die Aktion 3. Welt Saar arbeitete im Trägerkreis sowie in der Redaktion der Demozeitschrift mit.


  • „Raising Resistance“ Film über Sojaanbau und Widerstand in Paraguay, anschließend Diskussion mit Hauptdarsteller Geronimo Arevalos aus Paraguay und Regisseur Davit Bernet, Filmhaus Saarbrücken
  • Hunger und Überfluss – was läuft schief?“ Mehrere Vorträge u.a. in Trier, Morbach, Wallerfangen sowie Hofbesichtigungen auf Milchviehbetrieben mit verschiedenen Gruppen
  • 1. Mai Kundgebung des DGB in Saarbrücken: Wir organisierten mit dem BDM die Ausstellung "Mensch macht Milch" im Rahmen unseres ERNA Projektes, bei dem Gewerkschafter, Bauern, Naturschützer und 3.Welt Engagierte miteinander kooperieren für eine andere Landwirtschaft.

    

  • „Insel der Gestrandeten“ Film über Bootsflüchtlinge mit anschließender Diskussion mit Filmemacher Norman Striegel vom Saarländischen Rundfunk und Samer Naseem aus Pakistan, die im Lager Lebach leben muss. In Zusammenarbeit mit dem Saarländischen Flüchtlingsrat, Filmhaus Saarbrücken
  • AfrikaBilder - Vortrag zu Rassismus in der Kinderliteratur in Saarburg


  • Gemeinsames Pressegespräch des Saarländischen Flüchtlingsrates und der Aktion 3.Welt Saar für eine Schließung des Hochsicherheits- und Abschiebegefängnisses in Ingelheim
    Pressemitteilung des Saarländischen Flüchtlingsrates zu den Koalitionsverhandlungen der saarländischen SPD und CDU: Die SPD wurde angemahnt, ihre Aussagen zum Lager Lebach in einer gemeinsamen Erklärung von 2011 mit dem Saarländischen Flüchtlingsrat auch in die Koalitionsverhandlungen einzubeziehen und ihren Worten nun Taten folgen zu lassen. „Bei den Menschenrechten darf man nicht zunächst auf die Kassenlage sehen.“ So Magnus Jung (MdL) von der SPD. Weiterhin wurde die Abschaffung der Lebensmittelpakete für die Flüchtlinge und die Verkürzung der Verweildauer im Lager gefordert. In einer weiteren Pressemitteilung wurde das Fazit gezogen: „Statt eines Neuanfanges in der saarländischen Flüchtlingspolitik gilt weiterhin: Flüchtlingslager Lebach als Strafe“, Flüchtlinge und Flüchtlingsrat werden bei der Erstellung von neuen Kriterien nicht beteiligt.
  • Das System Abschiebehaft ist das Problem“ – Differenzierte Stellungnahme des Saarländischen Flüchtlingsrates, der Arbeitsgemeinschaft Frieden Trier und der Aktion 3.Welt Saar – gegen die Planungen des Runden Tisches RLP und des grünen Integrationsministeriums in Mainz für eine „farblich ansprechende“ Gestaltung der Abschiebehaft. Hier geht es zu dem Papier.
  • Mehrere Stellungnahmen zu islamistischen Ausschreitungen in Deutschland und in islamischen Ländern: Tenor: Mohammed-Karikaturen und Schmähvideos werden nur als Vorwand benutzt für die Ausschreitungen. Eine Religion muss auch Kritik aushalten können. Ein Verbot von Karikaturen und Ähnlichem käme einer Kapitulation gleich. Dabei distanzieren wir uns sowohl von der rassistischen Hetze von rechten Organisationen wie der Partei Pro-NRW als auch der rassistischen Darstellung von Moslems und Arabern, die nicht als entscheidungsfähige, handelnde Subjekte gesehen werden, sondern als Pawlow’sche Hunde, die nicht anders können als bei jeder vermeintlichen Beleidigung des Propheten instinktiv mit Gewalt zu reagieren.
  • "Bratwurst statt Brunnen": Die Wasserversorgung im DFB Spiel des 1. FC Saarbrücken gegen Schalke 04 bricht bei brütender Hitze (38 Grad) zusammen. Über 80 Menschen kollabieren. Als „Entschädigung“ kündigt der Verein an, Brunnen in Afrika zu bohren. Die Aktion 3.Welt Saar rät davon ab, Afrika z u entwickeln und empfiehlt zukünftig bei Fragen der Wasserversorgung afrikanische Experten heranzuziehen. Die bekommen das gut hin.
  • Streit um Toleranz fördern: Der Landkreis Saarlouis und das Adolf Bender Zentrum lehnen im Rahmen des Bundesprogramms „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“ zwei Projekte gegen Rechts des Saarländischen Flüchtlingsrates, der Aktion 3.Welt Saar und der Vereinigung für die Heimatkunde im Landkreis Saarlouis ab. Die Anträge wurde im Feb. 2011 (!) und im Juni 2011 gestellt und in 2012 erneuert; verschiedene Medienberichte sowie eine kleine Anfrage von Die Linke im Bundestag.
  • Begleitung und Unterstützung des Gentechnikkritikers Jörg Bergstedt aus Hessen in seinem dritten Gentechnikprozess in Saarbrücken. Er wirft Protagonisten der grünen Gentechnik in Deutschland Fördermittelveruntreuung und Geldwäsche vor. Dies ist juristisch strittig. Juristisch zulässig ist die Verwendung von Begriffen wie „Gentechnikmafia“, „profitorientiert“, „rücksichtslos“, „undurchsichtige Firmengeflechte“, „Seilschaften“ oder „Filz“.
  • Stop Cattenom - Stop Bure: Frühjahrs - und Herbstdemonstration in Metz.


  • Ablehnende Stellungnahme zum Versuch der Bundesregierung, die Gemeinnützigkeit von Vereinen neu zu regeln. Demnächst soll der Verfassungsschutz dies de facto festlegen.

  • Flugschrift zu 30 Jahre Aktion 3.Welt Saar - „Kein Projekt in der 3.Welt – Entwicklungsland Deutschland“

  • "Von der Verwundbarkeit des Humanismus" mit Siegbert Wolf. Anlässlich des 100. Geburtstages von Jean Améry erinnerten wir mit zwei Veranstaltungen an Leben und Werk des Schriftstellers. Hier geht es zu den Vorträgen in Merzig und in Trier.
  • Broschüre "Gegen das Vergessen - Orte des NS-Terrors und Widerstandes im Landkreis Saarlouis" herausgegeben von der Aktion 3.Welt Saar und der Vereinigung für die Heimatkunde im Landkreis Saarlouis.

  • 14. Allerweltsbasar des Weltladens der Aktion 3. Welt Saar in der historischen Fellenbergmühle in Merzig
  • Unter dem Motto "Lustfeindlichkeit und schlechtes Gewissen helfen nicht gegen Hunger - Kann denn Feiern Sünde sein?" forderten wir dazu auf, „Brot statt Böller“ Appell einzustellen.

2011

  • Neujahrsempfang: "Der Gedanke des Solidarischen - Was hält diese Gesellschaft zusammen?" mit Marcus Hammerschmitt - Schriftsteller & Journalist aus Tübingen, Merzig.
  • ERNA goes fair“ gestartet mit einem Frühstück im Kuhstall im Marienhof in Gerlfangen.: ERNA ist ein Kooperationsprojekt mit Bauern, Naturschützern, 3. Welt Engagierten und – bundesweit einzigartig – mit Gewerkschaften.


  • Unsere Landwirtschaft von morgen – Gesunde Nahrung: Wie? in Bitburg. Referenten: Josef Fellmeier (Landwirtschaftsmeister, Bankkaufmann und Hersteller Gentechnikfreier Futtermittel) Benedikt Härlin (Journalist, Mitbegründer des gen-ethischen Netzwerkes und Mitautor des Weltagrarberichtes)
  • Presseerklärung zu E10 Diskussion – Flugschrift Agrotreibstoffe: Als im März die Diskussionen um die Beimischung von Agrotreibstoffe in Benzin hoch kochten, mischten wir uns in die Diskussion ein und verwiesen in einer Pressemitteilung auf unsere Flugschrift zum Thema „Agrotreibstoffe – weder fair noch öko“.  Insgesamt 6.000 mal wurde die Flugschrift allein im März/April  auf unserer Internetseite aufgerufen. Völlig überarbeitete Neuauflage am Ende des Jahres.  Flugschrift Agrotreibstoffe als PDF laden.

 

  • Mainz, Demo „Wir haben die Wahl“ des Bundesverbandes Deutscher Milchviehhalter vor dem Mainzer Landtag, Wir hielten einen Redebeitrag mit dem Tenor: „Landwirtschaft geht alle an“ und „Land und Saatgut gehören in Bauernhand, hier wie auch in der sogenannten 3.Welt“.
  • "Das Sojaparadies: Hunger in Paraguay – volle Futtertröge in Europa": Vortrag mit anschließender Podiumsrunde mit: Esther Leiva, Paraguay, Steffi Holz, Journalistin Köln, Alice Endres, Milchbäuerin aus der Eifel, AbL und BDM, Gertrud Selzer, Aktion 3. Welt Saar. Saarbrücken und Trier. Zusätzlich 3 Hofbesichtigungen mit Esther Leiva
  • Illingen-Hirzweiler: „Globale Landwirtschaft – Wo stehen unsere Betriebe heute?“, Fachveranstaltung auf dem Milchviehbetrieb von Monique und Frank Weber. Veranstalter: Aktion 3. Welt Saar mit dem saarländischen Umweltministerium und dem Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (LV Saar)
  • Film „Taste the waste“. Saarbrücken Filmhaus. Wir begleiteten den Film „Taste the waste“, der im Saarbrücker Filmhaus gezeigt wurde, bei der Auftaktveranstaltung mit einer Einführung ins Thema Lebensmittelverschwendung sowie einer anschließenden Diskussion.
  • „Hunger und Überfluss – was läuft schief? Für eine faire Landwirtschaft weltweit“, Homburg und Europäischen Akademie in Otzenhausen. Vortrag wurde im Rahmen der ERNA Arbeitsgruppe konzipiert
  • Die Aktion 3.Welt Saar arbeitet mit im bundesweiten Trägerkreis der Kampagne „Meine Landwirtschaft“, die von über 40 Organisationen aus den Bereichen Landwirtschaft, Umwelt,- Tier,- und Verbraucherschutz sowie der Entwicklungszusammenarbeit getragen wird, u.a. vom NABU, Brot für die Welt, Misereor, EED, Bioland, FIAN…


  • Ausstellung mit Begleitprogramm „Die 3. Welt im 2. Weltkrieg“, In Kooperation und im Haus der Stiftung Demokratie Saarland / Heinrich Böll Stiftung Saar. Eröffnung mit Karl Rössel, dem Kurator der Ausstellung;
    • Vortrag „Die Kolonialpläne der Nazis“ mit Birgit Morgenrath vom Rheinischen Journalistenbüro in Köln
    • Film „Indigènes – Tage des Ruhms“ in Kooperation mit dem Filmhaus Saarbrücken
    • Film und Vortrag „63 Years on… 63 Jahre später“ - Film über die sexuelle Versklavung Hunderttausender koreanischer Frauen durch japanische Streitkräfte; anschließend Diskussion mit Nataly Jung-Hwa Han (Korea Verband Berlin)
    • Vortrag „Deutsch-arabische Pläne zur Vernichtung der Juden im Nahen Osten“; Dr. Martin Küppers, Forschungsstelle Ludwigsburg in Zusammenarbeit mit dem Verein CriThink;
    • Vortrag „Lateinamerika und Karibik im 2. Weltkrieg“ Vortrag mit Gerd Eisenbürger (Informationsstelle Lateinamerika, Bonn);
    • Film und Vortrag „Unterwegs als sicherer Ort“ Diskussion mit der Hauptperson des Film Peter Finkelgruen, Köln. In Zusammenarbeit mit der Synagogengemeinde Saar.

  • Veranstaltungsreihe in Kooperation mit dem Jugendzentrum Exellenzhaus in Trier. Islam – nur Religion oder Weltanschauung? u.a. mit Prof. Dr. Karl-Heinz Ohlig, Alex Feuerherdt, Klaus Blees
  • Diskussionsrunde zum Flüchtlingslager Lebach in der Evangelischen Kirche in Lebach in Zusammenarbeit mit dem Saarländischen Flüchtlingsrat. Es diskutierten: Samir und Rafia Naseem (Bewohnerinnen des Lagers Lebach) Reinhard Schott (Ausländerbeauftragter der evangelischen Kirche der Pfalz) Willi Mayer (Referent für Migration im Caritasverband Trier), Peter Nobert (Rechtsanwalt, Saarländischer Flüchtlingsrat)
  • Redebeitrag für den Saarländischen Flüchtlingsrat und die Aktion 3.Welt Saar auf Kundgebung zum Tag der Menschenrechte für die Schließung des Abschiebegefängnisses Ingelheim.
  • Demonstration zum 20. Todestag von Samuel Yeboah, der bei einem Brandanschlag auf ein Flüchtlingsheim in Saarlouis ums Leben kam. (Veranstalterin: antifa saar/projekt ak); Saarlouis; u.a. Redebeitrag von Peter Nobert für die Aktion 3.Welt Saar und den Saarländischen Flüchtlingsrat. Im Vorfeld gab es u.a. Berichterstattung im Aktuellen Bericht mit einem Beitrag


  • Bereits seit 1986 arbeitet die Aktion 3. Welt Saar zum Thema Atomenergie. Nach der Katastrophe in Fukushima intensivierte sich hierzu sowohl die Pressearbeit als auch die Bündnisarbeit. Wir kooperierten sehr eng mit der Arbeitsgemeinschaft Frieden in Trier und der neu wiederbelebten internationalen (Frankreich, Luxemburg, Deutschland) „Aktionsgemeinschaft gegen Cattenom“ und der französischen Gruppe gegen das Atommülllager im französischen Bure. Diverse Demonstrationen in Saarbrücken, Trier und Cattenom. Unsere Presseerklärung zur Begrüßung des Atomausstieges der CDU/ FDP Regierung sorgt für Kritik

   

  • Scheitern wir am Wachstum – oder warum kann die Politik die Misere der Wirtschaft nicht stoppen.“ Trier Referent: Lothar Galow-Bergemann, Stuttgart, In Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz.
  • Hier wird Politik gezockt – Wie die Bertelsmann Stiftung und die Initiative Neue soziale Markt wirtschaft Politik manipulieren.“ – Vortrag im Haus Felsenkeller, Altenkirchen/Westerwald

  • Neuer Service Flyer Islamismus: "Islamismus zurückdrängen - Menschenrechte wahren".

  • Wissenschaft als Täuschung“ Vortrag zum 50. Todestag von Ludwik Fleck
  • Facebook beigetreten

2010

  • Neujahrsempfang „Für ein Land, wo Milch und Honig fließen.“ Mit Joachim Boesen – Bundesverband dt. Milchviehhalter, Landesvorsitzender Saarland und Jürgen Binder – Bioland-Berufsimker aus Baden-Württemberg.


  • Broschüre: "Wieder das Vergessen" Die Publikation präsentiert ausgewählte Orte des Widerstandes und des NS-terrors im Landkreis Merzig Wadern als „Lernorte der Erinnerung“. Die CEB bildete für dieses Projekt meist jugendliche Erinnerungsbegleiter aus. In einer Matinée mit Musik von Helmut Eisel wurde die Publikation in den Räumen der CEB-Akademie vorgestellt. Auflage: 13.000. Hier geht es zur Broschüre.

 

  • Beginn einer Kommunikationsplattform mit Bauern, Gewerkschaftern und Umweltverbänden für eine andere Landwirtschaft, diverse Gespräche, Treffen und gemeinsame Hofbesichtigungen

 

  • Veranstaltung: "Mineralwasser teurer als Milch" mit dem rheinland-pfälzischen Landesvorsitzenden des BDM, Kurt Kootz
  • Atomkraft - Nein Danke So hieß es schon vor 40 Jahren und so heißt es immer noch. Nachdem die CDU / FDP Regierung der Laufzeitverlängerung der AKW's  grünes Licht gab, fanden auch im Saarland und in Rheinland Pfalz Anti-Atomkraft-Aktionen statt, zu denen auch die Aktion 3. Welt Saar aufrief; z.B. die Montagsdemonstrationen in Saarbrücken.


  • AFRIKABILDER –jenseits von Sonne, Safari & Bürgerkrieg :
    • "Entwicklungspolitik in Afrika" Trier, Referent: Bernard Schmid, Paris, mit Unterstützung der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz
    • „AfrikaBilder  - Rassismus im Kinder- und Jugendbuch“ Vortrag von Gertrud Selzer, Aktion 3.Welt Saar  in Trier und in Witzenhausen
    • "General Paul von Lettow-Vorbeck – Kolonialheld für Kaiser und Führer – Ehrenbürger der Stadt Saarlouis“, Referent: Roland Röder, Aktion 3. Welt Saar 
    • Film: "Frankreich und seine Befreier" mit Diskussion mit dem Regisseur Charles Onana, Kamerun / ParisSaarbrücken, In Zusammenarbeit mit dem Filmhaus Saarbrücken
    • „Europa im afrikanischen Spiegel: was erzählen uns die europäischen Afrikabilder über Europa?“ mit Dr. Philippe Kersting, Johannes Gutenberg-Universität Mainz Saarbrücken
    • „Auf den Spuren Paul von Lettow-Vorbecks – ein antikolonialer Stadtrundgang durch Saarlouis“ Gästeführer: Hans Peter Klauck, Heimatforscher, Saarlouis;  Vereinigung für die Heimatkunde im Landkreis Saarlouis e.V
    • Flugschrift „Zehn kleine Negerlein – Afrikabilder und Rassismus im Kinderbuch“, Auflage 115.00. Hier geht es zur Flugschrift.
     
  • Im Mai fand im Landtag des Saarlandes auf Initiative des Saarländischen Flüchtlingsrates eine Anhörung zum Lager Lebach statt, zu der auch die Aktion 3. Welt eingeladen war. Im Vorfeld der Anhörung gab es ein gemeinsames Positionspapier des Saarländischen Flüchtlingsrates (SFR), der Aktion 3.Welt Saar (A3WS) und des Deutsch-Ausländischen Jugendclubs Saarbrücken (DAJC) mit der Forderung der Schließung des Flüchtlingslagers Lebach und der Abschaffung der unwürdigen Lebensmittelpakete.
  • Alljährlicher Allerweltsbasar in der Merziger Fellenbergmühle, diesmal mit Besuch des saarl. Wirtschaftsministers Christoph Hartmann.

 

  • Sonntagsmatinée: Zum 50. Todestag des niederländischen Rätekommunisten und Astrologen Anton Pannekoek - Über "Die Idee des Sozialismus"
  • In Zusammenarbeit mit dem Weltladen Homburg luden wir das iranische Ehepaar Schirasi zum Thema „Iran – Schwanengesang der Mullahs“ zu einer Diskussionsrunde in Homburg ein
  • Zwangsheirat & Ehrenmorde - Abschied von der falschen Toleranz, Vortrag mit Fatma Bläser, Autorin und Rûken Tosun-Käfer, Erzieherin, Mitglied der Aktion 3.Welt Saar sowie einem  Grußwort von Yusuf Gectan, Vorsitzender Kurdische Gemeinde Saarland e.V., Filmhaus Saarbrücken. Hier geht es zur Opens external link in new windowBerichterstattung in der Saarbrücker Zeitung.



2009

  • Neujahrsempfang  „Der Sinn von Politik ist Freiheit“ in der Fellenbergmühle Merzig


  • Weltladen: Fair kochen – Kochevent mit Profikoch M. Buchna
  • „Konsumoptimismus ... ein bisschen fair, ein bisschen öko?“ 2 kritische Veranstaltungen zu Fairtrade- und Öko-Zertifizierungen und neo-grünem Lifestyle mit Sascha Klemz in Saarbrücken und Homburg
  • Vollständig überarbeitete Neuauflage der Flugschrift „Kinderarbeit – Wem nützt sie? Warum Kinderrechte der beste Schutz gegen Kinderarbeit sind.“ Auflage: 30.000. Teilnahme an Anhörung im Landtag zu gleichem Thema. Opens internal link in current windowHier geht es zur Flugschrift.


  • "Schubkarrenrennen – Frische Texte ab Hof" Lesung mit dem Biobauer und Literat Matthias Stührwoldt in Merzig


  • Gentechnik: Im Dezember fand vor dem Landgericht Saarbrücken ein Prozess gegen Jörg Bergstedt aus der Projektwerkstatt Saasen statt. Er soll in einer Broschüre Befürworter/innen der Gentechnik verächtlich gemacht haben. Einen Tag vor seinem Prozess referierte er auf Einladung der Aktion.3 Welt Saar  zu dem Thema „Gentechnikfilz – Wie die Gentechnik in Deutschland mit Filz & Lobbying durchgesetzt wird“ in Saarbrücken.
  • Flugschrift „Agrotreibstoffe – weder öko noch fair. Warum Energie dezentral produziert werden soll“ 1. Auflage: 10.000
  • Gründung des Agrar-Verbändetreffens für Rheinland-Pfalz und das Saarland, Wittlich 
  • Unsere Opfer zählen nicht. - Die 3. Welt im Zweiten Weltkrieg“ Diskussion mit Karl Rössel vom Rheinischen JournalistInnenbüro Köln, Filmhaus SaarbrückenAusstellung
  • „Anne Frank – eine Geschichte für heute“: 20. Mai bis 17. Juni in der Stadthalle Merzig zusammen mit der Christlichen Erwachsenenbildung Merzig-Wadern (CEB). Die Ausstellung erzählt die Geschichte des jüdischen Mädchens Anne Frank und ihrer Familie, die sich jahrelang vor den Nazis in Amsterdam versteckte. Anne Frank hat in dieser Zeit ein Tagebuch geführt. Im August 1944 werden die Franks verraten und in verschiedene Konzentrationslager gebracht. Als Anne Frank kurz vor Ende des II. Weltkrieges in Bergen-Belsen ermordet wird, ist sie 15 Jahre alt. Zu der Ausstellung wurde ein umfangreiches Begleitprogramm konzipiert, an dessen Gestaltung sich 10 Schulen und 20 weitere Kooperationspartner beteiligten. Insgesamt 4765 Besucher


  • Flugschrift "Bye, bye Multikulti - Es lebe Multikulti “ unter diesem Titel erschien in Zusammenarbeit mit der Stuttgarter Gruppe Emanzipation und Frieden eine Flugschrift für einen emanzipatorischen Multikulturalismus, gegen ein kulturrelativistisches Verständnis von multikultureller Gesellschaft und gegen deren rassistisch motivierte Ablehnung. Auflage:  120.000. Verteilung über taz, Jungle World u.a. . Kontroverse Reaktionen, siehe auch auf unserer Internetseite. Opens internal link in current windowHier geht es zur Flugschrift.


  • Vortrag von Stephan Grigat „Der Iran – Eine islamische Diktatur und ihre europäischen Förderer“ in Saarbrücken
  • Reformislam – Chancen und Grenzen“. Podiumsrunde am 21. Oktober im Studienzentrum Karl-Marx-Haus in Trier. Mit Hüseyin Kocak (Autor des Buches „Reformislam“), Ali Ertan Toprak (stellvertretender Vorsitzender der Alevitischen Gemeinde Deutschlands), Klaus Beckmann (Pfarrer, Homburg) und Klaus Blees (Aktion 3.Welt Saar).
  • Hätten Sie es erkannt? Stylecodes und Labels der Neonaziszene“. Unter diesem Titel fanden in Zusammenarbeit mit crithink! Drei Vorträge statt: vor dem Kriminalitäts-Beirat der Stadt Merzig, im Multikulturellen Zentrum Trier und in der ERS Thalfang.
  • Kreativität ist kein Verbrechen – Projekt zu Zensur und DatenschutzIst man kriminell, weil man sich ein Musikstück aus dem Internet runtergeladen hat? Zockt man gerne am Computer und hat keine Lust, ein Killerspieler genannt zu werden? Muss die Bundesregierung wissen, welche Internetseiten man besucht? Muss die Polizei wirklich mit Videokameras überwachen? Rund um diese Themen drehte sich das Stärken-Vor-Ort-Projekt „Kreativität ist kein Verbrechen – Projekt zu Zensur und Datenschutz“, Bei regelmäßigen Treffen im Evangelischen Gemeindehaus Merzig wurden mit Jugendlichen ein Konzept erarbeitet und umgesetzt. Dazu gehörten Interviews mit Politikern (Anke Rehlinger - SPD, Stefan Müller - Grüne und Oliver Luksic - FDP) sowie die Ausarbeitung des Vortrages „Den Daten auf der Spur“. Der Vortrag wurde von den Jugendlichen im Mehrgenerationenhaus des SOS Kinderdorfes Merzig und bei der Christlichen Erwachsenenbildung (CEB) in Merzig-Hilbringen gehalten.
  • Wenn Freunde Mörder werden. Die Partnerschaft von Rheinland-Pfalz mit dem afrikanischen Land Ruanda gilt als vorbildliches Modell einer direkten partnerschaftlichen Unterstützung unter Einbeziehung der Zivilgesellschaft in beiden Ländern. Zum 25 jährigen Jubiläum 2007 wurde allerdings auch Kritik geäußert, wonach der Umgang mit dem Völkermord 1994 nicht so vorbildlich ist, wie gerne dargestellt. „Wenn Freunde Mörder werden - Kritische Anmerkungen zur Ruanda Partnerschaft von Rheinland-Pfalz“ lautete der Titel eines Vortrages von Taz-Redakteur Dominic Johnson, der am 8. Dezember in der Tufa Trier stattfand. Anhand des konkreten Beispiels des Genozids wurden weitere Fallstricke der Projektarbeit mit Ländern, Menschen und Organisationen in der so genannten 3. Welt diskutiert, wie zum Beispiel Paternalismus also das (gutgemeinte) Überstülpen von eigenen Entwicklungswegen.
  • On the Rumba River“ heißt der Musikfilm, den die Aktion 3.Welt Saar vom 10. – 16. Dezember im Saarbrücker Filmhaus präsentierte.

2008

  • Weltladen: Renovierung, Flyer „Fairer Genuss“, 3 Schokoladenverkostungen u.a. mit der Fa. Zotter in Merzig und Losheim

  • 10. Allerweltsbasar

  • Flugschrift: „Streit um Saatgut - Privateigentum oder Gemeineigentum“, 3 Auflagen, 110.000. Opens internal link in current windowHier geht es zur Flugschrift

  • Vorträge der Aktion 3.Welt Saar „Wem gehört das Saatgut?“

  • Dicke fette Linda - Warum gibt es Streit um die Kartoffel Linda?“ mit G.Janssen (AbL) u. R.Buntzel (eed) in Merzig

  • Netzwerk Agrotreibstoffe (Saarland / Luxemburg)

  • Zur Demonstration „Für biologische Vielfalt – regional, fair, gentechnikfrei“ 12. Mai, Bonn anlässlich der UN-Konferenz „Konvention für biologische Vielfalt“ riefen wir auf und mobilisierten dorthin, Redebeiträge von Percy Schmeiser und Vandana Shiva

  • Im Mai unterstützten wir den Milchstreik vieler Bauern für bessere Milchpreise; Beginn der Zusammenarbeit mit Bundesverband deutscher Milchviehhalter (BDM)

  • Podiumsdiskussion: „General Paul von Lettow Vorbeck – Kolonialheld für Kaiser und Führer  - Wie weiter mit dem Sohn von Saarlouis?“ Die Aktion 3. Welt Saar und der Heimatforscher Peter Klauck legten einen Vorschlag für eine Umbenennung der Lettow-Vorbeck Straße in Wilhelm Caroli Straße vor und forderten eine andere Erinnerungskultur. Wilhelm Caroli war katholischer Priester, wurde in Saarlouis geboren und durch die Nazis in Dachau ermordet.

  • Kompetenzzentrum Islamismus:Wir äußerten uns kritisch zur Gründung des Dachverbandes der Saarmuslime, um Islamunterricht einführen zu können; weil hier Verhaltensweisen gegenüber Frauen propagiert werden, die wir für überwunden glaubten. Podiumsdiskussion in der Arbeitskammer in Saarbrücken zum Streitthema Islam-Unterricht. Kritische Islamkonferenz in Köln: „Aufklären statt verschleiern – Der Islam als politische Herausforderung“, Mitorganisation und Teilnahme mit zwei Beiträgen von Klaus Blees und Roland Röder zu „Islamophobie“ und den „Chancen u. Grenzen von Multikulti

  • Die Juden sind an allem schuld“ pädagogische Fachtagung zum Thema Antisemitismus bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund in Merzig.

  • Antisemitismus in der DDR“ mit der „Deutsch Israelischen Gesellschaft Trier“ organisierten wir eine Ausstellung mit Rahmenprogramm in Trier

  • Unsere Fußball-AG erhält einen neuen Namen: “… in den Lauf. Fußball, Fans, Kultur. Eine Gruppe der Aktion 3. Welt Saar“. Veranstaltungen zu „Fußball und Antisemitismus“ und zu „War Beckenbauer gedopt?“

  • Hätten Sie es erkannt? Stylecodes und Labels der Neonaziszene“ Vortrag im Gymnasium am Stefansberg in Merzig sowie im Sozialwerk Saar Mosel

  • Teilnahme an Demonstration gegen das „Ausreisezentrum“ in Trier

  • Hier wird Politik gezockt – Wie Lobbyisten Politik manipulieren“, zwei Vorträge zur Arbeit der Bertelsmann Stiftung und der Initiative neue soziale Marktwirtschaft am 13. und 14. Mai in Trier und Saarbrücken. Herausgabe einer gleichnamigen Flugschrift.Opens internal link in current window Hier geht es zur Flugschrift.

2007

  • 25 jähriges Vereinsjubiläum
  • Flugschrift zu Kinderrechten: „Kinderarbeit – wem nützt sie?“, 1. Auflage 

  • Diskussion „Multikulturelle Gesellschaft: Auslaufmodell oder Erfolgsstory?“, Trier

  • „Islam und Grundgesetz“, Vortrag von Arzu Toker (Zentralrat der Ex-Muslime), Homburg

  • „Der Mythos Paul von Lettow-Vorbeck“, Flugschrift, 165.000 Ex., verteilt über Saarbrücker Zeitung, Taz, u.a.; Veranstaltung in Saarloui, Opens internal link in current windowhier geht es zur Flugschrift

  • Podiumsdiskussion zu Linkem Antisemitismus, Trier

  • "L’homme intègre" Film über Thomas Sankara, Saarbrücken

  • 9. Allerweltsbasar in Merzig

  • Neuauflage der Flugschrift „Mit Islamismus gegen Aufklärung“, 95.000 Ex.,  Opens internal link in current windowzur Flugschrift, Verteilung über taz u.a.; Vorbereitung einer bundesweiten kritischen Islamkonferenz in Köln

  • Mitarbeit im Saarländischen Netzwerk „Bildung für nachhaltige Entwicklung“

2006

  • Aufbau eines Beirates

  • Beginn des Aufbaus des Kompetenzzentrums Islamismus

  • Mitorganisation einer Reihe zu „Parallelgesellschaften“ in Trier

  • „Fußball als Ware. Red-Bull kauft Austria Salzburg“, Vorträge in Saarbrücken und Trier

  • Film „Jerichos Echo – Punkrock in Israel“,  Saarbrücken und Trier

  • „Chancen und Grenzen des Fairen Handels“, Diskussion, Saarbrücken und Trier

  • Auftakt Mitgliederwerbekampagne „Beiss mit“ mit Internetseite, Flyern, Plakaten, Tassen, Kugelschreibern

  • Mitorganisation Gedenkfeier zum 15. Jahrestag der Ermordung von Samuel Yeboah durch Brandanschlag in Saarlouis; gemeinsam mit Haus Afrika, Antifa Saar und Saarländischem Flüchtlingsrat

  • “Zwangsheirat und Ehrenmorde. Abschied von der falschen Toleranz“, Vorträge von Fatma Bläser in Saarbrücken und Trier

2005

  • Erster Neujahrsempfang mit programmatischen Grundsatzreden

  • Öffentliche Kritik am "Hilfsbusiness" zur Flutkatastrophe: Professionelle Hilfe ja – Aktionismus nein; Ökologische bedenkliche Zurichtung vieler asiatischer Küstenregionen für den Massentourismus wirke als Katalysator für die Katastrophe.

  • Vortrag an Uni Bonn zu Rassismus im Kinder- und Jugendbuch

  • Mehrere öffentliche Stellungnahmen gegen die Weigerung der Deutschen Bahn, eine Ausstellung über ihre aktive Mitwirkung an der NS-Vernichtungsmaschinerie durch Transporte von jüdischen Kindern aus Frankreich nach Auschwitz zu zeigen

  • Flugschrift "Mit Islamismus gegen die Aufklärung "

2004

  • Globalisierung: Teilnahme am Weltsozialforum in Mumbai, Indien: Verschiedene Interviews; BUKO – "Das Ende der Bescheidenheit"; Trägerorganisation der bundesweiten "Welthandelskampagne – Gerechtigkeit jetzt"

  • Beiträge in zwei bundesweiten AOK Zeitungen über ehrenamtliches Engagement bei der AKTION 3. WELT SAAR (Flüchtlingsberatungsstelle)

  • Mitarbeit bei dem Bündnis gegen die Verbrennung von hoch toxischen Hölzern beim Holzfaserplattenwerkes Homanit: Das Unternehmen nahm Abstand von dieser Verbrennungsform

  • Teilnahme an Podiumsrunde zum Erhalt der Alten Feuerwache in Saarbrücke als soziokulturelles Zentrum

  • Heftige Reaktionen auf die Ankündigung "AKTION 3.WELT SAAR kooperiert mit Jungen Union, tauscht Mitglieder aus und vereinbart Kritikmoratorium gegenüber Landesregierung": Abdruck in der Saarbrücker Zeitung; Mitglieder, SpenderInnen, Organisationen überlegten sich, die Zusammenarbeit aufzukündigen. Nachdem wir auf das Datum der Erklärung verwiesen – 1. April – beruhigten sich alle 

  • Antisemitismus: "Wider die antisemitische Internationale" Zweitägiger Fachkongress an der Katholischen Fachhochschule in Saarbrücken u.a. mit Beate Klarsfeld; Kooperationsveranstaltung und "Kundgebung gegen Antisemitismus und Antizionismus" in Saarbrücken; in Kooperation mit Christlich Jüdischer AG d. Saarlandes, Antifa Saar, Deutsch Israelische Gemeinschaft Saarbrücken und Trier, Auftritt von Helmut Eisel.

  • Gespräch mit Sozialministerin Regina Görner

  • Gentechnik: Mitträger der "Bad Kreuznacher Erklärung gegen Gentechnik in der Landwirtschaft" ; Gemeinsame Erklärung mit Naturschutzbund Saarland (NABU) über zukünftige Kooperation; Teilnahme an der Anhörung zur Gentechnik in der Landwirtschaft, Landtag des Saarlandes

  • "Exil in der Heimat – Heimat im Exil" Lesung und Diskussion mit Ernesto Kroch (geb. 1917 in Deutschland, 1935 emigriert nach Uruguay)

  • Proteste gegen Hartz IV und die Umverteilung von unten nach oben; Publikation der Flugschrift zum Thema

  • Faire Woche: Open Air Frühstück in Merzig mit MdL E. Kütten (CDU), OB Lauer und Kirchenvertretern; Veranstaltungen an Schulen, Stände, Kommissionsgruppen 

  • Asyl: "Wenn das tägliche Leben zum Alptraum wird" – Start der Kampagne des Saarländischen Flüchtlingsrates e.V. gegen das Flüchtlingslager Lebach. Angeprangert wird z.B. die Essensausgabe in Paketen, noch dazu die Gittergänge. Mitarbeit im Liga-Ausschuss 'Migration'; (Liga – Zusammenschluss der Wohlfahrtsverbände im Saarland) ;   "Abschiebehaft abschaffen – in Zweibrücken anfangen" Demonstration gegen das Abschiebgefängnis Zweibrücken

  • "Geschichte der Internationalismusbewegung"; Seminar in Europäischer Akademie Otzenhausen

  •  6. Allerweltsbasar in der Fellenbergmühle Merzig

2003

  • Teilnahme am Europäischen Sozialforum in Paris: Unser Flugblatt für eine politische Lösung im Nahostkonflikt provoziert heftige antisemitische Ausfälle und körperliche Angriffe gegen unsere MitarbeiterInnen.

  • Rede bei Demonstration gegen "Ausreisezentrum" Trier

  • Vorträge zu Asyl, Rassismus in Kinderbüchern, Gewürzen

  • Mitarbeit in der BUKO-Kampagne gegen Biopiraterie; Herausgabe einer Flugschrift zu Agrarpolitik;

  • Konzeptionelle Weiterentwicklung der Beratungsstelle Globales Lernen auf ehrenamtlicher Basis

  • Teilnahme am WSF in Porto Allegre (Brasilien)

  • Eröffnungsvortrag zur Ausstellung Markenwahn im Adolf Bender Zentrum St. Wendel

  • Fairer Handel: Faire Woche, Kooperation mit Schulen, Kirchengemeinden, Stände

  • Redebeitrag bei der Anhörung zum Thema „Asyl“ im Saarländischem Landtag  SPD-Fraktion)

  • Podiumsdiskussion zu "30 Jahre Militärputsch in Chile", Saarbrücken

  • Lesung mit Klaus Kordon

  • Februar / März: Proteste, Demonstrationen, Vorträge und Diskussionsveranstaltungen gegen den Irak Krieg; Dissens mit der Mehrheit der Friedensbewegung bei deren Ausblendung der diskreten deutschen Wirtschafts"hilfe" in den Irak und der Unterstützung Saddam Husseins für palästinensische Selbstmordattentäter gegen Israel.

  • Diskussionsveranstaltung über die Alltagssituation im Irak nach der Befreiung / Besetzung durch die USA mit Dr. Bernhard Winter, Haukari

  • Rückkehr von Nazife und Kadrye Özdemir nach der Abschiebung im November 2001; nach über 50 Mahnwachen, mehreren Demonstrationen und breiten öffentlichen Protesten wurde dies von der Saarl. Landesregierung erstritten.

  • Plakat-Veröffentlichung "10 An-Gebote zu Erntedank"; gemeinsam mit Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft u.a.

  • 5. Allerweltsbasar in der Fellenbergmühle Merzig

2002

  • Im Juli werden zweimal die Fensterscheiben des Weltladens im Haus der AKTION 3.WELT SAAR eingeworfen. Vorher hatte es im Zusammenhang mit den Protesten für die Rückkehr der Familie Özdemir Drohungen und Verleumdungen gegeben.

  • Initiative zur Gründung des Saarländischen Flüchtlingsrates (u.a. mit AK Asyl)

  • Aufbau der Beratungsstelle GLOBALES LERNEN

  • 20 Jahre AKTION 3.WELT SAAR

  • Demonstration gegen Abschiebegefängnis Ingelheim

  • Kooperation mit Botanischem Garten, Uni Saarbrücken; Vorträge zu Kaffee und Gewürze

  • Rede bei Ostermarsch Saarbrücken; Thema: Nein zu Irak-Krieg und Nein zum Massenmörder Saddam Hussein

  • Kooperations-Veranstaltungen mit Saarländischem Landfrauenverband

  • Podiumsrunden, Vorträge etc. zu Globalisierung, u.a. BUKO – "Tatort Globalisierung"

  • Referat zu Antisemitismus bei ver.di Stuttgart

  • Saarländisches Human Soccer Turnier

  • Streitgespräch zu agenda 21 mit Vorsitzendem  des Katholikenrates im Bistum Trier

  • Anti-Atom-Workshop bei bundesweitem evangelischem Jugendcamp, Saarbrücken

2001

  • Veranstaltung mit José Bové in Saarbrücken – „Die Welt ist keine Ware“

  • „Létat c’est moi – nicht mit uns“ - Kampagne startet im August. Wegen Kritik an Peter Müller, saarländischer Ministerpräsident, werden 50.000 DM gestrichen.

  • Mehrere öffentliche Proteste gegen das Abschiebegefängnis Ingelheim bei Mainz (bis 2002)

  • Demonstration gegen den Afghanistan Krieg in Saarbrücken

  • Heftige Kritik wegen der Flugschrift „Solidarität mit Israel“ und anderer Äußerungen zum Thema. Zum erstenmal verlassen mehrere Mitglieder politisch begründet den Verein. Kernpunkt ist unsere Kritik an der von Parteien, vielen Medien und der Mehrheit der deutschen Friedensbewegung praktizierten Ausblendung von Antisemitismus im Palästina-Israel-Konflikt. (bis 2002)

  • Proteste gegen das geplante Atommüllendlager im lothringischen Bure, u.a. Fahrad-Demo

2000

  • Die neue CDU-Mehrheit im Kreistag Merzig-Wadern verweigert endgültig Gelder für die Bildungsarbeit der AKTION 3.WELT SAAR.

  • Flyer „Fairer Handel im Saarland“

  • Gründung der „Flugschrift“

  • „Heia Safari“, Vortragsreihe über den deutschen Kolonialmilitär Paul von Lettow-Vorbeck in seiner Geburtsstadt Saarlouis. Dort wird er bis heute verehrt „als unbesiegter, ritterlicher Verteidiger Deutsch-Ostafrikas im Weltkriege 1914-18“.

1999 

  • Gründung einer Jugendgruppe

  • Entwicklung eines Logos; andersherum: 17 Jahre ohne Logo gearbeitet

  • 1. Allerweltsbasar in der historischen Fellenbergmühle Merzig
  • "Abschiebehaft abschaffen" - Demonstration gegen das Abschiebegefängnis in Zweibrücken

 

1998 

  • „Bitterer Genuß“ – Veranstaltungsreihe (bis 1999)

  • Kritik an Agenda 21 : Diskussionsrunden, Vorträge, Publikationen

 

1997 

  • Erstmals Kritik an dem „Brot statt Böller“ – Appell zu Sylvester: Lustfeindlich und moralinsauer.

  • Africanissimo – Reihe zum 15 jährigen Jubiläum (bis 1998) 

1996 

  • Lesung mit Mauricio Rosencof (Uruguay)


 

  • Öffentliche Kritik am Konzept „Akzeptierende Sozialarbeit mit rechten Jugendlichen“, Diskussion in Saarlouis

 1995 

  • Ein kritisches Portrait über die Fallschirmjäger der Saarlandbrigade wird bundesweit über RTL ausgestrahlt; darin wird auch die Position der AKTION 3.WELT SAAR vorgestellt; für seine Recherchen nutzt das Filmteam das vereinseigene Archiv. Mehrere Monate heftige Diskussionen; Vorwurf des Nestbeschmutzens.

 

  • Demonstration gegen das öffentliche Gelöbnis der Fallschirmjäger der Saarlandbrigade; Wadern

 

  • Streit mit CDU und Bündis90/Die Grünen um Gelder. Wegen anhaltender Kritik am Gebaren der Bundeswehr und der deutschen Türkeipolitik streichen beide Parteien die Förderung durch den Landkreis Merzig-Wadern. Im September 1996 gibt es eine Einigung mit den Grünen und das Geld wird mit den Stimmen der SPD und den Grünen ausbezahlt. (1995/1996)

 1993 

  • Kundgebung und Demonstration in Merzig gegen Somalia-Einsatz der Bundeswehr und die federführende Rolle der Saarlandbrigade. Die Bundeswehr sagt das öffentliche Glöbnis ab.

 

  • Mehrere Delegationsreisen in die Türkei / Kurdistan; Vorträge, Podiumsrunden, publizistische Arbeit in Wort und Bild (1993-2000)

 

  • „Biji Kurdistan – Das Leben ist stärker als der Tod“: Kurdische Woche
  • Teilnahme an "Aktion Gelber Punkt": Kennzeichnung von sicheren Zufluchtsorten für von rassistischer Gewalt bedrohten Menschen


 1992 

  • Kündigung des Hauses durch schwarzgrünen Bürgermeister Reinhard Reis; sein Projekt scheitert (er auch), die AKTION 3.WELT SAAR gewinnt viele neue Mitglieder und kauft das Haus von der Gemeinde Losheim.

  • Antirassismus-Festival anlässlich des 10 jährigen Bestehens

  • "Indianer als Heilsbringer?" Bücherausstellung mit Begleitprogramm zu Indianer-Literatur im 3. Weltladen Merzig



 1991 

  • In Saarlouis wird bei einem rassistischem Brandanschlag Samuel Yeboah ermordet. Demonstrationen und Protestaktionen
  • Broschüre "Rassismus" erscheint im Magazin verlag Kiel, Hrsg: 3. Weltladen Losheim

 

  • Good News from Africa; Veranstaltungsreihe, die dem weit verbreiteten Afrikabild (Afrika = Hunger, Elend, Bürgerkrieg) widerspricht

 

  • Arabische Woche „Die Wände zerreißen“: aktuelle Reihe zum II. Golfkrieg u.a. mit Dr. Cherifa Magdi und Dr. Bahman Nirumand

 

  • mehrere Konzerte; u.a. Schrill und frei, Keine Experimente; Rock, Reggae, Punk, Hardcore, Highlife, Rai-Musik, Rap; an Bands traten u.a. auf: Die Fremden, Eugen de Ryck, Lesego Rampolokeng, Catatonia, Anrefhn, Tutti Futti, Sawuri, Adesa, Panic Crowd, Volvox (1991-1995)

  • "Kaffeehausgeschichten" - arabische Märchenlesung mit Jusuf Naoum und Fouad Awad

 1989 

  • Ausbau des Dachgeschosses im angemieteten Haus

 

 1988 

  •  Verein erhält Telefon
  • Protestaktion "Europa grenzenlos - grenzenlos asylfeindlich" gemeinsam mit Action Solidarité Tiers Monde, Luxemburg gegen das geplante Schengener Abkommen in Schengen. Leider wurden alle Planungen der Schengener Kommission gegen Asylbewerber umgesetzt. Hier geht es zu unserem Flugblatt vom 14.6.1988. Erschreckend, wie aktuell unsere Forderungen auch noch 1/4 Jahrhundert später sind.

  • Eröffnung des 3. Weltladens in Merzig

 1987 

  • Afghanistan-Woche 

 

1986 

  • Reaktorkatastrophe von Tschernobyl (UDSSR); Beginn einer intensiveren Beschäftigung mit der militärischen und der sogenannten friedlichen Nutzung der Atomenergie.


  • EU-Staaten beginnen das Asylrecht auf niedrigstem Stand zu nivellieren, der Schengener Vertrag wird erarbeitet und tritt 1993 in Kraft.; verschiedene Protestaktionen u.a. gemeinsam mit Action Solidarité Tiers Monde, Luxemburg.

 

  • Tamilisches Fest

 

1985 

  • Umzug von der Kath. Kirche (Krypta) in ein Haus der Zivilgemeinde

 

 

  • immer wieder die Beschäftigung mit Zusammenhängen zwischen 3.Welt und hier, hier bei Umweltschutzpapier und Landwirtschaft / Ernährung

1984 

  • Eritreisches Fest; gemeinsam mit Flüchtlingen aus Eritrea 
  • Aufbau einer Flüchtlingsberatungsstelle


1982 

  • Gründung des Weltladens