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Antisemitismus tötet

Bataclan: Ein antisemitischer Anschlag

"Dass sie [Alex Feuerherdt meint die  Djihadistenorganisation „Islamischer Staat“] dabei auch das »Bataclan« im beliebten elften Arrondissement als Anschlagsziel auswählten und dort besonders viele Menschen ermordeten – 89 sind es nach dem derzeitigen Stand der Dinge –, dürfte alles andere als ein Zufall gewesen sein. Denn das seit 1865 bestehende Veranstaltungslokal am Boulevard Voltaire wurde bis vor kurzem von jüdischen Eigentümern geführt, Pascal und Joel Laloux. Im September verkauften die beiden nach 40 Jahren die Konzerthalle, weil sie – wie so viele französische Juden in diesem Jahr – nach Israel auswanderten. Zuvor hatte es dort regelmäßig proisraelische Veranstaltungen gegeben, beispielsweise eine jährliche Gala der jüdischen Organisation Migdal zugunsten der israelischen Grenzpolizei Magav. Seit 2007 befand sich das Etablissement – von dem der Frankreich-Korrespondent der Tageszeitung »Die Welt«, Sascha Lehnartz, schreibt, es gebe »wahrscheinlich keinen freieren, jüngeren, lebenslustigeren, offeneren Ort« in Paris – deshalb im Visier »antizionistischer« Gruppen."

Opens external link in new windowVollständiger Text von Alex Feuerherdt "Bataclan: Ein antisemitischer Anschlag"

Antisemitismus: von wegen nur rechts außen

Nazis & Antisemitismus heute - Wie judenfeindlich ist Deutschland?


Das Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung der Universität Bielefeld stellt seine Analysen vor Opens external link in new windowAntisemitismus bedroht jüdisches Leben und Demokratie in Deutschland und Europa

2013 erschien unsere Flugschrift „Vorsicht, die Helfer kommen! NGOs zwischen Hilfe und Hilfsbusiness – in Palästina und anderswo." In dieser Flugschrift haben wir uns mit u.a. mit der Frage auseinandergesetzt, warum Palästina die höchste NGO-Dichte weltweit aufweist und was die Motivation der „Helfer“ für ihr Engagement ist. Hier geht’s zum Download der Flugschrift „Vorsicht, die Helfer kommen! NGOs zwischen Hilfe und Hilfsbusiness – in Palästina und anderswo."

Warum ist Antisemitismus so weit verbreitet?

"An allem sind die Juden schuld." in einer Version von Katja Ebstein.

Was kann ich gegen Antisemitismus tun?

Wie Woody Allen mit Antisemitismus umgehen würde.


Eine gute Möglichkeit um Antisemitismus zu erkennen ist der 3D-Test: Wenn es zu Dämonisierung, Doppelstandards oder Delegitimierung kommt kann man
davon ausgehen, dass es etwas mit Antisemitismus zu tun hat. Opens external link in new windowMehr erfährt man bei Hagalil "Antisemitismus in 3-D" von Natan Sharansky.