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10 Gesichter des Antisemitismus

Für eine Welt ohne Antisemitismus

Die Aktion 3.Welt Saar hat sich mehrfach zum Thema Antisemitismus und zu Israel geäußert und damit meist heftige Reaktionen ausgelöst. Drei Beispiele:

2013 - Flugschrift: „Vorsicht, die Helfer kommen! NGOs zwischen Hilfe und Hilfsbusiness – in Palästina und anderswo.“

Die vierseitige Publikation erschien in einer Auflage von 120.000 Ex. und blickt hinter die Kulissen der Arbeit von Nichtregierungsorganisationen (NGOs) in der so genannten 3.Welt, fragt nach ihren Motiven zur Hilfe. So legitim es ist, das Handeln von Regierungen und Unternehmen zu kritisieren, so legitim ist dies auch in Bezug auf die NGOs. Am Beispiel Palästinas nimmt die Redaktion der Flugschrift das Hilfsbusiness genauer unter die Lupe: Nirgendwo gibt es so viele Hilfs-NGOs wie in Palästina und nirgendwohin fließen so viele Gelder: Fast 6 mal so viel wie in den Sudan, 18 mal so viel wie nach Pakistan, mehr als 7 mal so viel wie nach Afghanistan, 23 mal so viel wie nach Äthiopien. Und die UNO unterhält sogar ein eigenes Flüchtlingshilfswerk ausschließlich für palästinensische Flüchtlinge. Für alle (!) anderen Flüchtlinge gibt es nur ein Flüchtlingshilfswerk, das UNHCR.

Die Flugschrift finden Sie hier. Sie kann zur Auslage in größeren Mengen bestellt werden. Hier die zum Teil heftigen Reaktionen & Kommentare.

2003 – Flugschrift: „Die andere Seite: Zum israelisch-palästinensischen Konflikt“

Die dreisprachige Publikation erschien auf Deutsch, Französisch, Englisch (30.000 Ex.) und wurde globalisierungskritischen Europäischen Sozialforum in Paris mit mehreren zehntausend TeilnehmerInnen verteilt. MitarbeiterInnen der Aktion 3.Welt Saar mussten dafür – nicht nur im übertragenen Sinne – Prügel einstecken, bekamen ihre Akkreditierungskarte entzogen und wurden aus Veranstaltungen hinaus geworfen. Stattdessen boten die Veranstalter wie attac Frankreich dem Islamisten Tariq Ramadan ein breites Podium. Die Flugschrift finden Sie hier.

2001 - Flugschrift „Solidarität mit Israel“

Israel und der Nahostkonflikt sind der Schwerpunkt der 2001 erschienenen Flugschrift „Solidarität mit Israel“. Die Flugschrift hat eine vergleichsweise geringe Auflage von 2.000 Exemplaren, löste aber intern wie extern umso heftigere Reaktionen aus und veranlasste mehrere Fördermitglieder zum Austritt. Die Redaktion setzt sich kritisch mit der Position auseinander, einen eigenen palästinensischen Staat zu gründen und benennt den hinter dem Konflikt stehenden historischen wie aktuellen Antisemitismus. So begründet der israelische Schriftsteller Amos Oz die Existenz des Staates Israel mit dem „Recht des Ertrinkenden auf die Planke“. Ein Interview mit dem israelischen Gewerkschafter Itzhak Ortman (Histadrut) rundet den Schwerpunkt ab. Die Flugschrift finden Sie hier.