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 2005

  • Erster Neujahrsempfang mit programmatischen Grundsatzreden
  • Öffentliche Kritik am "Hilfsbusiness" zur Flutkatastrophe: Professionelle Hilfe ja – Aktionismus nein; Ökologische bedenkliche Zurichtung vieler asiatischer Küstenregionen für den Massentourismus wirke als Katalysator für die Katastrophe.
  • Vortrag an Uni Bonn zu Rassismus im Kinder- und Jugendbuch
  • Mehrere öffentliche Stellungnahmen gegen die Weigerung der Deutschen Bahn, eine Ausstellung über ihre aktive Mitwirkung an der NS-Vernichtungsmaschinerie durch Transporte von jüdischen Kindern aus Frankreich nach Auschwitz zu zeigen
  • Flugschrift "Mit Islamismus gegen die Aufklärung "

2004

  • Globalisierung: Teilnahme am Weltsozialforum in Mumbai, Indien: Verschiedene Interviews; BUKO – "Das Ende der Bescheidenheit"; Trägerorganisation der bundesweiten "Welthandelskampagne – Gerechtigkeit jetzt"
  • Beiträge in zwei bundesweiten AOK Zeitungen über ehrenamtliches Engagement bei der AKTION 3. WELT SAAR (Flüchtlingsberatungsstelle)
  • Mitarbeit bei dem Bündnis gegen die Verbrennung von hoch toxischen Hölzern beim Holzfaserplattenwerkes Homanit: Das Unternehmen nahm Abstand von dieser Verbrennungsform
  • Teilnahme an Podiumsrunde zum Erhalt der Alten Feuerwache in Saarbrücke als soziokulturelles Zentrum
  • Heftige Reaktionen auf die Ankündigung "AKTION 3.WELT SAAR kooperiert mit Jungen Union, tauscht Mitglieder aus und vereinbart Kritikmoratorium gegenüber Landesregierung": Abdruck in der Saarbrücker Zeitung; Mitglieder, SpenderInnen, Organisationen überlegten sich, die Zusammenarbeit aufzukündigen. Nachdem wir auf das Datum der Erklärung verwiesen – 1. April – beruhigten sich alle 
  • Antisemitismus: "Wider die antisemitische Internationale" Zweitägiger Fachkongress an der Katholischen Fachhochschule in Saarbrücken u.a. mit Beate Klarsfeld; Kooperationsveranstaltung und "Kundgebung gegen Antisemitismus und Antizionismus" in Saarbrücken; in Kooperation mit Christlich Jüdischer AG d. Saarlandes, Antifa Saar, Deutsch Israelische Gemeinschaft Saarbrücken und Trier
  • Gespräch mit Sozialministerin Regina Görner
  • Gentechnik: Mitträger der "Bad Kreuznacher Erklärung gegen Gentechnik in der Landwirtschaft" ; Gemeinsame Erklärung mit Naturschutzbund Saarland (NABU) über zukünftige Kooperation; Teilnahme an der Anhörung zur Gentechnik in der Landwirtschaft, Landtag des Saarlandes
  • "Exil in der Heimat – Heimat im Exil" Lesung und Diskussion mit Ernesto Kroch (geb. 1917 in Deutschland, 1935 emigriert nach Uruguay)
  • Proteste gegen Hartz IV und die Umverteilung von unten nach oben; Publikation der Flugschrift zum Thema
  • Faire Woche: Open Air Frühstück in Merzig mit MdL E. Kütten (CDU), OB Lauer und Kirchenvertretern; Veranstaltungen an Schulen, Stände, Kommissionsgruppen 
  • Asyl: "Wenn das tägliche Leben zum Alptraum wird" – Start der Kampagne des Saarländischen Flüchtlingsrates e.V. gegen das Flüchtlingslager Lebach ; Mitarbeit im Liga-Ausschuss 'Migration'; (Liga – Zusammenschluss der Wohlfahrtsverbände im Saarland) ;   "Abschiebehaft abschaffen – in Zweibrücken anfangen" Demonstration gegen das Abschiebgefängnis Zweibrücken
  • "Geschichte der Internationalismusbewegung"; Seminar in Europäischer Akademie Otzenhausen
  •  6. Allerweltsbasar in der Fellenbergmühle Merzig

 

2003 

  • Teilnahme am Europäischen Sozialforum in Paris: Unser Flugblatt für eine politische Lösung im Nahostkonflikt provoziert heftige antisemitische Ausfälle und körperliche Angriffe gegen unsere MitarbeiterInnen.
  • Rede bei Demonstration gegen "Ausreisezentrum" Trier
  • Vorträge zu Asyl, Rassismus in Kinderbüchern, Gewürzen
  • Mitarbeit in der BUKO-Kampagne gegen Biopiraterie; Herausgabe einer Flugschrift zu Agrarpolitik;
  • Konzeptionelle Weiterentwicklung der Beratungsstelle Globales Lernen auf ehrenamtlicher Basis
  • Teilnahme am WSF in Porto Allegre (Brasilien)
  • Eröffnungsvortrag zur Ausstellung Markenwahn im Adolf Bender Zentrum St. Wendel
  • Fairer Handel: Faire Woche, Kooperation mit Schulen, Kirchengemeinden, Stände
  • Redebeitrag bei der Anhörung zum Thema „Asyl“ im Saarländischem Landtag  SPD-Fraktion)
  • Podiumsdiskussion zu "30 Jahre Militärputsch in Chile", Saarbrücken
  • Lesung mit Klaus Kordon
  • Februar / März: Proteste, Demonstrationen, Vorträge und Diskussionsveranstaltungen gegen den Irak Krieg; Dissens mit der Mehrheit der Friedensbewegung bei deren Ausblendung der diskreten deutschen Wirtschafts"hilfe" in den Irak und der Unterstützung Saddam Husseins für palästinensische Selbstmordattentäter gegen Israel.
  • Diskussionsveranstaltung über die Alltagssituation im Irak nach der Befreiung / Besetzung durch die USA mit Dr. Bernhard Winter, Haukari
  • Rückkehr von Nazife und Kadrye Özdemir nach der Abschiebung im November 2001; nach über 50 Mahnwachen, mehreren Demonstrationen und breiten öffentlichen Protesten wurde dies von der Saarl. Landesregierung erstritten.
  • Plakat-Veröffentlichung "10 An-Gebote zu Erntedank"; gemeinsam mit Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft u.a.
  • 5. Allerweltsbasar in der Fellenbergmühle Merzig

2002 

  • Im Juli werden zweimal die Fensterscheiben des Weltladens im Haus der AKTION 3.WELT SAAR eingeworfen. Vorher hatte es im Zusammenhang mit den Protesten für die Rückkehr der Familie Özdemir Drohungen und Verleumdungen gegeben.
  • Initiative zur Gründung des Saarländischen Flüchtlingsrates (u.a. mit AK Asyl)
  • Aufbau der Beratungsstelle GLOBALES LERNEN
  • 20 Jahre AKTION 3.WELT SAAR
  • Aufbau des saarländischen Flüchtlingsrates, Vorträge zu Asyl und Rassismus
  • Demonstration gegen Abschiebegefängnis Ingelheim
  • Kooperation mit Botanischem Garten, Uni Saarbrücken; Vorträge zu Kaffee und Gewürze
  • Rede bei Ostermarsch Saarbrücken; Thema: Nein zu Irak-Krieg und Nein zum Massenmörder Saddam Hussein
  • Kooperations-Veranstaltungen mit Saarländischem Landfrauenverband
  • Podiumsrunden, Vorträge etc. zu Globalisierung, u.a. BUKO – "Tatort Globalisierung"
  • Referat zu Antisemitismus bei ver.di Stuttgart
  • Saarländisches Human Soccer Turnier
  • Streitgespräch zu agenda 21 mit Vorsitzendem  des Katholikenrates im Bistum Trier
  • Anti-Atom-Workshop bei bundesweitem evangelischem Jugendcamp, Saarbrücken

2001

  • Veranstaltung mit José Bové in Saarbrücken – „Die Welt ist keine Ware“
  • „Létat c’est moi – nicht mit uns“ - Kampagne startet im August. Wegen Kritik an Peter Müller, saarländischer Ministerpräsident, werden 50.000 DM gestrichen.
  • Mehrere öffentliche Proteste gegen das Abschiebegefängnis Ingelheim bei Mainz (bis 2002)
  • Demonstration gegen den Afghanistan Krieg in Saarbrücken
  • Heftige Kritik wegen der Flugschrift „Solidarität mit Israel“ und anderer Äußerungen zum Thema. Zum erstenmal verlassen mehrere Mitglieder politisch begründet den Verein. Kernpunkt ist unsere Kritik an der von Parteien, vielen Medien und der Mehrheit der deutschen Friedensbewegung praktizierten Ausblendung von Antisemitismus im Palästina-Israel-Konflikt. (bis 2002)
  • Proteste gegen das geplante Atommüllendlager im lothringischen Bure, u.a. Fahrad-Demo 

2000 

  • Die neue CDU-Mehrheit im Kreistag Merzig-Wadern verweigert endgültig Gelder für die Bildungsarbeit der AKTION 3.WELT SAAR.
  • Flyer „Fairer Handel im Saarland“
  • Gründung der „Flugschrift“
  • „Heia Safari“, Vortragsreihe über den deutschen Kolonialmilitär Paul von Lettow-Vorbeck in seiner Geburtsstadt Saarlouis. Dort wird er bis heute verehrt „als unbesiegter, ritterlicher Verteidiger Deutsch-Ostafrikas im Weltkriege 1914-18“.

 

 1999 

  • Gründung einer Jugendgruppe
  • Entwicklung eines Logos; andersherum: 17 Jahre ohne Logo gearbeitet
  • 1. Allerweltsbasar in der historischen Fellenbergmühle Merzig

 

 1998 

  • „Bitterer Genuß“ – Veranstaltungsreihe (bis 1999)
  • Kritik an Agenda 21 : Diskussionsrunden, Vorträge, Publikationen

 

 1997 

  • Erstmals Kritik an dem „Brot statt Böller“ – Appell zu Sylvester: Lustfeindlich und moralinsauer.
  • Africanissimo – Reihe zum 15 jährigen Jubiläum (bis 1998) 

1996 

  • Lesung mit Mauricio Rosencof (Uruguay)
  • Öffentliche Kritik am Konzept „Akzeptierende Sozialarbeit mit rechten Jugendlichen“, Diskussion in Saarlouis

 1995 

  • Ein kritisches Portrait über die Fallschirmjäger der Saarlandbrigade wird bundesweit über RTL ausgestrahlt; darin wird auch die Position der AKTION 3.WELT SAAR vorgestellt; für seine Recherchen nutzt das Filmteam das vereinseigene Archiv. Mehrere Monate heftige Diskussionen; Vorwurf des Nestbeschmutzens.
  • Demonstration gegen das öffentliche Gelöbnis der Fallschirmjäger der Saarlandbrigade; Wadern
  • Streit mit CDU und Bündis90/Die Grünen um Gelder. Wegen anhaltender Kritik am Gebaren der Bundeswehr und der deutschen Türkeipolitik streichen beide Parteien die Förderung durch den Landkreis Merzig-Wadern. Im September 1996 gibt es eine Einigung mit den Grünen und das Geld wird mit den Stimmen der SPD und den Grünen ausbezahlt. (1995/1996)

 1993 

  • Kundgebung und Demonstration in Merzig gegen Somalia-Einsatz der Bundeswehr und die federführende Rolle der Saarlandbrigade. Die Bundeswehr sagt das öffentliche Glöbnis ab.
  • Mehrere Delegationsreisen in die Türkei / Kurdistan; Vorträge, Podiumsrunden, publizistische Arbeit in Wort und Bild (1993-2000)
  •  „Biji Kurdistan – Das Leben ist stärker als der Tod“: Kurdische Woche

 1992 

  • Kündigung des Hauses durch schwarzgrünen Bürgermeister Reinhard Reis; sein Projekt scheitert (er auch), die AKTION 3.WELT SAAR gewinnt viele neue Mitglieder und kauft das Haus von der Gemeinde Losheim.


 1991 

  • Good News from Africa; Veranstaltungsreihe, die dem weit verbreiteten Afrikabild (Afrika = Hunger, Elend, Bürgerkrieg) widerspricht
  • Arabische Woche „Die Wände zerreißen“: aktuelle Reihe zum II. Golfkrieg
  • mehrere Konzerte; u.a. Schrill und frei, Keine Experimente; Rock, Reggae, Punk, Hardcore, Highlife, Rai-Musik, Rap; an Bands traten u.a. auf: Die Fremden, Eugen de Ryck, Lesego Rampolokeng, Catatonia, Anrefhn, Tutti Futti, Sawuri, Adesa, Panic Crowd, Volvox (1991-1995)

 1989 

  • Ausbau des Dachgeschosses im angemieteten Haus

 1988 

  •  Verein erhält Telefon

 1987 

  • Afghanistan-Woche 

 

1986 

  • Reaktorkatastrophe von Tschernobyl (UDSSR); Beginn einer intensiveren Beschäftigung mit der militärischen und der sogenannten friedlichen Nutzung der Atomenergie.
  • EU-Staaten beginnen das Asylrecht auf niedrigstem Stand zu nivellieren, der Schengener Vertrag wird erarbeitet und tritt 1993 in Kraft.; verschiedene Protestaktionen.

 

1985 

  • Umzug von der Kath. Kirche (Krypta) in ein Haus der Zivilgemeinde

 

1984 

  • Eritreisches Fest; gemeinsam mit Flüchtlingen aus Eritrea 

1982 

  • Gründung des Weltladens