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Fortschrittsmythos Gentechnik entzaubern

Kein Rollback in Sachen grüner Gentechnik. Auch Atomenergie war zunächst von großen Heilserwartungen getragen. mehr...

Gemeinsame Erklärung mit dem NABU-Saar

Kooperation zwischen Naturschutzbund NABU Saarland und der Aktion 3.Welt Saar. Übereinstimmungen bei grüner Gentechnik, Windenergie und Landwirtschaft. mehr...

Umwelt

Umwelt nimmt in vielen Bereichen unserer Arbeit einen wichtigen Stellenwert ein. Der Faire Handel hat es beispielsweise erreicht, dass Tee und Kaffee biologisch angebaut werden, was nicht nur den Bauern und Bäuerinnen zu Gute kommt, sondern auch den VerbraucherInnen. In unserer Bibliothek finden sich zahlreiche Bücher zum Thema. Zwei Beispiele sollen besonders hervorgehoben werden: Verkehr und Atomenergie.

 

Verkehr: Mobilität für alle

Mobilität muss ein Grundrecht für alle werden. In Europa wie auch in anderen Regionen der Welt erleben wir die Situation, dass Verkehr zunehmend auf Autos zugeschnitten wird. Dabei ist der motorisierte Individualverkehr die teuerste Form des Reisens und die ökologisch schädlichste noch dazu.

Der öffentliche Personennahverkehr – schienengebunden oder mit Bus – sowie der schienengebundene Güterverkehr fristen ein Mauerblümchen-Dasein und sind bestenfalls in wenigen Ballungsräumen von Bedeutung.

„Mobilität für alle“ ist ein Plädoyer dafür niemanden auszugrenzen; zum Beispiel nicht diejenigen, die kein Geld für ein Auto haben oder es nicht wollen, ebenso wenig alte Menschen, die kein Auto mehr fahren können oder wollen.

 

Atomenergie nein – Regenerative Energien ja

„Bei uns kommt der Strom aus der Steckdose“, mit diesem Kalauer ging vor einigen Jahren ein Tross aus Atomindustrie sowie Gewerkschafts- und Parteilobbyisten auf Sympathiewerbung. Dumm gelaufen, denn es kam nicht an. Wer Atomkraftwerke baut, hat in der Hinterhand immer auch die Option auf die Atombombe und produziert Tag für Tag Müll, der noch einige Jahrhunderte strahlen wird und mit dem unsere Nachkommen klar kommen müssen. Eine sichere Atommüllagerung gibt es nicht.

Wir haben uns in den letzten Jahren an zahlreichen Aktionen gegen zivile wie militärische Atomanlagen und Castortransporte beteiligt. Stattdessen bevorzugen wir den Ausbau regenerativer Energien. Zum manchmal strittigen Thema Windenergie haben wir vorgeschlagen, einen runden Tisch einzurichten – zum Beispiel im Saarland – um dort gemeinsam mit Kommunen, Betreibern, Anwohnern, Anti-Atom und Umweltgruppen einen tragfähigen Kompromiss zu erreichen.

Es macht keinen Sinn, Windenergie als Bruch des Landschaftsbildes zu verteufeln, während nebenan Strommasten ihr Dasein fristen. Ebenso wenig macht es Sinn, auf jede Anhöhe einen Windpark zu platzieren.