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Sie wollen immer über die Veranstaltungen der Aktion 3. Welt Saar informiert sein? Schreiben Sie uns eine E-Mail an Opens window for sending emailmail(at)a3wsaar(dot)de und lassen Sie sich in unseren Verteiler eintragen.

Flugschrift "Afrika ist schwarz. Wirklich?" - AfrikaBilder in Kinderbüchern - eine kritische Reflexion.
Die vierseitige Publikation erschien am 28. Februar 2014 in einer Auflage von 110.000 Ex. und liegt unter anderem der bundesweiten Ausgabe von "taz.die tageszeitung" und der Wochenzeitung "jungle world" (Berlin) bei, sowie verschiedenen Fachzeitschriften (Pressemitteilung).
Flugschrift AfrikaBilder (2 MByte)

 

Die Flugschrift zum Hilfsbusiness (Kurzinfo) erschien am 20. Dezember 2013 u.a. als Beilage in der taz sowie als PDF "Vorsicht, die Helfer kommen" (0,8 MByte). Aus Platzgründen konnte unser Artikel zum Goldstone-Bericht (PDF, 500 KByte) nicht in der Flugschrift abgedruckt werden. Wir freuen uns auf Opens internal link in current windowIhre Reaktion und lebhafte Debatten, die wir an dieser Stelle veröffentlichen.

Flugschrift "Milch billiger als Wasser"

Die Milchflugschrift erschien am 19. Januar 2013 u.a. als Beilage in der taz und natürlich hier: Milch billiger als Wasser (PDF, 1,6 MByte).

Flugschrift 30 Jahre Aktion 3.Welt Saar

„Kein Projekt in der 3.Welt – Entwicklungsland Deutschland". Unter dem Motto „Der Sinn von Politik ist Freiheit.“ der deutsch - jüdischen Philosophin Hannah Arendt wird das politische, soziale und kulturelle Profil der Aktion 3.Welt Saar erläutert.   Flugschrift 30 Jahre Aktion 3.Welt Saar (PDF, 1,28 MByte).

Flugschriften

Die Aktion 3. Welt Saar veröffentlicht in unregelmäßigen Abständen Flugschriften zu Themen, die es wert sind, genauer betrachtet zu werden.

Unsere undefinedaktuellen Flugschriften können Sie bei uns bestellen: Anruf oder undefinedE-Mail genügt.

Grußworte - 30 Jahre Aktion 3. Welt Saar

  • Antifa Saar / Projekt AK
    Antifa Saar / Projekt AK
  • Sigrid Appel
    Sigrid Appel
  • Martina Backes
    Martina Backes
  • Klaus Beckmann
    Klaus Beckmann
  • Jörg Bergstedt
    Jörg Bergstedt
  • Joachim Boesen
    Joachim Boesen
  • Lothar Christ
    Lothar Christ
  • Gisbert Eisenbarth
    Gisbert Eisenbarth
  • Alice Endres
    Alice Endres
  • Alex Feuerherdt
    Alex Feuerherdt
  • Lothar Galow-Bergemann
    Lothar Galow-Bergemann
  • Yusuf Gectan
    Yusuf Gectan
  • Andrea Golz
    Andrea Golz
  • Albert Gouaffo
    Albert Gouaffo
  • Roland Henz
    Roland Henz
  • Frank-Matthias Hofmann
    Frank-Matthias Hofmann
  • Ottmar Ilchmann
    Ottmar Ilchmann
  • Mark Indig
    Mark Indig
  • Raimund Jakobs
    Raimund Jakobs
  • Claude Michael Jung
    Claude Michael Jung
  • Iris Kiefer
    Iris Kiefer
  • Annegret Kramp-Karrenbauer
    Annegret Kramp-Karrenbauer
  • Sabine Kronenberg
    Sabine Kronenberg
  • Oskar Lafontaine
    Oskar Lafontaine
  • Jo Leinen
    Jo Leinen
  • Rolf Linsler
    Rolf Linsler
  • Thomas Lutze
    Thomas Lutze
  • Doris Müller
    Doris Müller
  • Netzwerk Sebsthilfe Saar e.V.
    Netzwerk Sebsthilfe Saar e.V.
  • Rudi Peter
    Rudi Peter
  • Jörg Michael Peters
    Jörg Michael Peters
  • AGF Trier
    AGF Trier
  • Ursula Quack
    Ursula Quack
  • Anke Rehlinger
    Anke Rehlinger
  • Karl Rössel
    Karl Rössel
  • Eugen Roth
    Eugen Roth
  • Ruth Ruge
    Ruth Ruge
  • Joachim Selzer
    Joachim Selzer
  • Ottmar Schreiner
    Ottmar Schreiner
  • Collin Schubert
    Collin Schubert
  • Ernst Standhartiger
    Ernst Standhartiger
  • Christian Stock
    Christian Stock
  • H.-Jürgen Stuppi
    H.-Jürgen Stuppi
  • Wolfram Walbrach
    Wolfram Walbrach
  • Ralf Wey
    Ralf Wey

Aktuelle Veranstaltungen zu Themen wie Agrar, Hunger, Landwirtschaft, Ernährung etc. finden Sie bei ERNA goes fair.

Veranstaltungen

Allerweltsbasar 6. und 7. Dezember 2014

Fellenbergmühle Merzig

Fünfte "Wir haben es satt!"-Demonstration

Stoppt Tierfabriken, Gentechnik und TTIP. Für die Agrarwende! Demo, 17. Januar 2014, Berlin. Aktion...

Neuigkeiten

BMZ-Zukunftsforum in Berlin, Montag, 24. November 2014

Aktion 3.Welt Saar stellt Agrarprojekt ERNA goes fair mit Milchbauern auf dem BMZ-Zukunftsforum vor

Aktion 3.Welt Saar begrüßt das Aus des Desertec Wüstenstromprojektes

Pressemitteilung und Interview mit Ingrid Röder bei Radio Dreyeckland

Redebeitrag von Hans Wolf für die Abschaffung des Lager Lebachs

Gehalten am 1.8. in Saarbrücken bei der Podiumsdiskussion "Frauen und Kinder weltweit auf der...

„Für ein freies Syrien ohne Diktatur und Jihadisten“

Die Aktion 3.Welt Saar gehört zu den Erstunterzeichnern des Aufrufs „Für ein freies und...

Arbeitstreffen beim Paritätischen Rheinland-Pfalz /Saarland

Themen: Flüchtlingslager Lebach, das Asylbewerberleistungsgesetz (Stichwort: Lebensmittelpakete)...

Aktiv gegen Gentechnik im eigenen Garten

Jetzt noch schnell Bantam Mais aussäen und sich registrieren lassen

Mitschnitt "Rechte Kapitalismuskritik ..." online.

Der Vortrag "Wie die Neonazis die Krise erklären und warum sie damit in der 'Mitte der...

Nicht in unserem Namen!

Aktion 3. Welt Saar und Anti-Atom-Gruppen lehnen Beteiligung an Atommüll-Kommission ab

Landwirtschaft heißt auch Melkroboter

Interview mit Gertrud Selzer in Verbandszeitung deutscher Milchbauern

Tag der Menschenrechte

Menschenrechte kennen keine Grenzen. Paritätische LV RLP/Saarland, Saarländischer Flüchtlingsrat,...

Heim-TÜV: Landesregierung plant Zertifizierung des Lagers Lebach

Saarländischer Flüchtlingsrat verweigert die Mitarbeit

Fairer Handel - Kaufend schreiten wir voran

Neues Heft der "blätter des iz3w" mit drei Artikeln der Aktion 3.Welt Saar

„Bushido ist eine konservative Arschgeige mit Spießerallüren“

Zur aktuellen Diskussion um Bushido verweisen wir auf ein Interview der Aktion 3. Welt Saar mit...

Der Fall Kobanê - Der Islamische Staat, die Türkei und das PKK-Verbot

Vortrag und Diskussion mit Deniz Yücel (taz). Freitag, 28. November 2014

Die in Nordsyrien gelegene Stadt Kobanê steht als Synonym für den verzweifelten Kampf gegen die Barbarei. Inmitten des syrischen Bürgerkriegs verteidigen Einheiten der Demokratischen Union (PYD), der syrischen Ausgabe der türkischen PKK, ihre Stadt gegen den Islamischen Staat. Kobanê gehört zur kurdischen Autonomiezone Rojava: Dem einzigen Gebiet in Syrien, in dem die Verhältnisse heute besser sind als vor Beginn des Aufstands gegen Assad [mehr]

Bildergalerie "Ist eine bessere Welt käuflich?"

Roland Röder bei mag's am 25.09.2014

Bildergalerie "Mensch Macht Milch"

Bildergalerie vom Milchfrühstück am 5.10.2014 im Evangelischen Gemeindezentrumin Merzig, das im Rahmen derMilchauststellung in Merzig stattfand. (c) Aktion 3.Welt Saar. Der Abdruck ist gegen Quellenangabe honorarfrei.

Bildergalerie "Mensch Macht Milch"

Bildergalerie von der Hofbesichtigung am 3.10.2014 auf dem Marienhof in Gerlfangen, die im Rahmen derMilchauststellung in Merzig stattfand. (c) Aktion 3.Welt Saar. Der Abdruck ist gegen Quellenangabe honorarfrei.

Bildergalerie "Mensch Macht Milch"

Bildergalerie von der Ausstellungseröffnung der Milchauststellung in Merzig. (c) Aktion 3.Welt Saar. Der Abdruck ist gegen Quellenangabe honorarfrei.

Manuskript der Rede von Gertrud Selzer (PDF).

"Mensch Macht Milch" vom 16.09 - 7.10 2014

Opens external link in new windowAusstellung mit Begleitprogramm, Merzig, Rathausfoyer

Milch steht am Anfang unserer Ernährung.

„Mensch Macht Milch” portraitiert Milchbauern und –bäuerinnen in Frankreich, Deutschland, Kamerun und Burkina Faso. Sie erzählen von ihren Hoffnungen, Träumen und Schwierigkeiten. Obwohl geographisch weit auseinander, sind sie sich sehr nah. Aus Verzweiflung schütten Milchbauern und –bäuerinnen hier ihre Milch auf die Straße, weil sie nicht mehr davon leben können. Die hiesige Milch-Überproduktion wird als Kondensmilch und Milchpulver nach Westafrika exportiert und zerstört dort die Lebensgrundlagen von Milchbauern.
Dagegen regt sich weltweit Widerstand. In Paraguay werden Bauern und Bäuerinnen enteignet, um riesige Flächen mit Soja zum Export als Futtermittel für deutsche Kühe anzubauen. Wäre eine bäuerliche statt einer industriellen Landwirtschaft eine Lösung?

Öffnungszeiten der Ausstellung 16.9.-7.10., Foyer, Rathaus Merzig

Mo, Di, Mi – 7.30 Uhr – 16.00 Uhr
Do – 7.30 Uhr – 18.00 Uhr
Fr – 7.30 Uhr – 12.00 Uhr

Mehr zum Rahmenprogram: Eröffnung, Führungen, Vortrag, Gottesdienst mit Milchfrühstück und Hofbesichtugung sieheOpens external link in new window hier

Die Opens external link in new windowSaarbrücker Zeitung berichtete am 22.08.2014: "Für faire Milchpreise
Ausstellung im Merziger Rathaus erklärt Zusammenhänge der globalen Landwirtschaft"
(auch als PDF)

Bildergalerie von der Demonstration "Cattenom et Bure Non Merci" am 27.9.2014 in Metz

Bildergalerie von der Demonstration "Cattenom et Bure Non Merci" am 27.9.2014 in Metz, zu der auch die Aktion 3. Welt saar aufgerufen hat. (c) Aktion 3.Welt Saar. Der Abdruck ist gegen Quellenangabe honorarfrei.

Waffen an die Kurden gegen IS-Terror

Aktueller Bericht, 25. August 2014 - Interview mit Vertreter der Aktion 3.Welt Saar

Roland Röder von der Aktion 3.Welt Saar tut sich schwer mit EU-Waffenlieferungen an Kurden. Aufgrund der humanitären Ausnahmesituation hält er dies aber für legitim. Allerdings nur unter Einbeziehung der PKK. Die Waffen sollen an die nordirakischen Kurden geliefert werden wie auch an die Kurdische Arbeiterpartei PKK. Es waren überwiegend PKK-Kämpfer und Kämpferinnen (!) und vereinzelt nordirakische Peschmergaeinheiten, die Zehntausende vor dem IS-Terror geflohene Jesiden vor dem sicheren Tod in den Sindschar-Bergen bewahrten (40°C, ohne Wasser, ohne Nahrung), sie zum Teil auf ihren Armen zurück in die Ebene trugen. Letztlich wird es in der Region dauerhaft nur eine (friedliche) Entwicklung geben, wenn die säkularen Kräfte gestärkt werden. Und dabei spielen die Kurden die zentrale Rolle, weil sie - im Nordirak wie in der Türkei und in Syrien - die einzigen sind, die nicht auf die religiöse Karte setzen. Selbstredend sollte das PKK-Verbot in der Bundesrepublik Deutschland - von November 1993 - endlich aufgelöst werden.

Siehe auch Opens external link in new windowWebsite des Saarländischen Rundfunks, Aktueller Bericht vom 25.08.2014.

Bildungsminister Ulrich Commerçon stellt Agrarplakat „Für eine faire Landwirtschaft weltweit“ vor

Der für Entwicklungszusammenarbeit zuständige Minister für Bildung und Kultur des Saarlandes Ulrich Commerçon hat auf dem Milchviehbetrieb Boesen in Mettlach am Mittwoch, 6. August 2014, gemeinsam mit der Aktion 3. Welt Saar das Plakat „Für eine faire Landwirtschaft weltweit“ vorgestellt.

Ausgehend von der Diskussion um faire Milchpreise, die den deutschen und europäischen Milchviehhaltern ein von öffentlichen Geldern unabhängiges Einkommen ermöglichen soll, stellt das Plakat in vier Themenkomplexen die lokalen und globalen Zusammenhänge zwischen der Milch- und Nahrungsmittelerzeugung in Europa und dem Hunger und der Vertreibung in Afrika und Südamerika dar. Zehn Ideen „Für eine faire Landwirtschaft weltweit“‘ regen zum Nachdenken an und zeigen Möglichkeiten zum eigenen Engagement. Mit Hilfe von QR-Codes wird auf Internetseiten zum Weiterlesen hingewiesen. „Mit der Aktion sollen Schülerinnen und Schüler für den fairen Handel und die Eine Welt sensibilisiert und zu eigenverantwortlichem und nachhaltigem Handeln ermuntert werden“, so Bildungsminister Commerçon.

Er verweist darauf, dass sich bei der Kampagne „ERNA goes fair“ Bauern, Umweltschützer, 3. Welt-Engagierte und Gewerkschaften zusammengeschlossen haben und sich gemeinsam für eine faire Landwirtschaft regional und global – weltweit - einsetzen. „Fairer Milchhandel und faire Landwirtschaft kommen lokal und global letztlich allen zugute: Den Bauern, die langfristig von ihrer Arbeit leben wollen, den Verbrauchern, die Wert auf gesunde und umweltverträglich erzeugte Lebensmittel zu erschwinglichen Preisen legen, dem Erhalt der Artenvielfalt und der artgerechten Haltung von Tieren“, betont der Minister.

Hintergrund:
Das Plakat „Für eine faire Landwirtschaft weltweit“ wurde im Rahmen eines vom Ministerium für Bildung und Kultur geförderten entwicklungspolitischen Bildungsprojektes entwickelt und ist Teil der Kampagne „ERNA goes fair“ der Aktion 3. Welt Saar, wobei „ERNA“ für ERnährungssicherheit und NAchhaltigkeit steht. Herausgeberin ist die Aktion 3. Welt Saar.

Die Kampagne wird ideell unterstützt von Bauern, Umweltschützern, 3. Welt-Engagierten und Gewerkschaften. Im Rahmen von „ERNA“ arbeitet die Aktion 3. Welt Saar im Trägerkreis von „Meine Landwirtschaft – unsere Wahl“ (Forum Umwelt & Entwicklung; Anlass: Reform der EU-Agrarpolitik 2011) mit.

Das Plakat richtet sich an die interessierte Öffentlichkeit und kann beispielsweise auch als Unterrichtsmaterial in Schulen eingesetzt werden, da es den sehr komplexen Sachverhalt mit vielen unterschiedlichen Themenbereichen und Aspekten komprimiert darstellt.

Laden Sie die PDF-Version des Agrarplakats (1 MByte) - Aktualisierung 22. Oktober 2014

Das Plakat im Format DIN-A1 kann bei uns Opens window for sending emailper E-Mail kostenlos bestellt werden. Es wird gefaltet zugestellt. Opens internal link in current windowWeitere Informationen zu Bestellung und Formaten.

Pressespiegel

© Aktion 3. Welt Saar; Abdruck gegen Quellenangabe honorarfrei.


Der Saarländische Rundfunk berichtete im Aktuellen Bericht über die Vorstellung des Agrarplakates in Mettlach-Faha.

Menschenrechte nicht nach Kassenlage - Saarländischer Flüchtlingsrat präsentiert Großflächenplakate

Mit einer Pressekonferenz in Lebach haben Roland Röder und Doris Klauck vom Vorstand des Saarländischen Flüchtlingsrates, in dem auch die Aktion 3. Welt Saar mitarbeitet, am 10.6.2014 die 2. Runde seiner Öffentlichkeitskampagne eingeläutet: Auf sieben Großflächenplakaten fordert der Flüchtlingsrat: „Menschenrechte nicht nach Kassenlage - Wohnungen statt Lager Lebach - Geld statt Sachleistungen“
Die erste Plakattafel wurde direkt beim Lebacher Flüchtlingslager aufgestellt.

Hintergrund:
An den Lebensbedingungen der Flüchtlinge im Lager Lebach hat sich bis heute nichts Wesentliches geändert. Nach wie vor müssen Menschen dort unfreiwillig sehr viele Jahre verbringen. Ihre Versorgung findet trotz vermehrter öffentlicher Kritik immer noch durch Lebensmittel- und Hygienepakete statt. Und auch die medizinische Versorgung der Flüchtlinge bleibt mangelhaft. Deswegen führt der Saarländische Flüchtlingsrat auch in diesem Jahr seine Großflächen-Kampagne "Menschenrechte nicht nach Kassenlage" durch, diesmal mit Schwerpunkt in der Stadt Lebach. Die sieben Großflächenplakate werden ab dem 10. Juni rund 30 Tage lang in der Lebacher Innenstadt zu sehen sein. Zusätzlich präsentieren wir ein gleich gestaltetes A2-Plakat, das im Juni und Juli im Saarland plakatiert wird. Finanziert wird das Ganze aus Eigenmitteln des Flüchtlingsrates.

Alle sieben Standorte in Lebach im Überblick:
Poststraße 9 Kaufland, Poststraße 9 Kaufland, Poststraße 9 Kaufland, Körpricher Str./Hasenbergstr., Dillinger Str./Schlesierallee, Dillinger Str. 76, Saarbrücker Str. (B268/B269) Kreisel City

Die Saarbrücker Zeitung berichtete am 11. Juni 2014 über die Aktion (PDF)

"This land is your land, this land is my land…..this land was made for you and me"

Der Neujahrsempfang am 22. Januar 2014 in Merzig, nun reich bebildert und betextet mit der Rede von Hans Wolf sowie einer Beschreibung der Veranstaltung. Opens internal link in current windowSiehe hier...

Bilder von der Demonstration "wir haben es satt - Bauernhöfe statt Agrarfabriken" am 18.1.2014 in Berlin

Über 25.000 TeilnehmerInnen bei der Agrar-Demo, zu derem Trägerkreis auch die Aktion 3. Welt Saar gehörte. Wir haben laut und kraftvoll für eine Agrarpolitik demonstriert, die Nahrungsmittel für alle produziert.

Ärgerlich waren dabei einzelne Slogans von teilnehmenden Tierrechtlern wie "Tier-KZ" oder wenn der geplante Hähnchen-Megaschlachthof in Wietze (Niedersachsen) auf einem Transparent als "Europas größte Gaskammer" bezeichnet wird. Abgerundet wurde der Demotag durch einen Besuch des Symposiums des Bundesverbandes Deutscher Milchviehhalter mit über 1.000 Milchbauern und -bäuerinnen auf der Grünen Woche.

Spendenaufruf zur Flugschrift
"Vorsicht, die Helfer kommen!"

„Wenn immer die eine Seite die anderen entwickelt, läuft etwas schief.“

Die Faszination, andere Menschen zu entwickeln und mit Projekten das eigene Weltbild umzusetzen, ist weit verbreitet. Dass dabei logischerweise auch das im entwicklungspolitischen Gepäck ist, was die deutsche Gesellschaft ebenfalls zu bieten hat – zum Beispiel koloniales Denken von weißer Überlegenheit wie auch antisemitische Positionen - wird in der öffentlichen Darstellung nicht benannt. Es würde den steten Fluss von Spendengeldern empfindlich stören. Wir leugnen nicht, dass es auch gute Hilfsprojekte gibt. Ebenso ist Katastrophenhilfe sinnvoll. Aber solange keine Projektteams aus der so genannten 3.Welt in Deutschland aktiv sind – beispielsweise um Suppenküchen für Arme zu betreiben – fehlt uns die Augenhöhe im entwicklungspolitischen hin und her. Wir meinen, wenn immer nur die eine Seite die anderen „entwickelt“, läuft etwas schief.

Apropos steter Fluss von Spendengelder: Wenn Sie unsere Ansicht teilen, dass das Hilfsbusiness im Allgemeinen wie auch im Konkreten in den palästinensischen Gebieten zu kritisieren ist, dann bitten wir um Ihre Spende, damit wir uns „entwickeln“ können. Das Gros der Kosten für dieses Projekt stemmt die Aktion 3.Welt Saar. Dafür ist sie in Vorleistung getreten, verbunden mit der Hoffnung, dass es genug Menschen in diesem Land gibt, die diese kritische Diskussion aushalten. Auch wenn es den berechtigten Wunsch gibt, das Unangenehme nicht zu sagen, weil es schwierig ist, liebgewordene Denkgewohnheiten zu hinterfragen. Wir wissen, dass dies viel verlangt ist. Aber Aufklärung beginnt mit Desillusionierung.

IBAN DE39 5901 0066 0001 5106 63,
BIC: PBNKDEFF
(Postbank Saarbrücken, Nr. 1510 663, BLZ 590 100 66)

700 Stunden Sklavenarbeit für Staat und Bürokratie

Wer den Gralshütern der Ordnung widerspricht und die Annahme des zugewiesenen Auftrages verweigert, kann nicht damit rechnen, an die üppigen staatlichen Töpfe der Finanzierung zu gelangen. Das ist der Preis, der für politische Unabhängigkeit zu zahlen ist. Deshalb sind Fördermitglieder wichtig. Wir bitten Sie, Ihren Mitgliedsbeitrag zu erhöhen, damit Sie unsere Unabhängigkeit sichern. Wider die Gleichgültigkeit im Land. Spendenformular online - exklusiv für unsere Mitglieder (SSL/https).

Vorträge & Bilder zu Mensch.Macht.Milch in Trier

Mit dem Ende der Milchaustellung zeigen wir Fotos der Veranstaltung und dokumentieren die Einführungsrede von Gertrud Selzer in Text und Bild sowie den Vortrag des in Nürnberg ansässigen Publizisten Norbert Trenkle in gesprochenem Wort und Bild. Hier finden Sie die Informationen zur Austellung "Mensch Macht Milch", die vom 15. - bis 28. September im Atrium der VHS stattfand.
Veranstalter waren die Aktion 3. Welt Saar, die Volkshochschule Trier, der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter - LV Rheinland-Pfalz, die Arbeitsgemeinschaft Frieden Trier und die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft LV Rheinland-Pfalz / Saarland. Opens internal link in current windowWeiter!

Erklärung & Spendenaufruf zum Ende des Rechtsstreits mit dem Adolf-Bender-Zentrum

Am 20. März 2013 wurde der Rechtsstreit zwischen dem Adolf-Bender-Zentrum auf der einen Seite und der Aktion 3.Welt Saar sowie dem Saarländischen Flüchtlingsrat auf der anderen Seite vor dem Oberlandesgericht Saarbrücken beendet. Beendet bedeutet hier: Es gibt keine Verurteilung, die Unterlassungsklage gegen unsere Organisationen ist vom Tisch und die Kosten des Verfahrens werden geteilt. Damit geht für uns ein nervenaufreibendes und auch kostspieliges Verfahren zu Ende, das wir nicht wollten, und das uns einzig und allein vom Adolf-Bender-Zentrum aufgezwungen wurde... [mehr]

Neue Öffentlichkeitskampagne des SFR -
11 Großflächen in der Saarbrücker Innenstadt

Menschenrechte nicht nach Kassenlage. Wohnungen statt Lager Lebach. Geld statt Sachleistungen.

Heute startete der Saarländische Flüchtlingsrat eine neue Öffentlichkeitskampagne unter dem Motto Menschenrechte nicht nach Kassenlage. Ziel der Kampagne ist eine deutliche Verbesserung der Lebenssituation der rund 900 Flüchtlinge im Lager Lebach [mehr]

Bilder vom Start der Kampagne in Saarbrücken.
Laden der hochauflösenden Dateien als Zip-Archiv, 36 MByte

Gegen das Vergessen: Orte des NS-Terrors und Widerstands im Landkreis Saarlouis.

Eine Veröffentlichung der Aktion 3.Welt Saar und der Vereinigung für die Heimatkunde im Landkreis Saarlouis.

Ziel unserer Broschüre ist es, Orte des nationalsozialistischen Terrors und des Widerstandes im Landkreis Saarlouis zu benennen, sie gleichfalls als Lernorte der Geschichte erfahrbar zu machen. Diese Lernorte bieten die Grundlage, sich die Geschichte der näheren Umgebung anzueignen und zu begreifen, dass sich die große Politik, die scheinbar so weit weg ist, immer auch „vor der eigenen Haustür” abspielt. Und dass es in den Jahren von 1933 (bzw. 1935) bis 1945 auch in der beschaulichen Region des heutigen Landkreises Saarlouis Täter, Opfer und Verweigerer gab.

Aus dem Inhalt:

  • Die Hölle von Gurs
  • Jüdisches Leben ausgelöscht – Synagogen im Landkreis wurden in der Pogromnacht geschändet
  • Bous: Fritz Dobisch, saarländischer Gewerkschaftsvorsitzender – von den Nazis ermordet
  • Dillingen: Der Sozialdemokrat Jakob Burger und die Jüdin Hannelore Baron
  • Ensdorf: Gräberfeld für die ausländischen Toten der Ensdorfer Grubenlager
  • Lebach: Widerstand und Zwangsarbeit
  • Nalbach: Drei Widerstandskämpfer Katholik, Antifaschist, Sozialdemokrat
  • Rehlingen-Siersburg: Niemand wollte helfen
  • Saarlouis: Ein Schustermeister und ein Polizist widersetzen sich
  • Saarwellingen: „Jetz krien die Juden Schläh!”
  • Schmelz: Antifaschisten auf Schmugglerpfaden
  • Schwalbach: J. B. Schulz und Willi Kiefer: Ein streitbarer Pfarrer und ein Kommunist
  • Überherrn: Eine starke NSDAP und ein Pfarrer in Haft
  • Wadgassen: Judenfrei und Zwangsarbeit für Röchling
  • Wallerfangen: Zwangsarbeiterlager auf dem Gau

Diese Publikation wird kostenlos auch in größerer Stückzahl abgegeben und richtet sich an junge wie ältere Menschen gleichermaßen. Sie kann im schulischen Unterricht eingesetzt werden, ebenso in der Erwachsenenbildung und in der außerschulischen Jugendarbeit.

Neugierig geworden? Dann klicken Sie hier (Broschüre "Gegen das Vergessen - Orte des NS-Terrors und Widerstandes im Landkreis Saarlouis, PDF 2,2 MByte)!

Die Opens external link in new windowSaarbrücker Zeitung, Ausgabe SLS, vom 07.02.2013 berichtete vorab über die Broschüre. Auch der Opens external link in new windowWochenspiegel (13.02.2013) und "Die Woch" (JPG) informierten ihre Leser. Die Saabrücker Zeitung, Ausgabe Saarlouis, titelt am 14.02.2013 "Einblick in den NS-Terror in jedem Ort des Kreises: Gut lesbares Heft über Opfer und Widerstand in NS-Zeit".

Neujahrsempfang am 15. Januar 2013

Bilder vom Neujahrsempfang der AKTION 3. WELT Saar, der am 15. Januar 2013 in der Fellenberg Mühle in Merzig stattfand und das Thema "Entwicklungspolitik zwischen Hilfe & Hilfsbusiness" beleuchtete. Viele Unerschrockene scheuten nicht - trotz des Schneewetters - nach Merzig zu kommen. Vielen Dank allen, die da waren!

Über die Vorhaben der Aktion 3.Welt Saar in 2013 und die vermeintliche Unschuld von 3.Welt Projekten am Beispiel von Nichtregierungsorganisationen (NGOs) in Palästina informierten Gertrud Selzer, Vorstandsmitglied der Aktion 3.Welt Saar, und Alex Feuerherdt, Publizist, Köln, Mitarbeiter der Aktion 3.Welt Saar.

NGOs sind in vielen Teilen der Welt tätig. Mit Spendengeldern und sonstigen Zuweisungen bauen sie Straßen, Häuser, unterstützen Organisationen, verteilen Aufträge und leisten Hilfe. Dabei verfolgen sie auch politische Ziele, die nicht auf direkte Hilfe ausgerichtet sind. So legitim es ist, das Handeln von Regierungen und Unternehmen unter die Lupe zu nehmen, so legitim ist dies auch für NGOs. Die NGO-Dichte in den palästinensischen Gebieten ist weltweit am höchsten, obwohl es auf dieser Welt weitaus schlimmere Krisengebiete gibt. Der Referent Alex Feuerherdt beschäftigt sich mit den Zielen der NGOs in palästinensischen Gebieten, der Motivation ihrer Mitarbeiter und ihrer Finanzierung. Und er stellt die Frage: Könnte es sein, dass manche NGOs eher an einer Fortsetzung des Konflikts als an dessen Beilegung interessiert sind?

Die Aktion 3.Welt Saar hat seit ihrer Gründung kein Projekt in der so genannten 3.Welt, weil sie nicht andere entwickeln möchte. Gleichzeitig ist ihr aber dieser Teil der Welt nicht egal, denn die Politik hier hat direkte Auswirkungen auf die 3.Welt. Deshalb heißt ihr Entwicklungsland Deutschland. Zum Beispiel in dem Projekt „ERNA goes fair – für eine faire Landwirtschaft weltweit“. Dort arbeitet sie unter anderem mit Bauern und Gewerkschaftern zusammen, was bundesweit einzigartig ist. Sie engagiert sich für weniger Sojaimporte als Futtermittel aus der 3.Welt und weniger Export von Milchpulver in die 3.Welt, da beides Bauern dort schadet. Oder beispielsweise in mehreren Projekten für hier lebende Flüchtlinge. Denn Flucht ist kein Verbrechen. Flüchtlinge sind Subjekte und keine Objekte zum Erhalt des eigenen Arbeitsplatzes. 

Der Vortrag von Alex Feuerherdt "Entwicklungspolitik zwischen Hilfe & Hilfsbusiness"

Fotos der 30-Jahr-Feier im Saalbau Losheim

30 Jahre Aktion 3.Welt Saar - 1982 – 2012

„Der Sinn von Politik ist Freiheit.“
Hannah Arendt

Unter diesem Motto fand die Jubiläumsveranstaltung am 6. Oktober 2012 in Losheim statt.

Eingeladen hatten wir Mitglieder, WeggefährtInnen, Überraschungsgäste, unsere Kooperationspartner, ehemalige & aktuelle MitarbeiterInnen.

Die Laudatio hielt Karl Rössel mit einem Rückblick auf 30 Jahre Internationalismusbewegung im Allgemeinen und die Aktivitäten der Aktion 3. Welt Saar im Besonderen:

"..., dass es nur wenige Internationalismus-Gruppen hierzulande gibt, die das, was Mitte der 1980 Jahre theoretisch formuliert und diskutiert wurde, so konsequent und überzeugend in alltägliche politische Praxis umgesetzt haben, wie die Aktion 3. Welt Saar."  Karl Rössel (Köln) ist Mitarbeiter von Recherche International e.V. und war 30 Jahre im Rheinischen JournalistInnenbüro tätig.

Opens external link in new windowHier geht es zur Laudatio von Karl Rössel

Das System Abschiebehaft ist das Problem

Gegen die Planungen des Runden Tisches Ingelheim für eine modifizierte Abschiebehaft in Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Ein Diskussionsbeitrag zu einer humanen Gesellschaft von Saarländischem Flüchtlingsrat, Aktion 3. Welt Saar und Arbeitsgemeinschaft Frieden Trier (PDF, 660 KByte).

Kurios: Erst fordern karitative Organisationen aus Rheinland-Pfalz eine modifizierte Abschiebehaft mit "farblich ansprechender Gestaltung". Jetzt wissen sie gar nicht mehr, wie ihr Papier eigentlich zustande kam. Das steht in dem Artikel "Leere Knäste - hohe Kosten", - Neues Deutschland, 25.10.2012 (PDF, 500 KByte)

ERNA - Für eine Faire Landwirtschaft - weltweit.

ERNA goes fair

Woher kommt unser tägliches Brot?

Unsere Milch, unser Fleisch, Gemüse und Obst?

Und vor allem: Wer produziert dies wie?

Und wie hätten wir es denn gerne?

Was wir wollen

  • Eine Welt ohne Hunger.
    Mit einer bäuerlichen Landwirtschaft ohne Gentechnik könnten alle Menschen satt werden. Denn weltweit werden genügend Lebensmittel produziert.
  • Faire Preise für landwirtschaftliche Produkte und faire Löhne weltweit
  • Regionale Vielfalt und Vermarktung in Bauernhand, z.B. durch Bündelung der Milchmenge
  • Gesunde und hochwertige Produkte
  • Ernährungssouveranität für Erzeuger und Verbraucher statt Agrarfabriken
  • Eine nachhaltige bäuerliche Landwirtschaft

undefinedMehr über ERNA im Flyer (PDF).

Opens external link in new windowUPDATE: ERNA hat eine eigene Website. Schaut hier!