"Zehn kleine Negerlein"
AfrikaBilder & Rassismus im Kinderbuch
Die Flugschrift beschreibt, wie sich die Vorstellung von Afrika im scheinbar unpolitischen Kinder- und Jugendbuch niederschlägt; von der Bismarckzeit, über den 1. und 2. Weltkrieg, die unterschiedliche Entwicklung in der Kinderbuchliteratur der DDR und BRD, bis heute.
Bye bye Multikulti – Es lebe Multikulti
Flugschrift für einen emanzipatorischen Multikulturalismus, gegen ein kulturrelativistisches Verständnis von multikultureller Gesellschaft, gegen deren rassistisch motivierte Ablehnung.
Die Aktion 3. Welt Saar veröffentlicht in unregelmäßigen Abständen Flugschriften zu Themen, die es wert sind, genauer betrachtet zu werden.
Unsere
aktuellen Flugschriften können Sie bei uns bestellen: Anruf oder
E-Mail genügt.
Aktuelles
"Insel der Gestrandeten", TV-Film (SR, 30min) über Bootsflüchtlinge und Diskussion
Mi, 29. Feb., 20 Uhr, Filmhaus (Mainzer Str. 8), Saarbrücken
Eintritt frei. Statt Eintritt bitten wir um Spenden für die Initiative
www.boats4people.org, die sich für die Rettung von Bootsflüchtlingen einsetzt.
Nach dem Film Diskussion mit:
- Norman Striegel - Filmautor, SR
- Samer Naseem - Pakistan, Flüchtlingslager Lebach
- Roland Röder - Saarl. Flüchtlingsrat, Aktion 3.Welt Saar
Veranstalterinnen:
Aktion 3.Welt Saar und Saarländischer Flüchtlingsrat;
www.asyl-saar.de; in Zusammenarbeit mit dem Filmhaus Saarbrücken und mit Unterstützung der Stiftung Demokratie Saarland
Norman Striegel erzählt in seinem SR-Film (ARD, 14.8.2011) die Geschichte von Flüchtlingen, die per Boot auf der griechischen Insel Lesbos landen. Sie haben überlebt. Viele, mit denen sie die Flucht antraten, nicht. Naiem Mohammadi floh vor acht Jahren aus Afghanistan durch die Türkei und übers Meer nach Griechenland. Ein ergreifendes Schicksal, das die Abschottungs- und Abschreckungspolitik der Europäischen Union gegenüber Flüchtlingen greifbar macht.
(c) Saarländischer Rundfunk - Naiem Mohammadi kam übers Meer nach Europa – unter Lebensgefahr. Der Bootsflüchtling kam vor acht Jahren aus Afghanistan auf die griechische Insel Lesbos.
Flüchtlinge sind in der EU unerwünscht. Dafür sorgt im Mittelmeer die europäische Agentur Frontex mit militärischen Mitteln. Und während der Schengener Vertrag in der öffentlichen Wahrnehmung für Freizügigkeit steht, gilt diese für Flüchtlinge noch lange nicht. Frontex wie das System Schengen stehen für das hohe Aggressionspotential europäischer Flüchtlingspolitik: 17.738 Flüchtlinge sind zwischen 1988 und August 2011 an den Grenzen Europas ums Leben gekommen: Ertrunken, erfroren, verdurstet, Selbstmord. An sie erinnert kein Denkmal. In den Reden über die Freiheiten Europas tauchen sie nicht auf.
Wenige haben es bis Deutschland geschafft.
(c) Saarländischer Rundfunk - Ehemaliges Flüchtlingslager auf Lesbos. Hier waren Tausend Menschen eingepfercht.
Im Saarland leben sie unter anderem im Flüchtlingslager Lebach. Oft jahrelang und perspektivlos und von Landesregierung und Verwaltung so gewollt. Die „Versorgung“ geschieht aus Lebensmittelpaketen. Deshalb setzen sich der Saarländische Flüchtlingsrat und die Aktion 3.Welt Saar für eine Schließung des Lagers Lebach ein. Beide Organisationen fordern Wohnungen statt Lager und Geld statt Sachleistungen.
(c) Saarländischer Rundfunk - Naiem Mohammadi sorgt für ein einigermaßen würdiges Begräbnis der ertrunkenen Bootsflüchtlinge.
Plakat zur Veranstaltung als PDF-Datei (600 kByte)
Aktualisierung 15.02.2012: Zum Drama an Europas Außengrenzen ein sehr guter Artikel aus der FAZ, 5.3.2011: "An Europas Hintertür - Dort, wo die Grenze zwischen der Türkei und Griechenland verläuft" (250 kByte).
Aktuelle Veranstaltungen zu Themen wie Agrar, Hunger, Landwirtschaft, Ernährung etc. finden Sie bei ERNA goes fair.
Veranstaltungen
Hunger und Überfluß – was läuft schief? Vortrag (12.6.) und Hofbesichtigung (22.6.)
Vortrag mit Roland Röder, Aktion 3. Welt Saar am 12.6.2012, 20h in Trier, Friedens- und...
Krieg oder Frieden. Die arabische Revolution und die Zukunft des Westens.
Lesung und Diskussion mit Hamed Abdel-Samad. Montag, 19. November 2012, 20:00h, Trier, Stadtmuseum.
Neuigkeiten
Mohammedkarikaturen ja - Fremdenfeindlichkeit nein.
Zu den islamistischen Ausschreitungen 5.5., Bonn



