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Aktuelles

"Ist ja nicht so schlimm" - Islamisten und Salafisten werden im Saarland verharmlost

Zur Debatte im Innenausschuss des Saarländischen Landtages am 5.6. zu Salafisten.

Veröffentlicht am 08.06.2012

Verharmlosung im Innenausschuss des Landtages ignoriert Vorfälle der letzten Jahre

Islamisten und Salafisten sind auch im Saarland eine Gefahr

„Salafisten stellen auch im Saarland eine Gefahr dar. Wenn im Innenausschuss des saarländischen Landtages (siehe u.a. Saarbrücker Zeitung, 6./7.Juni, Seite B2) den hiesigen Salafisten bescheinigt wird, sich glaubwürdig von Gewalt zu distanzieren, werden damit dem widersprechende Ereignisse der letzten Jahre ignoriert und verharmlost“. Dies erklärt Michael Scherer für das Kompetenzzentrum Islamismus der Aktion 3.Welt Saar zur Debatte im Innenausschuss anlässlich der Ausschreitungen von Salafisten Anfang Mai in Bonn. Der Salafismus ist eine besonders extreme Strömung des Islamismus. Aber bereits Islamisten wollen ihrem Selbstverständnis nach eine wortgenaue Umsetzung des Korans und sind per se nicht friedlich. Von „friedlichen Islamisten“ zu sprechen, ist ein Widerspruch in sich, wobei natürlich die meisten Muslime keine Islamisten sind.

„Auch wenn von saarländischen Salafisten zur Zeit keine Terrorgefahr ausgeht, gehört Gewaltbereitschaft zu ihrem Selbstverständnis“, so Scherer.

Der Salafist Pierre Vogel rechtfertigte am 25. April 2010 in der Stadthalle Dillingen/Saar vor 300 Besucher/innen unter anderem Steinigung bei Ehebruch und andere Gewaltakte. Zur bekanntesten Islamkritikerin in Deutschland erklärte er in Dillingen: "Allah vernichte Necla Kelek“. Scherer: „Wenn Salafisten unter den gegebenen gesellschaftlichen Verhältnissen aus Opportunitätsgründen auf die Umsetzung derartiger Absichten verzichten, ist das etwas völlig anderes als eine Distanzierung von Gewalt.“ Von Zwangsverheiratungen und mit dem Islam begründeter häuslicher Gewalt gegen Frauen ist auch das Saarland betroffen.

Hintergrundinformationen:

Die Aktion 3.Welt Saar ist eine allgemeinpolitische Organisation, die bundesweit arbeitet. Ihren Sitz hat sie im Saarland. Sie engagiert sich seit 1982 in der Lobbyarbeit für Flüchtlinge und arbeitet mit im Vorstand des Saarländischen Flüchtlingsrates. Aktuell führt sie mit Unterstützung des EFF (Europäischer Flüchtlingsfonds) das Projekt „ILAS – Projekt gegen islamischen Antisemitismus bei Flüchtlingen“ durch.?

Aktuelle Veranstaltungen zu Themen wie Agrar, Hunger, Landwirtschaft, Ernährung etc. finden Sie bei ERNA goes fair.

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25.10.2016, Landhotel Finkenrech, Eppelborn - Hofbesichtigung: 4.11.2016, Marienhof Gerlfangen

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