"Zehn kleine Negerlein"
AfrikaBilder & Rassismus im Kinderbuch
Die Flugschrift beschreibt, wie sich die Vorstellung von Afrika im scheinbar unpolitischen Kinder- und Jugendbuch niederschlägt; von der Bismarckzeit, über den 1. und 2. Weltkrieg, die unterschiedliche Entwicklung in der Kinderbuchliteratur der DDR und BRD, bis heute.
Bye bye Multikulti – Es lebe Multikulti
Flugschrift für einen emanzipatorischen Multikulturalismus, gegen ein kulturrelativistisches Verständnis von multikultureller Gesellschaft, gegen deren rassistisch motivierte Ablehnung.
Die Aktion 3. Welt Saar veröffentlicht in unregelmäßigen Abständen Flugschriften zu Themen, die es wert sind, genauer betrachtet zu werden.
Unsere
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Aktuelles
War Beckenbauer gedopt? Anmerkungen zum Mythos Doping
Sonntag, 20. April 2008, 19 Uhr, Saarbrücken, Galerie im Filmhaus, Mainzer Str. 8
Referenten:
Martin Krauß, Sportjournalist und Buchautor, Berlin
Roland Röder, Fußball AG der Aktion 3.Welt Saar
Eintritt: 3 €, Fördermitglieder frei.
Franz Beckenbauer wurde 1974 als Spieler Fußballweltmeister. Obwohl der Finalgegner Niederlande deutlich besser war. Der englische Stürmer Gary Lineker, der mit dem spielerisch überlegenen englischen Team bei der WM 1990 im Halbfinale gegen den späteren Weltmeister Deutschland unter Trainer Beckenbauer ausschied, meinte: „Fußball ist ein einfaches Spiel: 22 Männer jagen während 90 Minuten einem Ball nach und am Ende gewinnen immer die Deutschen.“ Das wirft Fragen auf. „Warum ist Deutschland so gut im Fußball, trotz erheblicher Schwächen am Ball?“ fragt sich der Musiker Funny van Dannen.
Merkwürdigerweise taucht der Fußball in der Doping-Diskussion kaum auf. Liegt es an seiner Finanzkraft oder gehört die Debatte auf den Kopf gestellt? Bei dieser Veranstaltung werden die Fragen gestellt, die andere umschiffen. Die Exponenten der Dopingdiskussion suhlen sich gerne in Selbstgefälligkeit und predigen den sauberen Sport. Ein Mythos. Dies wissen alle. Wie kann der Sport „sauber“ sein, wenn die Gesellschaft dies nicht ist? Im Sport spiegelt sich die Gesellschaft wieder. Die Mainstream-Diskussion zu Doping tut so, als könne man den Sport vom Leistungsdiktat der Gesellschaft trennen und als würde der Mensch als edler Naturbursche von dem leben, was er als Jäger und Sammler in Feld und Wald findet. Zusätzlich dient die Doping-Diskussion dazu, sich als rein und fein zu präsentieren und „die anderen“ (DDR, China und sonstige böse Länder oder Gegner etc.) als schmutziges Gesindel. Als Veranstalterin will die Fußball AG der Aktion 3.Welt Saar einen Beitrag leisten zur Entzauberung des Mythos Doping.
In der Fußball AG der Aktion 3.Welt Saar arbeiten Fußballfans verschiedener Vereine mit. Sie ist Mitglied im Bündnis aktiver Fußballfans (BAFF) und setzt sich für die Rechte von Fußballfans ein.
Veranstalterin: Fußball AG der Aktion 3.Welt Saar in Zusammenarbeit mit der Heinrich Böll Stiftung Saar und der Stiftung Demokratie Saarland.
Weitere Informationen:
Fußball AG der Aktion 3.Welt Saar
Weiskirchener Str. 24
66679 Losheim am See
Telefon 06872 - 99 30 56
E-Mail:
fussball-ag(at)a3wsaar(dot)de
Die Referenten:
Martin Krauß, Sportjournalist, lebt in Berlin, war zuletzt Chef vom Dienst des Fußball-Magazins Rund und hat aktuell im Verbrecher Verlag das Buch „Wer macht den Sport kaputt? Doping, Kontrolle und Menschenwürde“ herausgegeben. Das Buch gibt es bei der Veranstaltung.
Roland Röder, praktizierender Fußballfan, Geschäftsführer bei der Aktion 3.Welt Saar.
Aktuelle Veranstaltungen zu Themen wie Agrar, Hunger, Landwirtschaft, Ernährung etc. finden Sie bei ERNA goes fair.
Veranstaltungen
UPDATE TRAILER - "Insel der Gestrandeten", TV-Film (SR, 30min) über Bootsflüchtlinge und Diskussion
Mi, 29. Feb., 20 Uhr, Filmhaus (Mainzer Str. 8), Saarbrücken
Neuigkeiten
Redebeitrag von Roland Röder zum Neujahrsempfang 2012, unter anderem zur "Agenda 21"
An dem Empfang nahmen über 100 Personen teil: VertreterInnen von Kooperationspartnern der Aktion...
Redebeitrag des Saarländischen Flüchtlingsrates und der Aktion 3.Welt Saar zur Festung Europa
"Flucht und Migration nach Europa" - Das Kolloquium an der Uni-Saabrücken fand statt am 19. Januar...




