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Bye bye Multikulti – Es lebe Multikulti

Flugschrift für einen emanzipatorischen Multikulturalismus, gegen ein kulturrelativistisches Verständnis von multikultureller Gesellschaft, gegen deren rassistisch motivierte Ablehnung.

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Die Aktion 3. Welt Saar veröffentlicht in unregelmäßigen Abständen Flugschriften zu Themen, die es wert sind, genauer betrachtet zu werden.

Unsere undefinedaktuellen Flugschriften behandeln die Themen:

Streit um Saatgut
Hier wird Politik gezockt
25 Jahre Aktion 3. Welt Saar
Mythos von Lettow-Vorbeck
Islamismus und
Kinderabeit

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Aktuelles

Fußballfans sind keine Verbrecher

Fußball AG der "Aktion 3.Welt Saar" begrüßt Entscheidung des OVG Saarlouis. Das Gericht kritisiert Polizeieinsatz in Saarbrücken gegen weiblichen Dynamo Dresden Fan.

Zur Aufhebung des Urteils gegen Fan von Dynamo Dresden durch OVG Saarlouis vom 30.11. 2007:

„Aktion 3. Welt Saar“ begrüßt Urteil des OVG Saarlouis

Fußballfans sind keine Verbrecher - Polizeieinsatz gegen Minderjährige bei Saarbrücken-Dresden war überzogen.

„Das Urteil des OVG Saarlouis, wonach das Ausziehen eines minderjährigen weiblichen Fans von Dynamo Dresden vor Polizeikräften in Saarbrücken unverhältnismäßig war, schränkt die weitverbreitete Praxis, Fußballfans unter Generalverdacht zu stellen und als Verbrecher zu behandeln, ein“  So kommentiert Christian Hirsch von der Fußball AG der „Aktion 3.Welt Saar“ das Urteil des Oberverwaltungsgerichtes Saarlouis, das jetzt veröffentlicht wurde. Damit wird das erstinstanzliche Urteil des VG Saarlouis vom Mai 2006 aufgehoben, das die Maßnahme der Polizei für rechtmäßig hielt. „Eine Beibehaltung des Urteils hätte bedeutet,  dass Fußballfans Bürger zweiter Klasse sind, nur einen eingeschränkten Zugang zu Bürgerrechten haben und minderjährige Fußballfans wie Schwerverbrecher behandelt werden dürfen“, so Hirsch.

Eine 16 jährige minderjährige Anhängerin von Dynamo Dresden hatte gegen ihre polizeiliche Behandlung vor dem Zweitligaspiel 1.FC Saarbrücken gegen Dresden am 11. März 2005 geklagt und bekam jetzt Recht. Sie musste sich vor Spielbeginn nackt ausziehen und gemeinsam mit zwei Dutzend anderen weiblichen Dresden –Fans abtasten lassen. Damals wurden 600 Polizisten, darunter auch 100 Grenzschützer aus Bayern aufgeboten, um Fußballfans von Dynamo Dresden einer Sonderbehandlung zu unterziehen. Für alle Dresdenfans galt zusätzlich zwischen Freitag 14 Uhr und Samstagmorgen 6 Uhr totales Innenstadtverbot für Saarbrücken. Begründet wurde dies seitens der Polizei mit dem vermuteten Auftreten von gewaltbereiten Fußballfans. Später stellte sich heraus, dass nichts davon eintrat.

„Mit diesem polizeilichen Vorgehen werden Fußballfans unter Generalverdacht gestellt. Mit genau der gleichen Begründung – irgendeiner hat mal was gemacht - könnte man Parteipolitiker zwingen, sich vor dem Betreten eines Parlamentsgebäudes nackt auszuziehen, um zu überprüfen, ob sie keine Protokolle und Geldscheine von geheimen Absprachen mit Lobbyisten mit sich tragen“, so Christian Hirsch. Deshalb plädiert die Fußball AG der „Aktion 3.Welt Saar“ dafür, die „Politik der doppelten Standards“ gegenüber Fußballfans aufzugeben. Für Fußballfans müssen die gleichen Rechte gelten wie für andere Menschen auch.

Weitere Informationen:
„Aktion 3.Welt Saar“
Telefon 06872 / 9930-56
E-Mail: undefinedfussball-ag(at)a3wsaar(dot)de

Die Fußball AG der „Aktion 3.Welt Saar“ ist  Mitglied im „Bündnis aktiver Fußballfans“ (BAFF) und setzt sich für die Rechte von Fußballfans ein.

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Veranstaltungen & News

AfrikaBilder – jenseits von Sonne, Safari & Bürgerkrieg

Eine Veranstaltungsreihe vom 19. September bis zum 3. Oktober 2010.

"Give peace a chance" - Aktion 3.Welt Saar beteiligt sich mit Beitrag an Projekt Radiokirche,

Aufzeichnung: Ev. Stiftskirche St. Arnual, 28.08, 18.00 Uhr. Sendung: So, 5.09., 10.04 Uhr, SR2

Sonntagsmatinee 22. August 2010, 11 Uhr, CEB-Akademie

Vorstellung des Handbuchs "Gegen das Vergessen" über Widerstand und Terror im NS-Regime im...

Publikationen

Flugschrift: Kinderarbeit – Wem nützt sie?

Warum Kinderrechte der beste Schutz gegen Kinderarbeit sind.

Kinder arbeiten in der 1. wie in der 3. Welt. Entscheidend ist nicht die Frage, ob sie es tun, sondern was und wie sie es tun: freiwillig, um sich Konsumbedürfnisse zu befriedigen oder gezwungen, um zu überleben. Und: Wie sind ihre Arbeitsbedingungen? Das Mitleid für die Schuhputzjungen und für Kinder auf Baumwollfeldern in der 3. Welt verstellt den Blick auf die Gründe und Bedingungen von Kinderarbeit. Ein Plädoyer für Kinderrechte. undefinedFlugschrift laden

undefinedRadiointerview zur Flugschrift "Kinderarbeit - Wem nützt sie?"